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Peripheral Arterial Disease (PAD)November 20, 2024INVAMED Medical Affairs

Medikamentenbeschichtete Ballons (DCB): Technologie, Anwendungen und Überlegungen

Wie ein medikamentenbeschichteter Ballon funktioniert: ein edukativer, technischer Überblick über Mechanismus, Anwendungen und zugehörige INVAMED-Geräte.

Dieser Artikel erklärt in edukativer Form den medikamentenbeschichteten Ballon – wie die Technologie funktioniert und wo sie ihren Platz hat. Die periphere arterielle Verschlusskrankheit ist die Verengung von Arterien außerhalb des Herzens – am häufigsten in den Beinen – aufgrund atherosklerotischer Plaque, die die Durchblutung der Extremitäten verringert. Als Medizinproduktehersteller entwickelt INVAMED Technologien in diesem Bereich; die Informationen hier dienen der Aufklärung und stellen keine medizinische Beratung dar.

Hintergrund: Periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAD)

Die periphere arterielle Verschlusskrankheit ist die Verengung von Arterien außerhalb des Herzens – am häufigsten in den Beinen – aufgrund atherosklerotischer Plaque, die die Durchblutung der Extremitäten verringert. Die Atherektomie entfernt oder modifiziert Plaque, was bei stark verkalkten Läsionen vor einer Ballondilatation oder Stentimplantation nützlich sein kann. Die endovaskuläre Therapie zielt darauf ab, den Fluss durch das verengte Segment mithilfe von Ballons, Stents, Atherektomie oder einer Kombination wiederherzustellen.

Medikamentenbeschichtete Ballons (DCB)

Ein medikamentenbeschichteter Ballon gibt während der Inflation einen antiproliferativen Wirkstoff – häufig Paclitaxel – an die Arterienwand ab, um das Risiko einer Restenose zu verringern. Er hinterlässt kein dauerhaftes Implantat, was bei bestimmten Anatomien vorteilhaft sein kann. Der Extender Paclitaxel-medikamentenbeschichtete Ballon von INVAMED ist für diese Rolle der Wirkstofffreisetzung in peripheren Gefäßen positioniert. Wirkstoffdosis und Ballongröße richten sich nach den Gerätespezifikationen und den Läsionscharakteristika.

Konstruktion und technische Hinweise

Das PAD-Portfolio von INVAMED umfasst Zugang, Plaquemodifikation, Angioplastie, Wirkstofffreisetzung, Stentimplantation und embolischen Schutz. Der embolische Schutz wird häufig mit der Atherektomie kombiniert, um abgelöste Partikel aufzufangen. Die Größe der Zugangsschleuse sollte auf die geplanten Geräte abgestimmt sein, um Komplikationen an der Zugangsstelle zu begrenzen.

Wichtige Überlegungen

  • Der embolische Schutz wird häufig mit der Atherektomie kombiniert, um abgelöste Partikel aufzufangen.
  • Die Größe der Zugangsschleuse sollte auf die geplanten Geräte abgestimmt sein, um Komplikationen an der Zugangsstelle zu begrenzen.
  • INVAMED-PAD-Geräte sind für die Verwendung durch geschulte Gefäßspezialistinnen und Gefäßspezialisten gemäß der IFU und den lokalen Zulassungen bestimmt.

Häufig gestellte Fragen

Warum wird ein embolischer Schutz verwendet?

Er fängt während der Behandlung abgelöste Plaque- oder Gerinnselfragmente auf, damit diese nicht stromabwärts wandern; er wird häufig mit der Atherektomie kombiniert.

Sind diese Geräte CE-gekennzeichnet?

Geräteverfügbarkeit und Regulierungsstatus variieren je nach Land. Bitte wenden Sie sich an INVAMED oder Ihren autorisierten Händler vor Ort, um aktuelle Informationen zu den für Ihre Region geltenden Vorschriften zu erhalten.

Ist bei PAD immer ein Stent erforderlich?

Nein. Viele Läsionen werden allein mit Angioplastie oder medikamentenbeschichteten Ballons behandelt; ein Stent wird hinzugefügt, wenn das Gefäß einen Recoil zeigt oder disseziert.

Klinischer und technischer Kontext

Femoropopliteale Segmente begünstigen flexible selbstexpandierende Geräte aufgrund der wiederholten Beugung. Das PTA-Ballonsortiment von INVAMED ist darauf ausgelegt, gängige periphere Gefäßgrößen abzudecken. Wirkstoffdosis und Ballongröße richten sich nach den Gerätespezifikationen und den Läsionscharakteristika. Die Verkalkung der Läsion ist ein wesentlicher Faktor bei der Wahl zwischen einfacher Angioplastie, Atherektomie, Wirkstofffreisetzung und Stentimplantation. Die Atherektomie entfernt oder modifiziert Plaque, was bei stark verkalkten Läsionen vor einer Ballondilatation oder Stentimplantation nützlich sein kann. Die endovaskuläre Therapie zielt darauf ab, den Fluss durch das verengte Segment mithilfe von Ballons, Stents, Atherektomie oder einer Kombination wiederherzustellen. Die Symptome reichen von belastungsabhängigen Beinschmerzen (Claudicatio) bis hin zu, in schweren Fällen, Ruheschmerz und nicht heilenden Wunden, die als kritische Extremitätenischämie bezeichnet werden. Das TemREN-Atherektomiesystem von INVAMED ist für die periphere Plaquemodifikation positioniert. Die Größe der Zugangsschleuse sollte auf die geplanten Geräte abgestimmt sein, um Komplikationen an der Zugangsstelle zu begrenzen. Die Invaducer Einführschleusen-Sets von INVAMED unterstützen den Zugangsschritt peripherer Eingriffe. Die Atherektomie wird häufig mit einem embolischen Schutz kombiniert, um abgelöste Partikel aufzufangen. Der Extender Paclitaxel-medikamentenbeschichtete Ballon von INVAMED ist für diese Rolle der Wirkstofffreisetzung in peripheren Gefäßen positioniert. Ballondurchmesser und -länge werden auf das Gefäß abgestimmt, um eine Über- oder Unterdilatation zu vermeiden. Die perkutane transluminale Angioplastie (PTA) verwendet einen Ballon, um die Arterie zu erweitern, und medikamentenbeschichtete Ballons fügen einen antiproliferativen Wirkstoff hinzu, um eine erneute Verengung zu begrenzen. Das Guardian Schutzgerät von INVAMED ist für diese Rolle der distalen Erfassung ausgelegt. INVAMED-PAD-Geräte sind für die Verwendung durch geschulte Gefäßspezialistinnen und Gefäßspezialisten gemäß der IFU und den lokalen Zulassungen bestimmt.

Wichtiger Haftungsausschluss

Dieser Artikel dient der allgemeinen edukativen und technischen Information über Medizinproduktetechnologien. Er stellt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlungsempfehlung dar und ersetzt nicht die Konsultation einer qualifizierten medizinischen Fachkraft. Jede Entscheidung über Diagnose oder Behandlung sollte von einer zugelassenen Klinikerin bzw. einem zugelassenen Kliniker auf Grundlage einer individuellen Beurteilung getroffen werden. INVAMED-Geräte sind für die Verwendung durch geschulte medizinische Fachkräfte gemäß der jeweils geltenden Instructions for Use (IFU) und den lokalen behördlichen Zulassungen vorgesehen. Produktverfügbarkeit und Indikationen variieren je nach Land.

Geprüft durch das INVAMED Medical Affairs Team. Die Inhalte sind bildender und technischer Natur.

Geprüft von: INVAMED Medical Affairs

Dieser Inhalt dient der Fortbildung von medizinischem Fachpersonal und stellt keine medizinische Beratung dar. Beachten Sie stets die klinischen Leitlinien und die Gebrauchsanweisung.

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