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Comprehensive Catheter & Guidewire SystemsDecember 28, 2015INVAMED Medical Affairs

InWIRE Periphere Führungsdrähte: Design & Spezifikationen

InWIRE periphere Führungsdrähte von INVAMED: Nitinolkern, hydrophile Beschichtung und mehrere Längen für diagnostische und interventionelle Eingriffe.

Periphere Gefäßeingriffe verlaufen häufig durch lange, gewundene anatomische Abschnitte, was besondere Anforderungen an Führungsdrahtunterstützung, Vorschubverhalten (Trackability) und Sichtbarkeit stellt. Der InWIRE periphere Führungsdraht von INVAMED ist um die Kombination aus Nitinolkern und hydrophiler Beschichtung konstruiert, die diese Anforderungen bei einer Vielzahl diagnostischer und interventioneller peripherer Eingriffe erfüllen soll.

Was ist der InWIRE periphere Führungsdraht?

Der InWIRE hydrophile Führungsdraht vereint einen Nitinolkern mit einer langanhaltenden hydrophilen Beschichtung – eine Kombination, die Manövrierfähigkeit, Vorschubleistung und Röntgensichtbarkeit bei einem breiten Spektrum diagnostischer und interventioneller Eingriffe bieten soll. Als Teil der breiteren InWIRE Führungsdraht-Familie von INVAMED ist die periphere Variante speziell für die Navigation durch periphere Gefäßanatomie konzipiert.

Kern- und Beschichtungsdesign

Der Nitinolkern bietet superelastisches Verhalten und ermöglicht es dem Draht, sich durch gewundene Gefäße zu biegen und dauerhaftem Abknicken zu widerstehen – eine Eigenschaft, die in der peripheren Anatomie besonders wertvoll ist, wo sich Gefäße über lange Strecken erheblich krümmen können. Die hydrophile Beschichtung ist eine glatte, langanhaltende Polyurethan-Oberflächenschicht, die die Reibung minimieren und ein sanfteres Vorschieben und Zurückziehen des Drahtes unterstützen soll.

Größen und Konfiguration

InWIRE periphere Führungsdrähte sind in folgenden Spezifikationen erhältlich:

  • Durchmesser: 0,035 Zoll oder 0,038 Zoll
  • Länge: 150 cm, 180 cm, 260 cm oder 290 cm
  • Spitzenkonfiguration: Erhältlich sowohl mit geradem als auch mit abgewinkeltem distalem Ende
  • Röntgendichtes Segment: Der distale 2-3 cm lange Abschnitt der Spitze ist röntgendicht und unterstützt die fluoroskopische Visualisierung während des Eingriffs

Dieses Längenspektrum soll sowohl Standardeingriffe als auch Anforderungen an Austauschlängen abdecken, bei denen ein längerer Draht benötigt wird, um den Zugang während des Katheterwechsels über den Draht aufrechtzuerhalten.

Mehrere Optionen für Spitze und Steifigkeit

InWIRE ist in mehreren Spitzenkonfigurationen und Schaftsteifigkeits-Optionen erhältlich, sodass Anwender einen Draht auswählen können, der zur jeweiligen Gefäßanatomie und den prozeduralen Anforderungen passt. Gerade Spitzen werden häufig für eine direktere Navigation eingesetzt, während abgewinkelte Spitzen das Einführen in Astgefäße oder die Navigation durch Kurven unterstützen können.

Klinische Anwendungen

InWIRE periphere Führungsdrähte sollen diagnostische und interventionelle Eingriffe im gesamten peripheren Gefäßsystem unterstützen, einschließlich der Navigation für die Katheter- und Produktzufuhr in arterieller und venöser Anatomie außerhalb des koronaren und neurovaskulären Bereichs. Wie bei allen Führungsdrahtsystemen hängt die geeignete Auswahl vom jeweiligen Gefäß, dem Eingriff und der klinischen Beurteilung des behandelnden Arztes ab, und die Verwendung ist für geschultes medizinisches Fachpersonal vorgesehen.

Häufig gestellte Fragen

Warum bietet InWIRE ein so breites Längenspektrum?

Unterschiedliche Eingriffe erfordern unterschiedliche Arbeitslängen. Kürzere Drähte können für einen unkomplizierten Zugang ausreichen, während längere Austauschlängen-Drähte (wie 260 cm oder 290 cm) verwendet werden, wenn Katheter über den Draht gewechselt werden müssen, während dieser über den Behandlungsbereich hinweg in Position bleibt.

Was ermöglicht das röntgendichte Spitzensegment dem Anwender?

Das röntgendichte distale Segment ermöglicht es, die Position des Drahtes unter Fluoroskopie zu visualisieren, was dem Anwender hilft, die Spitzenlage relativ zur Zielanatomie während des gesamten Eingriffs zu bestätigen.

Wie schneidet ein Nitinolkern im Vergleich zu einem Edelstahlkern für den peripheren Einsatz ab?

Nitinolkerne werden für ihre superelastischen, knickresistenten Eigenschaften in gewundener peripherer Anatomie geschätzt, während Edelstahlkerne häufig mit starker Drehmomentübertragung assoziiert werden. Die Auswahl hängt von den jeweiligen anatomischen und prozeduralen Anforderungen ab.

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Medizinischer Haftungsausschluss: Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und Aufklärung und stellt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlungsempfehlung dar. Er ersetzt nicht die Konsultation einer qualifizierten medizinischen Fachkraft. Indikationen, Verfügbarkeit und regulatorischer Status der Produkte variieren je nach Land. Beachten Sie stets die offizielle Gebrauchsanweisung (IFU) und konsultieren Sie für eine auf Ihre Situation bezogene Beratung einen zugelassenen Arzt. INVAMED-Produkte sind für die Verwendung durch geschultes medizinisches Fachpersonal bestimmt.

Geprüft von: INVAMED Medical Affairs

Dieser Inhalt dient der Fortbildung von medizinischem Fachpersonal und stellt keine medizinische Beratung dar. Beachten Sie stets die klinischen Leitlinien und die Gebrauchsanweisung.

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