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Peripheral Arterial Disease (PAD)July 24, 2024INVAMED Medical Affairs

Atlas Peripheral Stent System: Design & Merkmale

Atlas Peripheral Stent System: selbstexpandierender Nitinol-Stent für Iliakal-, Femoral- und Poplitealläsionen bei PAVK. Design und Merkmale im Überblick.

Geräteverfügbarkeit und Regulierungsstatus variieren je nach Land. Bitte wenden Sie sich an INVAMED oder Ihren autorisierten Händler vor Ort, um aktuelle Informationen zu den für Ihre Region geltenden Vorschriften zu erhalten.

Für was ist das Atlas Peripheral Stent System konzipiert?

Das Atlas Peripheral Stent System ist indiziert für den Einsatz bei Läsionen mit Risiko eines plötzlichen oder drohenden Verschlusses nach perkutaner transluminaler Angioplastie (PTA) sowie bei Läsionen mit erhöhtem Restenoserisiko nach PTA in der Arteria iliaca communis, der Arteria iliaca externa, der Arteria femoralis superficialis, der proximalen Arteria poplitea oder der Arteria subclavia. Es ist darauf ausgelegt, den Lumendurchmesser über eine Bandbreite von Läsionslängen zu verbessern und unterstützt die Stentplatzierung in Gefäßen mit Durchmessern im Allgemeinen zwischen 5 mm und 8 mm.

Was sind die wichtigsten Designmerkmale?

Das Atlas Peripheral Stent System basiert auf mehreren Designmerkmalen, die eine präzise Platzierung und Gefäßanpassung unterstützen sollen:

  • Material: Der Stent besteht aus medizinischem Nitinol (Nickel-Titan-Legierung), einem selbstexpandierenden Material, das wegen seiner Flexibilität und Formgedächtniseigenschaften ausgewählt wurde.
  • Konstruktion: Der Stent wird lasergeschnitten – ein Herstellungsverfahren, das zu einer gleichmäßigen Strebengeometrie beiträgt.
  • Längenabdeckung: Das System ist verfügbar, um Lumendurchmesser über Läsionslängen von etwa 20 mm bis 200 mm zu adressieren und unterstützt die Platzierung sowohl bei kurzen fokalen Läsionen als auch bei längeren erkrankten Abschnitten.
  • Zuführprofil: Der Stent ist in einem 6F-Zuführsystem (maximaler Außendurchmesser 2,1 mm) untergebracht.

Wie ist das Zuführsystem aufgebaut?

Das Atlas-Zuführsystem verwendet ein triaxiales Schaftdesign, bestehend aus:

  • Einem äußeren Schaft, der das gesamte Zuführsystem stabilisiert
  • Einem mittleren Schaft, der den Stent schützt und zwischen zwei röntgendichten Markern in Position hält
  • Einem inneren Schaft, der ein Führungsdrahtlumen bereitstellt

Diese Konstruktion soll eine kontrollierte, präzise Stentplatzierung während der Implantation unterstützen. Das Zuführsystem ist mit Führungsdrähten von 0,035 Zoll (0,89 mm) kompatibel und in Kathederlängen von 80 cm und 120 cm erhältlich, wobei ein Rückzugsmechanismus (Pull-back) zur Freisetzung verwendet wird.

Warum wird Nitinol für diese Stent-Plattform verwendet?

Nitinol ist eine Nickel-Titan-Legierung, die aufgrund ihrer Kombination aus Flexibilität und Formgedächtniseigenschaften häufig in selbstexpandierenden peripheren Stents eingesetzt wird. Diese Eigenschaften ermöglichen es dem Stent, sich der Gefäßkrümmung anzupassen und wiederholter mechanischer Belastung standzuhalten – eine relevante Überlegung bei Abschnitten wie der Arteria femoralis superficialis und der Arteria poplitea, die Hüft- und Kniegelenk überkreuzen. Der selbstexpandierende Mechanismus ermöglicht es dem Stent außerdem, seinen vorgesehenen Durchmesser nach der Freisetzung allmählich zu erreichen, anstatt ausschließlich durch Ballonkraft expandiert zu werden.

Wie fügt sich der Atlas in eine umfassendere PAVK-Behandlungsstrategie ein?

Das Atlas Peripheral Stent System ist eine Komponente innerhalb des umfassenderen PAVK-Portfolios von INVAMED, das auch PTA-Ballonkatheter, medikamentenbeschichtete Ballontechnologie und Atherektomiesysteme umfasst. Ärzte können den Atlas-Stent nach einer Angioplastie einsetzen, wenn basierend auf individuellen Läsionsmerkmalen und Befunden während des Eingriffs zusätzlicher struktureller Halt angezeigt ist.

Häufig gestellte Fragen

Für welche Gefäße ist das Atlas Peripheral Stent System vorgesehen?

Das Produkt ist für den Einsatz in der Arteria iliaca communis, der Arteria iliaca externa, der Arteria femoralis superficialis, der proximalen Arteria poplitea oder der Arteria subclavia vorgesehen, insbesondere bei Läsionen mit erhöhtem Risiko eines Verschlusses oder einer Restenose nach Angioplastie. Die Eignung für ein bestimmtes Gefäß und eine bestimmte Läsion wird vom behandelnden Arzt festgelegt.

Wie ist das Zuführprofil des Atlas-Stentsystems?

Der Stent ist in einem 6F-Zuführsystem (maximaler Außendurchmesser 2,1 mm) untergebracht, das mit 0,035-Zoll-Führungsdrähten kompatibel ist, und in Katheterlängen von 80 cm und 120 cm erhältlich.

Ist das Atlas Peripheral Stent System weltweit verfügbar?

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Medizinischer Haftungsausschluss: Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und Aufklärung und stellt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlungsempfehlung dar. Er ersetzt nicht die Konsultation einer qualifizierten medizinischen Fachkraft. Indikationen, Verfügbarkeit und regulatorischer Status der Produkte variieren je nach Land. Beachten Sie stets die offizielle Gebrauchsanweisung (IFU) und konsultieren Sie für eine auf Ihre Situation bezogene Beratung einen zugelassenen Arzt. INVAMED-Produkte sind für die Verwendung durch geschultes medizinisches Fachpersonal bestimmt.

Geprüft von: INVAMED Medical Affairs

Dieser Inhalt dient der Fortbildung von medizinischem Fachpersonal und stellt keine medizinische Beratung dar. Beachten Sie stets die klinischen Leitlinien und die Gebrauchsanweisung.

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