Das CytroFIX Locking Plate System ist die Titanplatten-Fixationsplattform von INVAMED und bietet mehr als 200 Größen- und Formkonfigurationen für Frakturstellen von der Klavikula bis zum Becken. Dieser Überblick fasst Designphilosophie, Verriegelungsmechanismus und allgemeinen Konfigurationsbereich des Systems für Kliniker zusammen, die Plattenfixationsoptionen prüfen.
Was ist das CytroFIX Locking Plate System?
CytroFIX-Verriegelungsplatten sind anatomisch vorgeformte Implantate, die Frakturen von der äußeren Knochenoberfläche aus stabilisieren, wobei Schrauben verwendet werden, die direkt in die Platte selbst eingeschraubt werden, statt sich ausschließlich auf die Kompression gegen den Knochen zu verlassen. Diese „winkelstabile" Konstruktion ist ein charakteristisches Merkmal der Verriegelungsplatten-Technologie und unterscheidet sie von der konventionellen (nicht winkelstabilen) Plattenosteosynthese.
Geräteverfügbarkeit und Regulierungsstatus variieren je nach Land. Bitte wenden Sie sich an INVAMED oder Ihren autorisierten Händler vor Ort, um aktuelle Informationen zu den für Ihre Region geltenden Vorschriften zu erhalten.
Welche anatomischen Konfigurationen sind verfügbar?
Das Verriegelungsplatten-Portfolio von INVAMED umfasst eine breite Palette anatomischer Regionen, darunter:
- Klavikula — anterior-mediale Platten mit lateralen Verlängerungsoptionen für die Fixation über den oberen Zugang
- Humerus — gerade (Schaft-)Platten für Humerusschaftfrakturmuster
- Radius — distale Radius-Volarplatten für Frakturen im Handgelenksbereich
- Tibia — mediale und anterolaterale Plattenkonfigurationen für die distale Tibia, einschließlich winkelvariabler Verriegelungsoptionen bis zu etwa ±15° in ausgewählten Lochkonfigurationen
- Femur — Plattenoptionen für Femurfrakturmuster, die nicht durch intramedulläre Nagelung behandelt werden
- Becken — Beckenrekonstruktionsplatten zur Stabilisierung von Beckenring- und Azetabulumfrakturen
Über diese anatomischen Familien hinweg bietet das System mehr als 200 einzelne Plattenkonfigurationen, sodass Chirurgen eine Plattenform, -länge und ein Lochmuster auswählen können, die auf die jeweilige Fraktur und Patientenanatomie abgestimmt sind.
Wie funktioniert der Verriegelungsmechanismus?
In einer winkelstabilen Plattenkonstruktion verfügen die Schraubenköpfe über ein Gewinde, das mit entsprechenden Gewinden in den Plattenlöchern in Eingriff kommt und so eine starre, winkelstabile Verbindung zwischen Schraube und Platte schafft. Dieses Design ist nicht auf Reibung zwischen der Plattenunterseite und dem Knochen für die Stabilität angewiesen, was besonders bei osteoporotischem Knochen, mehrfragmentären (Trümmer-)Frakturen oder metaphysären Frakturmustern vorteilhaft sein kann, bei denen die konventionelle Kompressionsplattenosteosynthese weniger effektiv sein kann.
Viele CytroFIX-Platten ermöglichen auch eine Kombination aus winkelstabilen und nicht winkelstabilen (konventionellen) Schrauben innerhalb derselben Platte, was Chirurgen die Flexibilität gibt, bei einfachen Frakturmustern eine Kompressionstechnik einzusetzen und gleichzeitig in komplexeren Bereichen derselben Konstruktion auf winkelstabile Fixation zurückzugreifen.
Welche Designmerkmale unterstützen den Weichteilerhalt?
CytroFIX-Platten sind im Allgemeinen mit einem flachen (Low-Profile) Profil konzipiert, das Weichteilreizungen minimieren soll, sowie mit anatomisch geformter Geometrie, die den Bedarf an umfangreicher intraoperativer Plattenbiegung reduziert. Einige Konfigurationen verfügen zudem über eine Unterseitengeometrie, die den periostalen Kontakt reduzieren soll – ein Designaspekt, der mit dem Erhalt der lokalen Blutversorgung des darunterliegenden Knochens in Verbindung gebracht wird.
Häufig gestellte Fragen
Wie viele Plattenkonfigurationen bietet das CytroFIX-System?
Die CytroFIX-Verriegelungsplattenlinie umfasst mehr als 200 Konfigurationen für die anatomischen Regionen Klavikula, Humerus, Radius, Femur, Tibia und Becken.
Was ist der Unterschied zwischen winkelstabilen und konventionellen Platten?
Winkelstabile Platten verwenden Schrauben, die direkt in die Platte eingeschraubt werden, um eine winkelstabile Konstruktion zu bilden, während konventionelle Platten für die Stabilität auf die Kompression zwischen Platte und Knochenoberfläche angewiesen sind. Jeder Ansatz hat unterschiedliche klinische Anwendungen, die ausführlicher in der speziellen Vergleichsressource von INVAMED behandelt werden.
Aus welchem Material bestehen CytroFIX-Platten?
CytroFIX-Verriegelungsplatten werden aus Ti-6Al-4V-Titanlegierung gefertigt, im Einklang mit dem Material, das in der breiteren orthopädischen Trauma-Implantatlinie von INVAMED verwendet wird.
Verwandte INVAMED-Ressourcen
- Orthopädie & Trauma-Lösungen — vollständiges Portfolio zur Frakturfixation
- Locking Plates vs Conventional Plates — Vergleich der Plattenfixationsansätze
- Kontakt zu INVAMED — Gebrauchsanweisung (IFU) und technische Spezifikationen anfordern
Medizinischer Haftungsausschluss: Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und Aufklärung und stellt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlungsempfehlung dar. Er ersetzt nicht die Konsultation einer qualifizierten medizinischen Fachkraft. Indikationen, Verfügbarkeit und regulatorischer Status der Produkte variieren je nach Land. Beachten Sie stets die offizielle Gebrauchsanweisung (IFU) und konsultieren Sie für eine auf Ihre Situation bezogene Beratung einen zugelassenen Arzt. INVAMED-Produkte sind für die Verwendung durch geschultes medizinisches Fachpersonal bestimmt.
