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Pain Management & Spine (Algology)October 3, 2021INVAMED Medical Affairs

Radiofrequenzablation bei Rückenschmerzen: Wie lange die Linderung typischerweise anhält

Wie lange die Radiofrequenzablation bei Rückenschmerzen typischerweise wirkt, warum Nerven nachwachsen und was bei einer wiederholten Ablation geschieht.

Die Radiofrequenzablation bei Rückenschmerzen, häufig eingesetzt bei Schmerzen, die von den kleinen Facettengelenken der Wirbelsäule ausgehen, wird geschätzt, weil sie eine spürbare Linderung ermöglicht, ohne die Struktur der Wirbelsäule dauerhaft zu verändern. Eine der häufigsten Fragen, die Patientinnen und Patienten vor diesem Eingriff stellen, betrifft schlicht die zu erwartende Wirkdauer – und die ehrliche Antwort beinhaltet eine gewisse Variabilität, die mit der Biologie der Nervenheilung zusammenhängt.

Was bewirkt die RFA tatsächlich am Nerv?

Die Facetten-Radiofrequenzablation, oft auch Ablation der Rami mediales genannt, nutzt die durch Radiofrequenzenergie erzeugte Wärme, um die kleinen sensiblen Nerven – die Rami mediales – zu unterbrechen, die Schmerzsignale von gereizten oder arthrotisch veränderten Facettengelenken weiterleiten. Der Nerv wird dabei nicht physisch entfernt, und das Verfahren behandelt nicht das Gelenk selbst; es unterbricht lediglich das Schmerzsignal, das entlang dieser bestimmten Nervenbahn verläuft. Diese Unterscheidung ist für das Verständnis der Wirkdauer der Facetten-RFA von unmittelbarer Bedeutung, da die Nervenfaser sich mit der Zeit regenerieren kann.

Warum lässt die Linderung mit der Zeit nach?

Die Nervenregeneration ist der Hauptgrund dafür, dass die Radiofrequenzablation keine dauerhafte Linderung bietet. Periphere Nervenfasern, einschließlich der bei der Facetten-RFA behandelten Rami mediales, besitzen die biologische Fähigkeit, sich nach einer thermischen Verletzung mit der Zeit zu regenerieren. Sobald der Nerv nachwächst und seine Verbindung wiederherstellt, können Schmerzsignale vom Facettengelenk erneut auftreten, und die Symptome können allmählich zurückkehren. Dies ist ein anerkannter und erwarteter Bestandteil der Wirkweise der Behandlung und kein Hinweis darauf, dass das ursprüngliche Verfahren fehlgeschlagen ist.

Wie lange hält die Linderung üblicherweise an?

Die Wirkdauer nach einer Facetten-Radiofrequenzablation variiert zwischen den Patientinnen und Patienten. Veröffentlichte Berichte beschreiben häufig eine Linderung, die bei vielen Patienten von etwa sechs Monaten bis zu einem Jahr oder länger anhält, wobei die individuellen Erfahrungen unterschiedlich ausfallen. Zu den Faktoren, die die Wirkdauer beeinflussen können, zählen die Präzision, mit der die Zielnerven identifiziert und behandelt wurden, der Schweregrad und die Ursache der zugrunde liegenden Facettengelenkerkrankung sowie individuelle Unterschiede in der Geschwindigkeit der Nervenregeneration. Da die Ergebnisse nicht einheitlich sind, vermeiden Ärztinnen und Ärzte in der Regel, einer einzelnen Patientin oder einem einzelnen Patienten vor der Behandlung eine bestimmte Wirkdauer zuzusichern.

Was geschieht, wenn die Linderung nachlässt?

Da die Radiofrequenzablation den zugrunde liegenden Zustand des Gelenks nicht dauerhaft verändert, kommen viele Patientinnen und Patienten, die gut auf ein erstes Verfahren angesprochen haben, für eine wiederholte Ablation infrage, sobald die Linderung nachlässt und die Schmerzen zurückkehren. Die Wiederholung des Verfahrens an derselben Nervenbahn ist eine gut etablierte Praxis, da der Nerv erneut behandelt werden kann, sobald er sich ausreichend regeneriert hat, um wieder Schmerzsignale weiterzuleiten. Eine Ärztin oder ein Arzt bestätigt in der Regel, dass die Schmerzen im selben Verteilungsmuster wie zuvor zurückgekehrt sind – mitunter mittels eines wiederholten diagnostischen Blocks –, bevor eine weitere Ablation durchgeführt wird.

Ein INVAMED-System für RFA-Verfahren

INVAMED stellt das Peta Radiofrequenzablationssystem (RFA) her, das bei Nervenablationsverfahren einschließlich der Behandlung facettenbedingter Schmerzen eingesetzt wird. Wie bei jedem Radiofrequenzablationsgerät sind eine geeignete Patientenauswahl, eine präzise Nadelplatzierung und die Bestätigung des Zielnervs zentrale Voraussetzungen für den Erfolg des Verfahrens. Eine qualifizierte Ärztin oder ein qualifizierter Arzt entscheidet, ob eine Radiofrequenzablation und welches spezifische System für die Rückenschmerzen einer einzelnen Patientin oder eines einzelnen Patienten geeignet ist. Verfügbarkeit und Indikationen variieren je nach Land; Kliniker sollten die Gebrauchsanweisung für vollständige Informationen konsultieren.

Bedeutet eine kürzere Wirkdauer, dass die Behandlung nicht funktioniert hat?

Nicht unbedingt; die Wirkdauer der Linderung variiert zwischen Patientinnen und Patienten aufgrund individueller Unterschiede in der Nervenregeneration und dem Schweregrad der zugrunde liegenden Gelenkerkrankung. Eine Ärztin oder ein Arzt kann helfen zu beurteilen, ob eine kürzer als erwartete Wirkdauer eine Anpassung der gesamten Behandlungsstrategie erfordert.


Geräteverfügbarkeit und Regulierungsstatus variieren je nach Land. Bitte wenden Sie sich an INVAMED oder Ihren autorisierten Händler vor Ort, um aktuelle Informationen zu den für Ihre Region geltenden Vorschriften zu erhalten.

Geprüft von: INVAMED Medical Affairs

Dieser Inhalt dient der Fortbildung von medizinischem Fachpersonal und stellt keine medizinische Beratung dar. Beachten Sie stets die klinischen Leitlinien und die Gebrauchsanweisung.

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