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ENT & Soft Tissue AblationApril 16, 2018INVAMED Medical Affairs

Was ist allergische Rhinitis? Auslöser und Symptome

Was ist allergische Rhinitis? Erfahren Sie mehr über häufige Auslöser, Symptome und Ursachen sowie wann eine ärztliche Abklärung sinnvoll ist.

Die allergische Rhinitis, im Volksmund auch Heuschnupfen genannt, gehört zu den häufigsten chronischen Erkrankungen der Nase und der Nasennebenhöhlen. Häufig zitierte Schätzungen legen nahe, dass sie einen erheblichen Teil der Bevölkerung weltweit betrifft. Das Verständnis häufiger Auslöser und Symptome kann Patienten helfen zu erkennen, wann eine ärztliche Abklärung sinnvoll ist. Dieser Artikel bietet einen allgemeinen, informativen Überblick über das Krankheitsbild.

Was geschieht bei allergischer Rhinitis?

Eine allergische Rhinitis entsteht, wenn das Immunsystem auf eine an sich harmlose, in der Luft befindliche Substanz, ein sogenanntes Allergen, reagiert, als handele es sich um eine Bedrohung. Diese Reaktion betrifft in der Regel Immunzellen in der Nasenschleimhaut, darunter Mastzellen, die Histamin und andere Entzündungsmediatoren freisetzen, welche die typischen nasalen Symptome hervorrufen. Die allergische Rhinitis wird im Allgemeinen entweder als saisonal, also an bestimmte Jahreszeiten gebunden, oder als ganzjährig (perennial), also das ganze Jahr über auftretend, eingeordnet, abhängig von den auslösenden Allergenen.

Was sind häufige Auslöser der allergischen Rhinitis?

Häufig genannte Auslöser sind:

  • Pollen — von Bäumen, Gräsern und Kräutern, oft verbunden mit saisonalen Symptommustern
  • Hausstaubmilben — eine häufige Ursache für ganzjährige (perenniale) Symptome
  • Tierhaare bzw. Hautschuppen von Tieren — von Katzen, Hunden und anderen Tieren
  • Schimmelsporen — sowohl in Innenräumen als auch im Freien vorkommend
  • Reizstoffe in Innenräumen — etwa bestimmte berufsbedingte Expositionen, wobei diese sich mit Auslösern der nicht-allergischen Rhinitis überschneiden können

Die Identifizierung spezifischer Auslöser erfolgt häufig in einem ärztlich begleiteten Prozess, der eine ausführliche Anamnese und in manchen Fällen einen Allergietest umfassen kann.

Welche Symptome werden häufig mit allergischer Rhinitis in Verbindung gebracht?

Häufig berichtete Symptome umfassen Niesen, verstopfte Nase, klaren, laufenden Schnupfen, Juckreiz an Nase, Augen oder Rachen sowie tränende oder juckende Augen. Die Symptome können von mild und gelegentlich bis anhaltend und erheblich beeinträchtigend für Alltag, Schlaf und Konzentration reichen. Da sich diese Symptome mit anderen Erkrankungen überschneiden können, einschließlich nicht-allergischer Rhinitis und Infekten der oberen Atemwege, wird im Allgemeinen eine ärztliche Abklärung für eine genaue Einschätzung empfohlen, insbesondere wenn die Symptome anhaltend oder ausgeprägt sind.

Wann sollte bei allergischer Rhinitis ein Arzt aufgesucht werden?

Medizinisches Fachpersonal empfiehlt im Allgemeinen eine Abklärung, wenn die Symptome anhaltend sind, die Lebensqualität oder den Schlaf erheblich beeinträchtigen, nicht auf einfache rezeptfreie Maßnahmen ansprechen oder von zusätzlichen Symptomen wie Gesichtsschmerzen, Druckgefühl oder wiederkehrenden Nasennebenhöhlenentzündungen begleitet werden. Ein Arzt kann helfen, die allergische Rhinitis von anderen Ursachen nasaler Symptome abzugrenzen, und je nach individuellem Fall verschiedene Behandlungsansätze besprechen, darunter Strategien zur Allergenvermeidung, Medikamente oder verfahrens- und phototherapiebasierte Optionen.

Häufig gestellte Fragen

Ist allergische Rhinitis dasselbe wie eine Erkältung?

Nein. Obwohl sich die Symptome überschneiden können, wird die allergische Rhinitis durch eine Immunreaktion auf Allergene ausgelöst und nicht durch eine virale Infektion, und in der Regel geht sie nicht mit Fieber einher. Ein Arzt kann anhand von Symptommuster und Dauer zwischen beiden unterscheiden.

Kann sich eine allergische Rhinitis in jedem Alter entwickeln?

Ja, eine allergische Rhinitis kann sich im Kindes-, Jugend- oder Erwachsenenalter entwickeln, und manche Menschen bemerken im Laufe der Zeit Veränderungen ihrer Auslöserempfindlichkeit oder ihres Symptommusters. Eine ärztliche Abklärung kann helfen, die individuelle Ausprägung zu klären.

Welche allgemeinen Behandlungsansätze besprechen Ärzte typischerweise?

Ärzte besprechen häufig die Vermeidung von Allergenen, Medikamente wie Antihistaminika oder intranasale Kortikosteroide sowie in manchen Fällen nicht-medikamentöse oder verfahrensbasierte Optionen. Der geeignete Ansatz hängt vom Schweregrad der Symptome, dem Auslösermuster und individuellen Patientenfaktoren ab.

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Medizinischer Haftungsausschluss: Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und Aufklärung und stellt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlungsempfehlung dar. Er ersetzt nicht die Konsultation einer qualifizierten medizinischen Fachkraft. Indikationen, Verfügbarkeit und regulatorischer Status der Produkte variieren je nach Land. Beachten Sie stets die offizielle Gebrauchsanweisung (IFU) und konsultieren Sie für eine auf Ihre Situation bezogene Beratung einen zugelassenen Arzt. INVAMED-Produkte sind für die Verwendung durch geschultes medizinisches Fachpersonal bestimmt.

Geprüft von: INVAMED Medical Affairs

Dieser Inhalt dient der Fortbildung von medizinischem Fachpersonal und stellt keine medizinische Beratung dar. Beachten Sie stets die klinischen Leitlinien und die Gebrauchsanweisung.

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