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EmbolizationSeptember 17, 2024INVAMED Medical Affairs

UFE: Was Sie bei einer Myomembolisation erwartet

Ein schrittweiser Überblick über die Uterusmyomembolisation, von der Bildgebung vor dem Eingriff bis zur Genesung, damit Patientinnen wissen, was sie erwartet.

Patientinnen, bei denen eine Uterusmyomembolisation geplant ist, wünschen sich häufig ein klares, schrittweises Bild davon, wie der Tag tatsächlich ablaufen wird – vom Moment der Ankunft zur Bildgebung vor dem Eingriff bis zu den Wochen der Genesung danach. Auch wenn jeder Fall aufgrund der individuellen Anatomie und der Myomcharakteristika unterschiedlich verläuft, gibt es einen allgemeinen Ablauf, den die meisten Patientinnen bei diesem katheterbasierten Verfahren erwarten können.

Was geschieht vor dem Eingriff?

Bevor eine Uterusmyomembolisation geplant wird, durchlaufen Patientinnen typischerweise eine Bildgebung, meist ein MRT oder eine Ultraschalluntersuchung, um Größe, Anzahl und Lage der Myome zu charakterisieren. Diese Bildgebung hilft dem interventionellen Radiologen bei der Planung des Eingriffs und bestätigt, dass die UFE für das jeweilige Myommuster eine sinnvolle Option darstellt. Bluttests und eine Überprüfung der Krankengeschichte gehören ebenfalls zu den Standardbestandteilen der Voruntersuchung, und Patientinnen werden im Allgemeinen darüber aufgeklärt, was sie erwartet, sowie über Anweisungen zu Essen, Trinken und Medikamenten in den Tagen vor dem Eingriff informiert.

Ein qualifizierter Arzt beurteilt anhand dieser Voruntersuchung die Eignung, da nicht jedes Myombild gleichermaßen für einen Embolisationsansatz geeignet ist.

Wie wird während der UFE der Gefäßzugang hergestellt?

Am Tag des Eingriffs verschafft sich der interventionelle Radiologe typischerweise über eine kleine Punktion in einer Arterie Zugang, am häufigsten am Handgelenk (radialer Zugang) oder in der Leiste (femoraler Zugang), abhängig von der Präferenz des Operateurs und der Anatomie der Patientin. An der Zugangsstelle wird eine örtliche Betäubung angewendet, und die meisten Patientinnen erhalten eine Sedierung, um während des gesamten Eingriffs möglichst komfortabel zu bleiben, wobei eine Vollnarkose in der Regel nicht erforderlich ist.

Über diesen Zugangspunkt wird ein dünner Katheter unter fluoroskopischer Bildsteuerung zu den Gebärmutterarterien geführt, die die Myome mit Blut versorgen. Kontrastmittel wird injiziert, um die Position des Katheters zu bestätigen und die Gefäßanatomie vor Beginn der Behandlung darzustellen.

Wie wird das Embolisat appliziert?

Sobald der Katheter korrekt innerhalb der Gebärmutterarterien positioniert ist, appliziert der interventionelle Radiologe ein Embolisat, das gezielt den Blutfluss zum Myomgewebe unterbinden soll. Ziel ist es, die Blutversorgung der Myome zu reduzieren oder zu unterbinden, was dazu führen soll, dass sie in den folgenden Wochen und Monaten allmählich schrumpfen, während das Gewebe auf den Verlust des Blutflusses reagiert. Dieser Schritt wird unter fortlaufender Bildsteuerung durchgeführt, um zu bestätigen, dass der Blutfluss in den Zielgefäßen angemessen reduziert wurde.

Der gesamte Eingriff, vom initialen Zugang bis zur Entfernung des Katheters, dauert üblicherweise zwischen unter einer Stunde und einigen Stunden, abhängig von der vorgefundenen Gefäßanatomie.

Wie verläuft die Genesung nach der UFE?

Viele Patientinnen erleben in den Stunden und Tagen nach der UFE eine Reihe von Symptomen, die manchmal als Postembolisationssyndrom bezeichnet werden und Beckenschmerzen oder Krämpfe, leichtes Fieber, Übelkeit und Erschöpfung umfassen können. Dies wird häufig als selbstlimitierende Reaktion des Myomgewebes auf den Verlust der Blutversorgung beschrieben und nicht als Zeichen einer Komplikation, wobei schwere oder anhaltende Symptome mit dem Behandlungsteam besprochen werden sollten. Warnsymptome wie hohes Fieber, starke, unaufhörliche Schmerzen oder starke vaginale Blutungen erfordern die umgehende Inanspruchnahme medizinischer Hilfe.

Krankenhausaufenthalte nach einer UFE sind in der Regel kurz, häufig nur eine Übernachtung oder in manchen Fällen eine Entlassung am selben Tag, und die meisten Patientinnen kehren innerhalb von ein bis zwei Wochen zu ihren gewohnten Aktivitäten zurück, wobei dieser Zeitrahmen je nach individuellem Fall variiert. Die Linderung der myombedingten Symptome selbst, etwa reduzierte starke Menstruationsblutungen oder Beckendruck, entwickelt sich im Allgemeinen allmählich über die folgenden Wochen bis Monate und nicht unmittelbar.

Embolisate und Zuführsysteme, die bei der UFE und verwandten katheterbasierten Gefäßbehandlungen eingesetzt werden, werden von mehreren Unternehmen in diesem Bereich hergestellt, darunter INVAMED, und Leser können die vollständige INVAMED-Kategorieseite Embolisation für weitere Informationen zu den in dieser Kategorie eingesetzten Geräten einsehen.

Ist das Postembolisationssyndrom ein Zeichen dafür, dass etwas schiefgelaufen ist?

Das Postembolisationssyndrom, das in den Tagen nach der UFE Beckenschmerzen, leichtes Fieber und Erschöpfung umfassen kann, wird häufig als erwartete Reaktion und nicht als Komplikation beschrieben. Schwere oder sich verschlechternde Symptome sollten jedoch stets umgehend mit dem Behandlungsteam besprochen werden, um ein ernsteres Problem auszuschließen.


Geräteverfügbarkeit und Regulierungsstatus variieren je nach Land. Bitte wenden Sie sich an INVAMED oder Ihren autorisierten Händler vor Ort, um aktuelle Informationen zu den für Ihre Region geltenden Vorschriften zu erhalten.

Geprüft von: INVAMED Medical Affairs

Dieser Inhalt dient der Fortbildung von medizinischem Fachpersonal und stellt keine medizinische Beratung dar. Beachten Sie stets die klinischen Leitlinien und die Gebrauchsanweisung.

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