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Digital Health & Remote MonitoringMay 16, 2023INVAMED Medical Affairs

Ungeklärte Ohnmacht: Die Rolle der kardialen Überwachung

Wie kardiale Überwachung die Synkopen-Abklärung unterstützt, indem Ohnmachtsepisoden mit dem Herzrhythmus korreliert werden, um den Diagnoseweg zu leiten.

Ohnmacht, medizinisch als Synkope bezeichnet, hat viele mögliche Ursachen — von einfachen vasovagalen Reaktionen bis hin zu zugrunde liegenden Herzrhythmusstörungen. Herauszufinden, welche Ursache bei einem bestimmten Patienten vorliegt, kann sich als schwierig erweisen, wenn Episoden unvorhersehbar auftreten und bereits vorüber sind, bevor jemand anderes sie beobachten kann. Die kardiale Überwachung spielt bei dieser Abklärung eine zentrale Rolle, da sie es ermöglicht, nach einer Rhythmusstörung zu suchen, die genau zum Zeitpunkt der Ohnmachtsepisode auftritt, statt sich allein auf im Nachhinein geschilderte Symptome zu verlassen.

Warum ist eine Synkope aus einem einzelnen Praxisbesuch heraus so schwer zu diagnostizieren?

Wenn ein Patient die Arztpraxis erreicht, ist eine Synkopen-Episode in der Regel bereits abgeklungen, und der Herzrhythmus während des Praxis-EKGs ist mit hoher Wahrscheinlichkeit völlig unauffällig. Dies führt zu einer diagnostischen Lücke: Das Ereignis, das erklärt werden muss, ereignete sich an einem anderen Ort, zu einem unvorhersehbaren Zeitpunkt, und hat bis zur Untersuchung keine Spur hinterlassen. Eine erweiterte Überwachung ist ein Weg, mit dem Kliniker versuchen, diese Lücke zu schließen, indem Rhythmusdaten über Tage oder Wochen erfasst werden — in der Hoffnung, aufzuzeichnen, was das Herz während einer nachfolgenden Episode tat.

Wie funktioniert die Rhythmuskorrelation bei einer Synkopen-Abklärung?

Der Kerngedanke einer überwachungsbasierten Synkopen-Abklärung ist die Symptom-Rhythmus-Korrelation — der Vergleich des genauen Zeitpunkts einer Ohnmachts- oder Beinahe-Ohnmachtsepisode mit der EKG-Aufzeichnung aus genau diesem Moment. Wenn ein Patient in Ohnmacht fällt und der gleichzeitig aufgezeichnete Rhythmusstreifen eine deutliche Pause, eine sehr niedrige Frequenz oder eine schnelle Arrhythmie zeigt, kann diese Korrelation eine kardiale Ursache aussagekräftig stützen. Bleibt der Rhythmus während einer beobachteten oder im Tagebuch festgehaltenen Episode hingegen durchgehend unauffällig, kann dies dazu beitragen, die Abklärung auf nicht-kardiale Ursachen wie einen vasovagalen oder orthostatischen Mechanismus zu lenken.

Welche Überwachungsarten kommen bei einer Synkopen-Abklärung zum Einsatz?

Je nachdem, wie häufig Episoden auftreten, kann ein Arzt zwischen mehreren Überwachungsdauern und -formaten wählen — eine kurzfristige Holter-Aufzeichnung bei häufigen Symptomen, einen Ereignis- oder Loop-Rekorder bei seltenen Episoden oder eine kontinuierliche mobile kardiale Telemetrie, wenn ein breiteres Zeitfenster und eine nahezu in Echtzeit erfolgende Markierung abnormer Rhythmen bevorzugt wird. Die Wahl spiegelt eine Abwägung zwischen Episodenhäufigkeit, dem Verdacht auf eine hochriskante Arrhythmie und praktischen Erwägungen wider, etwa wie lange ein Patient ein bestimmtes Gerät komfortabel tragen kann.

Wo fügt sich kontinuierliche Telemetrie in diesen Diagnoseweg ein?

Bei Patienten, deren Ohnmachtsepisoden selten auftreten oder deren klinisches Bild den Verdacht auf eine arrhythmische Ursache nahelegt, kann eine erweiterte kontinuierliche Telemetrie das Beobachtungsfenster deutlich über einen einzelnen Praxisbesuch hinaus verlängern. Die RhythmTrack Mobile Cardiac Telemetry Monitoring Plattform von INVAMED ist darauf ausgelegt, eine solche erweiterte ambulante Überwachung zu unterstützen — mittels geräteseitiger Erkennungsalgorithmen und Übertragung an ein Monitoring-Zentrum, damit eine während einer Ohnmachtsepisode auftretende Rhythmusstörung mit besserer Wahrscheinlichkeit erfasst und geprüft werden kann. Details zur übergeordneten Monitoring-Kategorie finden Sie auf der Seite für digitale Gesundheit und Telemonitoring auf invamed.com.

Was sollte jemand tun, der während einer Überwachungsphase erneut in Ohnmacht fällt?

Patienten werden in der Regel angewiesen, Zeitpunkt und Umstände jeder Episode zu dokumentieren, da diese Tagebuchangaben zur Korrelation mit der Rhythmusaufzeichnung verwendet werden. Bei einer Verletzung, Brustschmerzen oder anhaltender Bewusstlosigkeit im Rahmen der Episode hat die umgehende Inanspruchnahme ärztlicher Hilfe Vorrang vor dem Vervollständigen des Überwachungsprotokolls.


Geräteverfügbarkeit und Regulierungsstatus variieren je nach Land. Bitte wenden Sie sich an INVAMED oder Ihren autorisierten Händler vor Ort, um aktuelle Informationen zu den für Ihre Region geltenden Vorschriften zu erhalten.

Geprüft von: INVAMED Medical Affairs

Dieser Inhalt dient der Fortbildung von medizinischem Fachpersonal und stellt keine medizinische Beratung dar. Beachten Sie stets die klinischen Leitlinien und die Gebrauchsanweisung.

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