Skip to main content
INVAMED
StartseiteINVAblogSTENA Multilayer Flow Modulator: Geräteübersicht
Aortic Aneurysm & Dissection RepairJuly 2, 2017INVAMED Medical Affairs

STENA Multilayer Flow Modulator: Geräteübersicht

STENA Multilayer Flow Modulator im Überblick: Wie das 3D-geflochtene Multilayer-Gerät von INVAMED den Aortenfluss moduliert und Seitenäste zu erhalten sucht.

Der STENA Multilayer Flow Modulator (MFM) ist ein Gerät von INVAMED, das nach dem Prinzip der Flussmodulation und nicht des direkten Ausschlusses des Aneurysmasacks konzipiert ist. Dieser Artikel gibt einen Überblick über das Konzept des Multilayer Flow Modulators, seine beabsichtigten Designziele und die konzeptionellen Unterschiede zur Technologie ummantelter Stentprothesen bei der Behandlung komplexer Aortenpathologien.

Was ist der STENA Multilayer Flow Modulator?

STENA basiert auf einer 3D-geflochtenen Multilayer-Konstruktion, die entwickelt wurde, um die Blutflussmuster innerhalb der Aorta am Ort eines Aneurysmas zu modulieren. Anstatt Seitenäste vollständig zu bedecken und damit auszuschließen, ist das Gerät mit einer porösen, mehrschichtig geflochtenen Struktur konzipiert, die eine fortgesetzte Durchblutung der Astgefäße ermöglichen soll, während die Flussdynamik innerhalb des Aneurysmasacks selbst verändert wird.

Dieser Designansatz spiegelt eine breitere Kategorie flussmodulierender (mitunter auch als flussumleitend bezeichneter) Technologie wider, die für Aortensegmente erforscht wurde, bei denen der Ursprung von Astgefäßen einen vollständigen Sackausschluss mittels ummantelter Prothese anatomisch erschwert.

Wie ist STENA konzipiert, um den Fluss zu modulieren?

Die mehrschichtig geflochtene Struktur von STENA soll wie folgt wirken:

  • Reduzierung des turbulenten Flusses, der in den Aneurysmasack eintritt, und Förderung eher laminarer Flussmuster
  • Schrittweise Reduzierung von Druck und Flussgeschwindigkeit innerhalb des Aneurysmasacks über die Zeit
  • Aufrechterhaltung der Porosität über die geflochtenen Schichten hinweg, damit Astgefäße, die nahe oder innerhalb des behandelten Segments entspringen, weiterhin durchblutet werden können

Diese auf Asterhalt ausgerichtete Absicht unterscheidet das Konzept des Flow Modulators von einer vollständig ummantelten Stentprothese, die dazu konzipiert ist, das behandelte Aortensegment einschließlich aller in seiner bedeckten Länge liegenden Äste vollständig abzudichten.

Warum ist der Asterhalt bei der Aortenreparatur wichtig?

Bestimmte Aortenaneurysmen, insbesondere solche, die den Aortenbogen, das viszerale Segment oder die thorakoabdominale Aorta betreffen, liegen in der Nähe kritischer Astarterien, die Organe wie Nieren, Darm oder Rückenmark versorgen. In diesen anatomisch komplexen Fällen kann ein Gerät, das darauf ausgelegt ist, den Fluss zu modulieren und dabei die Astperfusion zu erhalten, von Ärzten als Teil des breiteren Spektrums verfügbarer endovaskulärer Strategien in Betracht gezogen werden.

Die mehrschichtige, geflochtene Konstruktion soll diese Porosität bieten, ohne dass das Gerät fenestriert oder verzweigt werden muss, um jedes Seitengefäß einzeln zu kanülieren — dies ist ein zentraler struktureller Unterschied zur fenestrierten oder verzweigten Endoprothesentechnologie.

Was sollten Ärzte bei der Flow-Modulator-Technologie berücksichtigen?

Wie bei allen endovaskulären Aortengeräten wird die geeignete Patientenauswahl vom behandelnden Arzt anhand der Aneurysma-Anatomie, der betroffenen Astgefäße und des klinischen Gesamtbildes bestimmt. Die Flussmodulationstechnologie stellt eine Option innerhalb des breiteren Spektrums an Strategien zur Aortenreparatur neben ummantelten Stentprothesen und offener chirurgischer Reparatur dar und ist nicht als universeller Ersatz für andere Ansätze gedacht. Alle Verfahren und Geräte bergen inhärente Risiken, und die Eignung wird von Fall zu Fall beurteilt.

Häufig gestellte Fragen

Wie unterscheidet sich ein Flow Modulator von einer ummantelten Stentprothese?

Eine ummantelte Stentprothese ist dazu konzipiert, den Aneurysmasack mithilfe eines undurchlässigen Prothesenmaterials vollständig vom Blutfluss auszuschließen, während ein Flow Modulator wie STENA eine poröse, mehrschichtig geflochtene Struktur verwendet, die die Flussdynamik verändern soll, während die Durchblutung der Astgefäße innerhalb des behandelten Segments erhalten bleibt.

Ist STENA dazu bestimmt, Seitenäste zu bedecken?

Nein, die mehrschichtig geflochtene Konstruktion ist darauf ausgelegt, den Fluss zu modulieren, ohne Astgefäße zu bedecken, wodurch sie sich von der andernorts in der Aortenreparatur eingesetzten Technologie ummantelter Stentprothesen unterscheidet.

Wer entscheidet, ob die Flow-Modulator-Technologie für einen Patienten geeignet ist?

Der behandelnde Arzt beurteilt die Aneurysma-Anatomie, die Beteiligung der Astgefäße und weitere klinische Faktoren, um die für den jeweiligen Fall am besten geeignete Reparaturstrategie zu bestimmen.

Verwandte INVAMED-Ressourcen


Medizinischer Haftungsausschluss: Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und Aufklärung und stellt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlungsempfehlung dar. Er ersetzt nicht die Konsultation einer qualifizierten medizinischen Fachkraft. Indikationen, Verfügbarkeit und regulatorischer Status der Produkte variieren je nach Land. Beachten Sie stets die offizielle Gebrauchsanweisung (IFU) und konsultieren Sie für eine auf Ihre Situation bezogene Beratung einen zugelassenen Arzt. INVAMED-Produkte sind für die Verwendung durch geschultes medizinisches Fachpersonal bestimmt.

Geprüft von: INVAMED Medical Affairs

Dieser Inhalt dient der Fortbildung von medizinischem Fachpersonal und stellt keine medizinische Beratung dar. Beachten Sie stets die klinischen Leitlinien und die Gebrauchsanweisung.

multilayer flow modulatorSTENA MFMflow modulation aortic aneurysmbranch-preserving aortic device3D braided stent