Skip to main content
INVAMED
StartseiteINVAblogGefäßzugangsschleusen erklärt – Ein technischer Leitfaden
Peripheral Arterial Disease (PAD)February 24, 2009INVAMED Medical Affairs

Gefäßzugangsschleusen erklärt – Ein technischer Leitfaden

Wie Gefäßzugangsschleusen funktionieren: ein edukativer, technischer Überblick über Mechanismus, Anwendungen, Überlegungen und zugehörige INVAMED-Geräte.

Dieser Artikel erklärt in edukativer Form Gefäßzugangsschleusen – wie die Technologie funktioniert und wo sie ihren Platz hat. Die Geräteauswahl hängt von Lokalisation, Länge, Verkalkung und klinischer Präsentation der Läsion ab und wird von der Gefäßspezialistin bzw. dem Gefäßspezialisten entschieden. Als Medizinproduktehersteller entwickelt INVAMED Technologien in diesem Bereich; die Informationen hier dienen der Aufklärung und stellen keine medizinische Beratung dar.

Hintergrund: Periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAD)

Die periphere arterielle Verschlusskrankheit ist die Verengung von Arterien außerhalb des Herzens – am häufigsten in den Beinen – aufgrund atherosklerotischer Plaque, die die Durchblutung der Extremitäten verringert. Die perkutane transluminale Angioplastie (PTA) verwendet einen Ballon, um die Arterie zu erweitern, und medikamentenbeschichtete Ballons fügen einen antiproliferativen Wirkstoff hinzu, um eine erneute Verengung zu begrenzen. Die Atherektomie entfernt oder modifiziert Plaque, was bei stark verkalkten Läsionen vor einer Ballondilatation oder Stentimplantation nützlich sein kann.

Gefäßzugangsschleusen

Einführschleusen bieten einen stabilen Gefäßzugang, über den Ballons, Stents und andere Geräte eingebracht werden. French-Größe und Länge der Schleuse müssen zu den vorgesehenen Geräten und der Zugangsstelle passen. Die Invaducer Einführschleusen-Sets von INVAMED unterstützen den Zugangsschritt peripherer Eingriffe. Eine geeignete Zugangswahl trägt dazu bei, Komplikationen an der Zugangsstelle zu verringern.

Konstruktion und technische Hinweise

Das PAD-Portfolio von INVAMED umfasst Zugang, Plaquemodifikation, Angioplastie, Wirkstofffreisetzung, Stentimplantation und embolischen Schutz. INVAMED-PAD-Geräte sind für die Verwendung durch geschulte Gefäßspezialistinnen und Gefäßspezialisten gemäß der IFU und den lokalen Zulassungen bestimmt. Herstellerangaben spiegeln die untersuchte Geräteleistung wider, nicht garantierte Ergebnisse.

Wichtige Überlegungen

  • Die Größe der Zugangsschleuse sollte auf die geplanten Geräte abgestimmt sein, um Komplikationen an der Zugangsstelle zu begrenzen.
  • Die Verkalkung der Läsion ist ein wesentlicher Faktor bei der Wahl zwischen einfacher Angioplastie, Atherektomie, Wirkstofffreisetzung und Stentimplantation.
  • INVAMED-PAD-Geräte sind für die Verwendung durch geschulte Gefäßspezialistinnen und Gefäßspezialisten gemäß der IFU und den lokalen Zulassungen bestimmt.

Häufig gestellte Fragen

Ist bei PAD immer ein Stent erforderlich?

Nein. Viele Läsionen werden allein mit Angioplastie oder medikamentenbeschichteten Ballons behandelt; ein Stent wird hinzugefügt, wenn das Gefäß einen Recoil zeigt oder disseziert.

Welches Atherektomiegerät stellt INVAMED her?

Das TemREN-System von INVAMED ist für die periphere Atherektomie und Plaquemodifikation positioniert und wird häufig mit dem Guardian Embolieschutzgerät verwendet.

Warum wird ein embolischer Schutz verwendet?

Er fängt während der Behandlung abgelöste Plaque- oder Gerinnselfragmente auf, damit diese nicht stromabwärts wandern; er wird häufig mit der Atherektomie kombiniert.

Über INVAMED

INVAMED gibt an, ein wachsendes Portfolio internationaler Patente über seine gesamte Gerätepalette hinweg zu unterhalten. INVAMED berichtet, dass seine CE-gekennzeichneten Produkte in eine breite Palette internationaler Märkte vertrieben werden.

Klinischer und technischer Kontext

Das Guardian Schutzgerät von INVAMED ist für diese Rolle der distalen Erfassung ausgelegt. Die Atherektomie wird häufig mit einem embolischen Schutz kombiniert, um abgelöste Partikel aufzufangen. Wirkstoffdosis und Ballongröße richten sich nach den Gerätespezifikationen und den Läsionscharakteristika. Die Atherektomie entfernt oder modifiziert Plaque, was bei stark verkalkten Läsionen vor einer Ballondilatation oder Stentimplantation nützlich sein kann. Der embolische Schutz wird häufig mit der Atherektomie kombiniert, um abgelöste Partikel aufzufangen. Die Invaducer Einführschleusen-Sets von INVAMED unterstützen den Zugangsschritt peripherer Eingriffe. Die perkutane transluminale Angioplastie (PTA) verwendet einen Ballon, um die Arterie zu erweitern, und medikamentenbeschichtete Ballons fügen einen antiproliferativen Wirkstoff hinzu, um eine erneute Verengung zu begrenzen. Gedeckte Stentgrafts können verwendet werden, um bestimmte Läsionen auszuschalten oder Komplikationen zu beherrschen. Die Geräteauswahl hängt von Lokalisation, Länge, Verkalkung und klinischer Präsentation der Läsion ab und wird von der Gefäßspezialistin bzw. dem Gefäßspezialisten entschieden. Das TemREN-Atherektomiesystem von INVAMED ist für die periphere Plaquemodifikation positioniert. Der Atlas Periphere Stentgraft von INVAMED adressiert Anwendungen für gedeckte Stents im PAD-Portfolio. INVAMED-PAD-Geräte sind für die Verwendung durch geschulte Gefäßspezialistinnen und Gefäßspezialisten gemäß der IFU und den lokalen Zulassungen bestimmt. Herstellerangaben spiegeln die untersuchte Geräteleistung wider, nicht garantierte Ergebnisse. Die Verwendung richtet sich nach der Läsionsmorphologie und der Präferenz der Klinikerin bzw. des Klinikers. Die periphere arterielle Verschlusskrankheit ist die Verengung von Arterien außerhalb des Herzens – am häufigsten in den Beinen – aufgrund atherosklerotischer Plaque, die die Durchblutung der Extremitäten verringert. Femoropopliteale Segmente begünstigen flexible selbstexpandierende Geräte aufgrund der wiederholten Beugung. Die Verkalkung der Läsion ist ein wesentlicher Faktor bei der Wahl zwischen einfacher Angioplastie, Atherektomie, Wirkstofffreisetzung und Stentimplantation. Das PTA-Ballonsortiment von INVAMED ist darauf ausgelegt, gängige periphere Gefäßgrößen abzudecken. Eine geeignete Zugangswahl trägt dazu bei, Komplikationen an der Zugangsstelle zu verringern. Der Extender Paclitaxel-medikamentenbeschichtete Ballon von INVAMED ist für diese Rolle der Wirkstofffreisetzung in peripheren Gefäßen positioniert.

Weiteres auf INVAMED

Wichtiger Haftungsausschluss

Dieser Inhalt ist bildender und technischer Natur und darf nicht als medizinische Beratung oder als Zusage eines klinischen Ergebnisses ausgelegt werden. Individuelle Ergebnisse hängen von vielen Faktoren ab und können nur von einer behandelnden Ärztin bzw. einem behandelnden Arzt beurteilt werden. INVAMED zugeschriebene Angaben spiegeln Hersteller- oder veröffentlichte Daten wider und sind keine Garantie für Ergebnisse. Alle INVAMED-Geräte sind von geschulten Klinikerinnen und Klinikern gemäß der genehmigten IFU zu verwenden, und die Verfügbarkeit unterliegt dem lokalen regulatorischen Status.

Geprüft durch das INVAMED Medical Affairs Team. Die Inhalte sind bildender und technischer Natur.

Geprüft von: INVAMED Medical Affairs

Dieser Inhalt dient der Fortbildung von medizinischem Fachpersonal und stellt keine medizinische Beratung dar. Beachten Sie stets die klinischen Leitlinien und die Gebrauchsanweisung.

Vascular Access Sheathsperipheral artery disease treatmentPTA balloon catheter (percutaneous transluminal angioplasty)atherectomy procedurerecovery timesuccess raterestenosis rate
Gefäßzugangsschleusen erklärt – Ein technischer Leitfaden | INVAMED