Skip to main content
INVAMED
StartseiteINVAblogATLAS Coronary Stent Graft System: Was es ist
Coronary Artery Disease & Cardiac InterventionsMarch 7, 2021INVAMED Medical Affairs

ATLAS Coronary Stent Graft System: Was es ist

Überblick über das ATLAS Coronary Stent Graft System: ein gecoverter Stent für koronare Perforationen und Pseudoaneurysmen bei gleichzeitigem Erhalt der Gefäßdurchgängigkeit.

Das ATLAS Coronary Stent Graft System ist eine gecoverte Stent-Plattform von INVAMED, die für den Einsatz in bestimmten koronaren Szenarien wie Gefäßperforationen oder Pseudoaneurysmen entwickelt wurde, bei denen zusätzlich zur üblichen Gerüstfunktion eine extraluminale Abdichtung erforderlich ist. Im Gegensatz zu herkömmlichen unbeschichteten (Bare-Metal-) oder medikamentenfreisetzenden Stents verfügt ein gecoverter Stent-Graft über eine Membranschicht, die den Blutfluss innerhalb des Gefäßlumens halten soll. Dieser Überblick beschreibt den allgemeinen Konstruktionszweck gecoverter koronarer Stent-Grafts, wie er auf invamed.com dargestellt ist; der Einsatz im Einzelfall wird vom behandelnden interventionellen Kardiologen festgelegt.

Was ist ein koronarer Stent-Graft?

Ein koronarer Stent-Graft, manchmal auch als gecoverter Stent bezeichnet, kombiniert ein metallisches Stentgerüst mit einem Beschichtungsmaterial, das die Stentstruktur überspannt. Diese Abdeckung soll eine Barriere schaffen, die den Austritt von Blut durch einen Defekt in der Gefäßwand verhindern hilft, während gleichzeitig der Blutfluss durch das gestentete Segment ermöglicht wird.

  • Bietet eine mechanische Gerüststruktur ähnlich einem Standard-Koronarstent
  • Fügt eine Deckschicht hinzu, die Perforationen oder umschlossene Rupturen abdichten soll
  • Entwickelt, um die Durchgängigkeit der Koronararterie zu erhalten und gleichzeitig ein strukturelles Problem der Gefäßwand zu beheben
  • Stellt eine eigene Geräteklasse dar, die sich von routinemäßigen unbeschichteten oder medikamentenfreisetzenden Stents für typische atherosklerotische Verengungen unterscheidet

Wann könnte ein gecoverter Stent in Betracht gezogen werden?

Gecoverte Koronarstents sind im Allgemeinen bestimmten, seltener auftretenden klinischen Situationen vorbehalten und nicht der routinemäßigen Behandlung atherosklerotischer Läsionen. Dazu können gehören:

  • Perforation einer Herzkranzarterie während einer perkutanen Koronarintervention
  • Koronares Pseudoaneurysma, eine lokal begrenzte, umschlossene Verletzung der Gefäßwand
  • Andere Szenarien, in denen eine extraluminale Abdichtung zusätzlich zur Gefäßgerüststützung klinisch indiziert ist

Die Entscheidung, einen gecoverten Stent-Graft anstelle anderer Behandlungsstrategien einzusetzen, hängt vollständig vom jeweiligen klinischen Erscheinungsbild ab und wird in Echtzeit vom interventionellen kardiologischen Team getroffen, das den Fall betreut.

Welche konstruktiven Überlegungen gelten für gecoverte Stents?

Gecoverte Stent-Grafts bringen im Allgemeinen Kompromisse im Vergleich zu herkömmlichen Stents mit sich. Das Beschichtungsmaterial kann das Geräteprofil und die Zuführbarkeit beeinflussen, und die Abdeckung der Stentstreben kann Auswirkungen auf den Blutfluss in Seitenästen haben, falls das gecoverte Segment ein abzweigendes Gefäß überlappt. Dies sind Faktoren, die Anwender angesichts der typischerweise dringlichen oder komplexen Natur der Szenarien, in denen gecoverte Stents eingesetzt werden, sorgfältig abwägen.

Welche regulatorischen und anwendungsbezogenen Informationen gelten?

Geräteverfügbarkeit und Regulierungsstatus variieren je nach Land. Bitte wenden Sie sich an INVAMED oder Ihren autorisierten Händler vor Ort, um aktuelle Informationen zu den für Ihre Region geltenden Vorschriften zu erhalten.

Häufig gestellte Fragen

Wie unterscheidet sich ein koronarer Stent-Graft von einem herkömmlichen medikamentenfreisetzenden Stent?

Ein herkömmlicher medikamentenfreisetzender Stent ist ein unbedecktes Maschengerüst mit einer Medikamentenbeschichtung, die zur Verringerung der Restenose bei routinemäßigen atherosklerotischen Verengungen entwickelt wurde. Ein koronarer Stent-Graft fügt ein Deckmaterial hinzu und wird im Allgemeinen für einen anderen Zweck eingesetzt, nämlich um Defekte der Gefäßwand wie Perforationen abzudichten, statt für die routinemäßige Läsionsbehandlung.

Wird ein gecoverter Stent bei typischen Verengungen durch koronare Herzkrankheit eingesetzt?

Gecoverte Stent-Grafts sind im Allgemeinen bestimmten Komplikationen oder Anomalien der Gefäßwand vorbehalten und nicht der routinemäßigen atherosklerotischen Verengung, bei der üblicherweise Standard-Bare-Metal- oder medikamentenfreisetzende Stents zum Einsatz kommen.

Wer entscheidet während eines Eingriffs, ob ein gecoverter Stent erforderlich ist?

Diese Entscheidung trifft der interventionelle Kardiologe, der den Eingriff durchführt, basierend auf den angiographischen Befunden in Echtzeit und der jeweiligen klinischen Situation, wie etwa einer unerwarteten Gefäßperforation.

Verwandte INVAMED-Ressourcen


Medizinischer Haftungsausschluss: Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und Aufklärung und stellt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlungsempfehlung dar. Er ersetzt nicht die Konsultation einer qualifizierten medizinischen Fachkraft. Indikationen, Verfügbarkeit und regulatorischer Status der Produkte variieren je nach Land. Beachten Sie stets die offizielle Gebrauchsanweisung (IFU) und konsultieren Sie für eine auf Ihre Situation bezogene Beratung einen zugelassenen Arzt. INVAMED-Produkte sind für die Verwendung durch geschultes medizinisches Fachpersonal bestimmt.

Geprüft von: INVAMED Medical Affairs

Dieser Inhalt dient der Fortbildung von medizinischem Fachpersonal und stellt keine medizinische Beratung dar. Beachten Sie stets die klinischen Leitlinien und die Gebrauchsanweisung.

coronary stent graft systemcovered coronary stentcoronary perforation treatment devicepseudoaneurysm stent graftATLAS covered stent
ATLAS Coronary Stent Graft System: Was es ist | INVAMED