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Varicose VeinMay 7, 2025INVAMED Medical Affairs

Venenablation vs. Venenstripping: Wie sich die Behandlung weiterentwickelt hat

Vergleich von Venenablation vs. Venenstripping bei Krampfadern und wie sich endovenöse Verfahren als Alternative zum klassischen chirurgischen Stripping etabliert haben.

Der Vergleich Venenablation vs. Venenstripping spiegelt Jahrzehnte des Wandels in der Behandlung von Krampfadern wider. Das Venenstripping, ein chirurgisches Verfahren, bei dem die gesamte insuffiziente Vene über Schnitte entfernt wird, war über viele Jahre der Standard bei der Behandlung eines Refluxes der Vena saphena magna. Endovenöse Ablationsverfahren, die die Vene mittels thermischer oder chemischer Energie über einen Katheter an Ort und Stelle verschließen, entstanden später als weniger invasive Alternative. Beide Ansätze verfolgen dasselbe Grundziel – die Beseitigung des Reflux –, unterscheiden sich jedoch erheblich in Technik, Behandlungsumfeld und Erholungszeit.

Was umfasst das klassische Venenstripping?

Das Venenstripping wird typischerweise unter Allgemein- oder Regionalanästhesie im Operationssaal durchgeführt. Der Eingriff beinhaltet einen Schnitt in der Leistenregion, um den oberen Abschnitt der Vena saphena magna zu erreichen, häufig ergänzt durch einen zweiten, tiefer am Bein liegenden Schnitt, über den die Vene physisch herausgezogen bzw. „gestrippt" wird. Da es sich um einen chirurgischen Eingriff mit Anästhesie und Operationssaal handelt, geht das Stripping in der Regel mit einer längeren Erholungszeit, sichtbareren Hämatomen und größerer postoperativer Beschwerdewahrscheinlichkeit einher als katheterbasierte Alternativen. Das Venenstripping wird weiterhin in ausgewählten Fällen durchgeführt, insbesondere wenn die Anatomie für katheterbasierte Verfahren nicht gut geeignet ist.

Wie unterscheiden sich endovenöse Verfahren im Ansatz?

Die endovenöse Ablation, ob mittels Laser- oder Radiofrequenzenergie, erfolgt in der Regel über eine einzelne Nadelpunktion statt über chirurgische Schnitte. Ein Katheter wird unter Ultraschallkontrolle in die insuffiziente Vene eingeführt, und die Vene wird von innen erhitzt, wodurch sie sich verschließt und im weiteren Verlauf vom Körper resorbiert wird, statt physisch entfernt zu werden. Da die Vene an Ort und Stelle verbleibt, statt herausgezogen zu werden, wird dieser Ansatz typischerweise unter Lokal- oder Tumeszenzanästhesie ambulant oder in einer Praxis durchgeführt, ohne die Notwendigkeit einer Vollnarkose.

Warum haben sich endovenöse Verfahren so breit durchgesetzt?

Endovenöse Verfahren fanden vor allem deshalb breite Anwendung, weil sie unter Lokalanästhesie ambulant durchgeführt werden können, was den logistischen und Erholungsaufwand im Vergleich zum chirurgischen Stripping verringert. Vergleichsstudien berichten in der Regel über ähnliche Erfolgsraten beim Venenverschluss zwischen endovenöser Ablation und Stripping, beschreiben jedoch auch eine schnellere Rückkehr zu normaler Aktivität und weniger postoperative Schmerzen bei katheterbasierten Verfahren für viele Patientinnen und Patienten. Dies bedeutet nicht, dass das Stripping aus der Praxis verschwunden ist; es bleibt eine Option, die ein Arzt bei bestimmten anatomischen Gegebenheiten in Betracht ziehen kann, etwa bei sehr geschlängelten Venen, die für eine Katheteranwendung nicht gut geeignet sind.

Wo ordnet sich LaserBLOCK in diese Entwicklung ein?

Das LaserBLOCK Varicose Vein Laser System repräsentiert die endovenöse Seite dieses Vergleichs, indem es Laserenergie per Katheter unter Ultraschallkontrolle einsetzt, um insuffiziente oberflächliche Venen thermisch zu verschließen. Wie bei jedem Ablationssystem nennt der Hersteller Kontraindikationen wie stark geschlängelte oder ungewöhnlich große Venen sowie eine aktive lokale Infektion, was unterstreicht, dass die anatomische Beurteilung bei der Entscheidung zwischen Ablation und Stripping zentral bleibt. Weitere Informationen zum Spektrum ablationsbasierter Optionen finden Sie auf der Produktseite für Krampfadern.

Warum würde ein Arzt statt einer Ablation ein Stripping empfehlen?

Bestimmte Venenanatomien, etwa extrem große oder geschlängelte Venen, die ein Katheter nicht sicher passieren kann, oder Fälle nach vorangegangener erfolgloser Ablation, können einen Arzt dazu veranlassen, ein chirurgisches Stripping in Betracht zu ziehen. Diese Entscheidung hängt von der individuellen Anatomie und der klinischen Einschätzung ab und folgt keiner festen Regel.


Geräteverfügbarkeit und Regulierungsstatus variieren je nach Land. Bitte wenden Sie sich an INVAMED oder Ihren autorisierten Händler vor Ort, um aktuelle Informationen zu den für Ihre Region geltenden Vorschriften zu erhalten.

Geprüft von: INVAMED Medical Affairs

Dieser Inhalt dient der Fortbildung von medizinischem Fachpersonal und stellt keine medizinische Beratung dar. Beachten Sie stets die klinischen Leitlinien und die Gebrauchsanweisung.

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