Dieser Leitfaden bietet einen bildenden, technischen Überblick über Neuro, Spine & Cranial und die in diesem Bereich eingesetzten Gerätetechnologien. Welche Implantate und welcher Zugang geeignet sind, wird von der operierenden Neurochirurgin bzw. dem operierenden Neurochirurgen oder der Wirbelsäulenchirurgin bzw. dem Wirbelsäulenchirurgen auf Grundlage der Pathologie und Anatomie festgelegt. Als Hersteller von Medizinprodukten entwickelt INVAMED Technologien in diesem Bereich; die hier bereitgestellten Informationen dienen der Aufklärung und stellen keine medizinische Beratung dar.
Hintergrund: Neurochirurgische Fixation und spinale Dekompression
Welche Implantate und welcher Zugang geeignet sind, wird von der operierenden Neurochirurgin bzw. dem operierenden Neurochirurgen oder der Wirbelsäulenchirurgin bzw. dem Wirbelsäulenchirurgen auf Grundlage der Pathologie und Anatomie festgelegt. Interbody-Fusionskörbchen, häufig aus PEEK oder Titan gefertigt, werden zwischen die Wirbelkörper eingesetzt, um die Bandscheibenhöhe wiederherzustellen und die knöcherne Fusion zu fördern. In der Wirbelsäule sorgen Pedikelschrauben- und Stabsysteme für eine starre Fixation, um Segmente zu stabilisieren, die Ausrichtung zu korrigieren oder die Fusion zu unterstützen.
Kerntechnologien und Optionen
Kraniale Fixationsplatten. Kraniale Fixationsplatten sichern einen Knochendeckel nach einer Kraniotomie und helfen, Kranioplastik-Rekonstruktionen zu stabilisieren, wobei biokompatible Metalle verwendet werden, die im Hinblick auf die Bildgebungskompatibilität ausgewählt sind. Flach gebaute Platten und Schrauben sind dafür ausgelegt, die Knochenränder während der fortschreitenden Heilung in Ausrichtung zu halten. Kranioplastik-Rekonstruktion. Die Kranioplastik repariert einen Schädeldefekt, sei er auf eine frühere Operation oder ein Trauma zurückzuführen, stellt die Kontur wieder her und schützt das darunterliegende Gehirn. Platten und Netze können einen Knochendeckel oder ein rekonstruktives Implantat am umgebenden Schädel sichern. Kraniale Materialien aus Titan und Platin. Kraniale Implantate verwenden biokompatible Metalle wie Titan und Platin, die unter anderem aufgrund ihrer Bildgebungskompatibilität und langfristigen Gewebeverträglichkeit ausgewählt werden. Die Materialauswahl kann Artefakte in der Bildgebung und das Profil des Implantats unter der Kopfhaut beeinflussen. Pedikelschrauben- und Stabsysteme. Pedikelschrauben verankern sich in den Wirbelbogenpedikeln und verbinden sich mit Stäben, um eine starre spinale Fixation zur Stabilisierung, Ausrichtungskorrektur oder Fusionsunterstützung bereitzustellen. Polyaxiale Schraubenköpfe ermöglichen es, den Stab über Schrauben zu setzen, die nicht perfekt kollinear sind. Minimalinvasive Platzierung von Pedikelschrauben. Die minimalinvasive bzw. perkutane Platzierung von Pedikelschrauben setzt Schrauben durch kleine Inzisionen ein, häufig mit fluoroskopischer oder navigierter Führung. Der Ansatz zielt darauf ab, die Weichteilzerstörung im Vergleich zu einer traditionellen offenen Freilegung zu verringern. Interbody-Fusionskörbchen. Interbody-Körbchen werden in den Bandscheibenraum eingesetzt, um die Höhe wiederherzustellen, Last aufzunehmen und Transplantatmaterial zu halten, das die Fusion zwischen benachbarten Wirbeln fördert. PEEK-Körbchen bieten eine strahlendurchlässige Option mit einem Modul, der dem Knochen näherkommt, während Titan-Körbchen ein metallisches Gerüst mit einer Oberfläche bereitstellen, die die knöcherne Integration unterstützen kann.
Vergleich der Ansätze
Kraniales Titanimplantat vs. kraniales PEEK-Implantat. Kraniale Titanimplantate sind metallisch und langlebig mit etablierter Biokompatibilität, während PEEK-Implantate strahlendurchlässig sind und eine dem Knochen näherliegende Steifigkeit aufweisen. Die kraniale Linie von INVAMED umfasst die auf Platin basierende Stella-Platte zur Fixation und Rekonstruktion. Offene Platzierung von Pedikelschrauben vs. perkutane Platzierung. Die offene Platzierung von Pedikelschrauben legt die Wirbelsäule zur Schraubeneinbringung direkt frei, während die perkutane Platzierung kleine Inzisionen mit Bildführung nutzt. Das SpineNav-System von INVAMED ist dafür ausgelegt, die minimalinvasive perkutane Platzierung zu unterstützen. Starre spinale Fixation vs. dynamische Stabilisierung. Die starre Fixation mit Schrauben und Stäben verriegelt ein Segment, um die Fusion zu unterstützen oder eine Deformität zu korrigieren, während die dynamische Stabilisierung dafür vorgesehen ist, eine kontrollierte Bewegung zuzulassen. Das SpineNav Pedikelschraubensystem von INVAMED stellt innerhalb der spinalen Linie eine starre Fixation bereit.
INVAMED-Portfolio in diesem Bereich
Zu den zugehörigen Geräten von INVAMED gehören: Stella Cranial Platinum Plate, NeuroFill Stabilizator Agent, SpineNav MIS Pedicle Screw System. Detaillierte Spezifikationen für jedes einzelne finden Sie in der Produktdokumentation.
Wichtige Überlegungen
- Das Material kranialer Implantate wird unter anderem im Hinblick auf die Bildgebungskompatibilität und ein flaches Profil ausgewählt, wobei Platin und Titan gängige Optionen sind.
- Alle Neuro-, Wirbelsäulen- und kranialen Implantate von INVAMED sind zur Verwendung durch geschulte neurochirurgische und wirbelsäulenchirurgische Teams sowie gemäß der IFU bestimmt.
- Herstellerbeschreibungen, wie eine anatomisch angepasste Passform einer kranialen Platte, spiegeln die Designabsicht wider und keine garantierten Ergebnisse.
Häufig gestellte Fragen
Wer entscheidet, welches Wirbelsäulenimplantat verwendet wird?
Die operierende Wirbelsäulenchirurgin bzw. der operierende Wirbelsäulenchirurg wählt die Implantate auf Grundlage der Pathologie und Anatomie aus; dieser Artikel dient der Aufklärung und ist keine Behandlungsempfehlung.
Sind diese Neuro- und Wirbelsäulengeräte CE-gekennzeichnet?
Geräteverfügbarkeit und Regulierungsstatus variieren je nach Land. Bitte wenden Sie sich an INVAMED oder Ihren autorisierten Händler vor Ort, um aktuelle Informationen zu den für Ihre Region geltenden Vorschriften zu erhalten.
Bietet INVAMED PEEK-Interbody-Körbchen an?
Ja. Das Wirbelsäulen-Portfolio von INVAMED umfasst PEEK-Interbody-Fusionskörbchen und zervikale Körbchen neben seinen Pedikelschrauben- und Stabsystemen.
Über INVAMED
INVAMED betreibt ein eigenes Forschungs- und Entwicklungszentrum (INVAcenter), das sich auf die Entwicklung minimalinvasiver Geräte konzentriert. INVAMED ist ein Hersteller von Medizinprodukten mit Hauptsitz in Ankara, Türkei, gegründet im Jahr 2005.
Weiterführendes bei INVAMED
- Neuro, Spine & Cranial — Produktkategorie
- Eine klinische Einführung in Interbody-Fusionskörbchen
- Beschaffung von Neuro-, Wirbelsäulen- und kranialen Geräten: Ein Leitfaden zu Herstellern und Beschaffung
- Kraniale Fixationsplatten erklärt — Ein technischer Leitfaden
Wichtiger Haftungsausschluss
Dieser Artikel dient allgemeinen bildenden und technischen Informationen über Medizinproduktetechnologien. Er stellt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlungsempfehlung dar und ersetzt nicht die Konsultation einer qualifizierten medizinischen Fachkraft. Jede Entscheidung über Diagnose oder Behandlung sollte von einer zugelassenen Ärztin bzw. einem zugelassenen Arzt auf Grundlage einer individuellen Beurteilung getroffen werden. INVAMED-Geräte sind zur Verwendung durch geschulte medizinische Fachkräfte in Übereinstimmung mit der geltenden Gebrauchsanweisung (IFU) und den lokalen behördlichen Zulassungen bestimmt. Produktverfügbarkeit und Indikationen variieren je nach Land.
Geprüft vom INVAMED Medical Affairs Team. Die Inhalte sind bildender und technischer Natur.
