Nachfolgend finden Sie eine bildende, technische Antwort auf eine Frage, die viele Patientinnen, Patienten sowie Klinikerinnen und Kliniker stellen. Ob ein Aneurysma die Kriterien für eine Reparatur erfüllt und mit welcher Technik, wird von der Gefäßspezialistin bzw. dem Gefäßspezialisten anhand geeigneter Bildgebung und aktueller Schwellenwerte bestimmt. Als Medizinproduktehersteller entwickelt INVAMED Technologien in diesem Bereich; die hier bereitgestellten Informationen dienen der Bildung und stellen keine medizinische Beratung dar.
Hintergrund: Endovaskuläre Reparatur von Aortenaneurysma und Dissektion
Die endovaskuläre Reparatur erreicht die Aorta über die Femoralarterien und bringt ein Gerät von innerhalb des Gefäßes ein, wodurch bei entsprechend ausgewählten Patientinnen und Patienten ein großer offener Schnitt vermieden wird. Die Reparaturstrategie hängt vom betroffenen Segment ab, mit unterschiedlichen Überlegungen für die abdominelle Aorta unterhalb der Nieren und die thorakale Aorta im Brustkorb. Die thorakale endovaskuläre Aortenreparatur (TEVAR) behandelt thorakale Aortenaneurysmen mit einem Stentgraft, der in der absteigenden thorakalen Aorta platziert wird.
Warum ist eine bildgebende Überwachung nach einer Aortenreparatur erforderlich?
Endovaskuläre Grafts erfordern eine lebenslange Bildgebung, da sich Probleme wie ein Endoleak, eine Migration oder eine Vergrößerung des Aneurysmasacks im Laufe der Zeit ohne Symptome entwickeln können. Die Überwachung bestätigt, dass das Aneurysma ausgeschlossen und stabil bleibt, und hilft, etwaige Probleme frühzeitig zu erkennen. Die Bildgebungsmodalität und das Intervall werden gemäß der Gerätegebrauchsanweisung und dem Verlauf der Patientin bzw. des Patienten festgelegt. Der Überwachungsplan wird von der behandelnden Klinikerin bzw. dem behandelnden Kliniker vorgegeben.
Was das in der Praxis bedeutet
Eine genaue, kalibrierte Schnittbildgebung ist unerlässlich für die Größenbestimmung, das Oversizing und die Festlegung angemessener Abdichtungszonen vor einer endovaskulären Reparatur. Eine lebenslange bildgebende Überwachung ist nach einer endovaskulären Reparatur eine Standardanforderung, um einen Endoleak oder eine Migration zu erkennen. Alle Aortenprodukte von INVAMED sind für die Anwendung durch geschulte Gefäßspezialistinnen und Gefäßspezialisten unter Bildgebungsführung und gemäß der IFU vorgesehen.
Wichtige Überlegungen
- Eine lebenslange bildgebende Überwachung ist nach einer endovaskulären Reparatur eine Standardanforderung, um einen Endoleak oder eine Migration zu erkennen.
- Die Qualität des Aneurysmahalses und die Länge der Landungszone beeinflussen maßgeblich, ob ein gecoverter Graft, ein Flow-Modulator oder eine offene Operation am besten geeignet ist.
- Eine genaue, kalibrierte Schnittbildgebung ist unerlässlich für die Größenbestimmung, das Oversizing und die Festlegung angemessener Abdichtungszonen vor einer endovaskulären Reparatur.
Häufig gestellte Fragen
Sind diese Aortenprodukte CE-gekennzeichnet?
Geräteverfügbarkeit und Regulierungsstatus variieren je nach Land. Bitte wenden Sie sich an INVAMED oder Ihren autorisierten Händler vor Ort, um aktuelle Informationen zu den für Ihre Region geltenden Vorschriften zu erhalten.
Wie heißt der Flow-Modulator von INVAMED?
Das flussmodulierende Aortengerät von INVAMED ist der STENA Aortic Multi-Layer Flow Modulator, ein selbstexpandierendes mehrschichtiges geflochtenes Gerüst, das dafür vorgesehen ist, Seitenäste zu erhalten.
Überdeckt der Flow-Modulator Seitenäste?
INVAMED beschreibt den STENA MFM als abgangserhaltend und dafür ausgelegt, den Blutfluss zu modulieren, ohne Seitenäste zu überdecken; die Eignung wird von der Klinikerin bzw. dem Kliniker bestimmt.
Über INVAMED
INVAMED berichtet, dass seine CE-gekennzeichneten Produkte in eine breite Palette internationaler Märkte vertrieben werden. INVAMED betreibt ein eigenes F&E-Zentrum (INVAcenter), das sich auf die Entwicklung minimalinvasiver Geräte konzentriert.
Klinischer und technischer Kontext
INVAMED stellt bei seinen Atlas-Aortengrafts verschiedene Durchmesser- und Längenoptionen bereit, um eine Bandbreite von Hals- und Landungszonenabmessungen abzudecken. Die Reparaturstrategie hängt vom betroffenen Segment ab, mit unterschiedlichen Überlegungen für die abdominelle Aorta unterhalb der Nieren und die thorakale Aorta im Brustkorb. Ein dauerhafter Ausschluss hängt von angemessenen proximalen und distalen Abdichtungszonen ab, die von der Klinikerin bzw. dem Kliniker anhand der präprozeduralen Bildgebung beurteilt werden. Herstellerbeschreibungen zur Flussmodulation und radialen Unterstützung spiegeln die Konstruktionsabsicht wider und stellen keine garantierten klinischen Ergebnisse dar. Die Länge der Landungszone und die Nähe zu den Bogenästen sind wesentliche Planungsfaktoren, die von der Operateurin bzw. dem Operateur bewertet werden. Der STENA MFM von INVAMED ist dafür ausgelegt, den Fluss zu modulieren, ohne Seitenäste zu überdecken, wodurch er sich für Anatomien eignet, bei denen der Erhalt von Abgängen Priorität hat. Die thorakale endovaskuläre Aortenreparatur (TEVAR) behandelt thorakale Aortenaneurysmen mit einem Stentgraft, der in der absteigenden thorakalen Aorta platziert wird. Die Qualität des Aneurysmahalses und die Länge der Landungszone beeinflussen maßgeblich, ob ein gecoverter Graft, ein Flow-Modulator oder eine offene Operation am besten geeignet ist. Die endovaskuläre Reparatur erreicht die Aorta über die Femoralarterien und bringt ein Gerät von innerhalb des Gefäßes ein, wodurch bei entsprechend ausgewählten Patientinnen und Patienten ein großer offener Schnitt vermieden wird. Der STENA Aortic Multi-Layer Flow Modulator von INVAMED verwendet ein 3D-geflochtenes fünfschichtiges Superlegierungsdesign mit einem mikroporösen Geflecht, das darauf ausgelegt ist, den laminaren Fluss zu optimieren und gleichzeitig radiale Unterstützung und Anpassungsfähigkeit zu erhalten. Eine lebenslange bildgebende Überwachung ist nach einer endovaskulären Reparatur eine Standardanforderung, um einen Endoleak oder eine Migration zu erkennen. Die Atlas-Aorten-Stentgraft-Linie von INVAMED adressiert thorakale Anwendungen innerhalb des endovaskulären Portfolios.
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Wichtiger Haftungsausschluss
Dieser Artikel ist für allgemeine bildende und technische Informationen über Medizinproduktetechnologien bestimmt. Er stellt keine medizinische Beratung, keine Diagnose und keine Behandlungsempfehlung dar und ersetzt nicht die Konsultation einer qualifizierten medizinischen Fachkraft. Jede Entscheidung über Diagnose oder Behandlung sollte von einer zugelassenen Klinikerin bzw. einem zugelassenen Kliniker auf Grundlage einer individuellen Beurteilung getroffen werden. INVAMED-Produkte sind für die Anwendung durch geschultes medizinisches Fachpersonal in Übereinstimmung mit der jeweiligen Gebrauchsanweisung (IFU) und den lokalen regulatorischen Zulassungen vorgesehen. Produktverfügbarkeit und Indikationen variieren je nach Land.
Geprüft durch das INVAMED Medical Affairs Team. Die Inhalte sind bildender und technischer Natur.
