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Aortic Aneurysm & Dissection RepairOctober 2, 2015INVAMED Medical Affairs

TEVAR thorakale Stentprothesen: Eine Geräteübersicht

TEVAR thorakale Stentprothesen: wie diese ummantelten Geräte für die endovaskuläre Behandlung thorakaler Aneurysmen und Dissektionen konzipiert sind.

TEVAR-Stentprothesen sind ummantelte endovaskuläre Geräte, die zur Behandlung von Aneurysmen und Dissektionen der thorakalen Aorta konstruiert sind, am häufigsten des absteigenden thorakalen Segments. Diese Übersicht beschreibt die allgemeinen Konstruktionsprinzipien und die klinische Rolle der thorakalen Stentprothesentechnologie innerhalb des Portfolios „Aortenaneurysma- und Dissektionsreparatur" von INVAMED.

Was ist die thorakale endovaskuläre Aortenreparatur (TEVAR)?

TEVAR bezeichnet die minimalinvasive Platzierung einer ummantelten Stentprothese innerhalb der thorakalen Aorta, meist im absteigenden thorakalen Segment, zur Behandlung von Aneurysmen, bestimmten Aortendissektionen und traumatischen Aortenverletzungen. Wie auf der veröffentlichten Kategorieseite von INVAMED erläutert, behandelt TEVAR thorakale Aortenaneurysmen mithilfe von Stentprothesen, die in der absteigenden thorakalen Aorta platziert werden, wodurch es sich von EVAR unterscheidet, das infrarenale abdominale Pathologien mittels bifurkierter modularer Endoprothesen behandelt.

Welche allgemeinen Konstruktionsmerkmale weisen thorakale Stentprothesen auf?

Thorakale Stentprothesen sind als ummantelte Stentsysteme konstruiert, die üblicherweise ein selbstexpandierendes metallisches Gerüst mit einem Prothesenmaterial kombinieren, das einen abgedichteten Kanal für den Blutfluss schaffen soll und diesen vom erkrankten oder dissezierten Aortensegment weg umleitet. Zu den wichtigsten Konstruktionsüberlegungen für thorakale Geräte zählen im Allgemeinen:

  • Anpassungsfähigkeit (Conformability) — die Fähigkeit, sich der natürlichen Krümmung des Aortenbogens und der absteigenden thorakalen Aorta anzupassen
  • Radialkraft und Fixierung — ausreichende Ausdehnungskraft und Fixierungsmerkmale, um eine sichere Abdichtung gegen die Aortenwand aufrechtzuerhalten
  • Konisch zulaufende Konfigurationen — nützlich bei Dissektionsfällen, in denen sich wahres und falsches Lumen im Durchmesser entlang der Gerätelänge deutlich unterscheiden können
  • Profil des Freisetzungssystems — konzipiert, um eine kontrollierte, präzise Platzierung über den femoralen oder iliakalen Zugangsweg zur thorakalen Aorta zu ermöglichen

Für die Dissektionsreparatur eingesetzte Geräte weisen häufig mehrere konisch zulaufende Konfigurationen und proximale Abdichtungsmerkmale auf, die die Wandanlage verbessern sollen, angesichts der variableren und mitunter fragileren Anatomie, die in dissezierten Aortensegmenten im Vergleich zu einem typischen fusiformen Aneurysma anzutreffen ist.

Wie fügt sich TEVAR in die breitere Landschaft der Aortenreparatur ein?

TEVAR stellt das thorakale Gegenstück zu EVAR dar und teilt eine ähnliche minimalinvasive, kathetergestützte Freisetzungsphilosophie, ist jedoch speziell für die anatomischen Anforderungen der Brustaorta konzipiert, einschließlich ihrer Krümmung und Nähe zu Bogenastgefäßen. Bei Aneurysmen oder Dissektionen, die sich bis nahe an Bogenäste erstrecken oder diese einbeziehen, können Ärzte auch ergänzende Techniken oder astschonende Technologien als Teil einer umfassenderen endovaskulären Strategie in Betracht ziehen.

TEVAR gilt im Allgemeinen als weniger invasive Alternative zur offenen thorakalen Aortenchirurgie, wobei die anatomische Eignung, die Merkmale des Aneurysmas oder der Dissektion sowie patientenspezifische Risikofaktoren bestimmen, ob im jeweiligen Fall ein endovaskulärer oder offener Ansatz angemessen ist. Alle Verfahren bergen inhärente Risiken, und der behandelnde Arzt trifft diese Entscheidung auf Grundlage einer individuellen Beurteilung.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen TEVAR und EVAR?

TEVAR behandelt thorakale Aortenaneurysmen mithilfe von Stentprothesen, die in der absteigenden thorakalen Aorta platziert werden, während EVAR infrarenale abdominale Aortenaneurysmen mithilfe bifurkierter modularer Endoprothesen behandelt, gemäß den veröffentlichten Kategorieinformationen von INVAMED.

Kann TEVAR sowohl bei Aortendissektion als auch bei Aneurysma eingesetzt werden?

Ja, die thorakale Stentprothesentechnologie wird neben der Aneurysma-Reparatur auch in bestimmten Fällen von Aortendissektion eingesetzt, insbesondere wenn das Ziel darin besteht, einen Eintrittsriss zu bedecken und ein günstiges Remodeling der Aorta zu fördern, wie vom behandelnden Arzt anhand der Dissektionsanatomie festgelegt.

Welche anatomischen Faktoren beeinflussen die TEVAR-Eignung?

Ärzte beurteilen bei der Bestimmung der TEVAR-Eignung Faktoren wie Lage und Ausdehnung des Aneurysmas oder der Dissektion, die Verfügbarkeit ausreichender proximaler und distaler Landezonen sowie die Beteiligung von Bogenastgefäßen.

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Medizinischer Haftungsausschluss: Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und Aufklärung und stellt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlungsempfehlung dar. Er ersetzt nicht die Konsultation einer qualifizierten medizinischen Fachkraft. Indikationen, Verfügbarkeit und regulatorischer Status der Produkte variieren je nach Land. Beachten Sie stets die offizielle Gebrauchsanweisung (IFU) und konsultieren Sie für eine auf Ihre Situation bezogene Beratung einen zugelassenen Arzt. INVAMED-Produkte sind für die Verwendung durch geschultes medizinisches Fachpersonal bestimmt.

Geprüft von: INVAMED Medical Affairs

Dieser Inhalt dient der Fortbildung von medizinischem Fachpersonal und stellt keine medizinische Beratung dar. Beachten Sie stets die klinischen Leitlinien und die Gebrauchsanweisung.

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