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Pillar GuidesSeptember 9, 2024INVAMED Medical Affairs

Der Weg bei Nierensteinen: Diagnose bis Therapie

Verfolgen Sie den Weg bei Nierensteinen von Diagnose und Schmerztherapie bis zur Stententfernung und Steinextraktion in diesem Leitfaden heute.

Nierensteine sind eine häufige urologische Erkrankung, und das Verständnis des Weges bei Nierensteinen – von den ersten Symptomen über die Diagnose bis zur Behandlung – kann Patienten helfen, sich besser vorbereitet zu fühlen, falls sie einen solchen erleben. Dieser Leitfaden bietet einen übergeordneten Überblick darüber, wie Nierensteine typischerweise beurteilt und behandelt werden, vom abwartenden Beobachten bis hin zu interventionell-urologischen Verfahren.

Welche häufigen Symptome führen zur Diagnose?

Nierensteine kündigen sich häufig durch plötzliche, starke Flanken- oder untere Rückenschmerzen an, die in die Leiste ausstrahlen können, mitunter begleitet von Übelkeit, Blut im Urin oder Harndrang. Manche kleineren Steine verursachen jedoch nur minimale oder gar keine Symptome und werden zufällig bei einer aus anderen Gründen durchgeführten Bildgebung entdeckt. Wenn Symptome auftreten, führen sie angesichts der Intensität der häufig mit dem Steinabgang verbundenen Schmerzen häufig zu einem Besuch in der Notaufnahme oder zu einer dringenden ärztlichen Untersuchung.

Wie werden Nierensteine diagnostiziert?

Die Diagnose umfasst in der Regel eine Bildgebung, meist eine Computertomografie (CT), die Größe, Lage und Anzahl des Steins sowie etwaige damit verbundene Komplikationen wie eine Harnwegsobstruktion feststellen kann. Neben der Bildgebung werden häufig eine Urinanalyse und Bluttests durchgeführt, um Infektionen, die Nierenfunktion und Stoffwechselfaktoren zu beurteilen, die zur Steinbildung beigetragen haben könnten. Diese diagnostischen Informationen leiten den Behandlungsweg, da Größe und Lage des Steins maßgeblich beeinflussen, welcher Behandlungsansatz am geeignetsten ist.

Wann ist abwartendes Beobachten angemessen?

Viele kleinere Nierensteine können von selbst durch die Harnwege abgehen, und Ärzte empfehlen bei Steinen unterhalb einer bestimmten Größenschwelle häufig eine Phase des abwartenden Beobachtens mit Schmerztherapie und erhöhter Flüssigkeitszufuhr, sofern keine Anzeichen einer Infektion oder einer signifikanten Obstruktion vorliegen. Während dieser Phase werden Patienten typischerweise auf den Steinabgang sowie auf etwaige Anzeichen überwacht, die eine Intervention erforderlich machen könnten, wie sich verschlimmernde Schmerzen, Fieber oder die Unfähigkeit, normal Wasser zu lassen.

Welche interventionellen Optionen gibt es bei größeren oder obstruierenden Steinen?

Wenn Steine zu groß sind, um natürlich abzugehen, eine erhebliche Obstruktion verursachen oder mit einer Infektion einhergehen, wird eine interventionelle Behandlung erforderlich. Ein Ureterstent – ein kleiner, flexibler Schlauch, häufig mit einer hydrophilen Beschichtung zur Erleichterung des Einführens und zur Verbesserung des Komforts – kann eingesetzt werden, um den Harnleiter offen zu halten und den Urinabfluss um den Stein herum zu ermöglichen, während die endgültige Behandlung geplant wird. Zur eigentlichen Steinentfernung können Urologen Steinextraktionskörbchen verwenden, um kleinere Steine oder Fragmente direkt zu bergen, insbesondere im Rahmen von Ureteroskopie-Eingriffen. Bei größeren Steinen innerhalb der Niere kann eine perkutane Nephrostomie – das Einsetzen eines Drainageschlauchs direkt durch die Haut in die Niere – entweder als vorübergehende Drainagemaßnahme oder als Zugangspunkt für eine weiterführende Steinbehandlung eingesetzt werden.

Wie beugen Ärzte künftigen Nierensteinen vor?

Nach der Behandlung konzentrieren sich Ärzte häufig darauf, Faktoren zu identifizieren, die zur Steinbildung beigetragen haben könnten, da Nierensteine erneut auftreten können. Dies kann eine Stoffwechseluntersuchung, eine Ernährungsberatung hinsichtlich Flüssigkeitszufuhr und spezifischer Ernährungsfaktoren sowie in manchen Fällen Medikamente zur Verringerung des Rückfallrisikos umfassen. Vorbeugungsstrategien werden auf Grundlage der Steinzusammensetzung und der individuellen Risikofaktoren des Patienten individuell festgelegt, ermittelt durch eine Nachuntersuchung bei einem Urologen.

Häufig gestellte Fragen

Erfordern alle Nierensteine einen Eingriff zur Entfernung?

Nein. Viele kleinere Nierensteine gehen von selbst ab, unterstützt durch konservative Maßnahmen wie Flüssigkeitszufuhr und Schmerzkontrolle. Eine Intervention ist im Allgemeinen größeren Steinen, einer erheblichen Obstruktion oder einer begleitenden Infektion vorbehalten.

Wie lange bleibt ein Ureterstent typischerweise an Ort und Stelle?

Die Verweildauer des Stents variiert je nach klinischer Situation und dem zugrunde liegenden Grund für die Platzierung. Ihr Urologe legt den geeigneten Zeitrahmen fest und plant bei Bedarf die Entfernung oder den Austausch.

Kommen Nierensteine nach der Behandlung wahrscheinlich wieder?

Nierensteine können erneut auftreten, und die Wahrscheinlichkeit hängt von individuellen Risikofaktoren und der Steinzusammensetzung ab. Ihr Arzt kann Ihnen basierend auf Ihrer Steinanalyse und Stoffwechseluntersuchung spezifische Vorbeugungsstrategien empfehlen.

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Medizinischer Haftungsausschluss: Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und Aufklärung und stellt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlungsempfehlung dar. Er ersetzt nicht die Konsultation einer qualifizierten medizinischen Fachkraft. Indikationen, Verfügbarkeit und regulatorischer Status der Produkte variieren je nach Land. Beachten Sie stets die offizielle Gebrauchsanweisung (IFU) und konsultieren Sie für eine auf Ihre Situation bezogene Beratung einen zugelassenen Arzt. INVAMED-Produkte sind für die Verwendung durch geschultes medizinisches Fachpersonal bestimmt.

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