Die Mesotherapie ist eine Technik, bei der sehr kleine Mengen aktiver Substanzen mittels einer Serie feiner Mikroinjektionen in die mittlere Hautschicht, die Mesoderm genannt wird, eingebracht werden. Der Ansatz wird für ein breites Spektrum ästhetischer Ziele eingesetzt, darunter die Verbesserung der allgemeinen Hautqualität, die Behandlung von Fahlheit oder Dehydrierung sowie die Unterstützung bei Kopfhautzuständen im Zusammenhang mit Haarausdünnung. Da der Begriff "Mesotherapie" eine breite Kategorie von Techniken und Formulierungen umfasst und kein einzelnes standardisiertes Produkt bezeichnet, variieren Inhalt und Häufigkeit der Injektionen erheblich je nach Fachperson und Behandlungsziel.
Was beinhaltet eine typische Mesotherapie-Sitzung?
Während einer typischen Sitzung reinigt die behandelnde Fachperson das Behandlungsareal und kann vor Beginn ein topisches Betäubungsmittel auftragen. Mittels einer feinen Nadel oder eines speziellen Mehrfachinjektionsgeräts werden kleine Lösungsmengen an eng beieinanderliegenden Punkten im Behandlungsareal appliziert, meist in geringer Tiefe innerhalb der Dermis statt in tieferem Gewebe. Sitzungen für die Gesichtshautqualität dauern häufig zwanzig bis dreißig Minuten, während Kopfhautbehandlungen je nach behandelter Fläche etwas länger dauern können. Die meisten Protokolle sehen eine kurze Serie von Sitzungen im Abstand mehrerer Wochen vor, gefolgt von regelmäßigen Erhaltungsterminen.
Was wird bei der Mesotherapie typischerweise injiziert?
Mesotherapie-Formulierungen werden häufig als "Cocktails" bezeichnet, da sie mehrere Wirkstoffe kombinieren können, die Hautfeuchtigkeit, -textur oder das Kopfhautmilieu unterstützen sollen. Hyaluronsäure, Vitamine, Aminosäuren und Antioxidantien werden in Protokollen zur Hautqualität häufig als Bestandteile genannt. Die konkrete verwendete Formulierung sollte von der behandelnden Fachperson auf Basis des Behandlungsziels ausgewählt werden; Patientinnen und Patienten sollten mit ihrer Fachperson genau klären, was injiziert wird, da die Formulierungen im Feld nicht standardisiert sind.
Ist Mesotherapie dasselbe wie ein dermaler Filler?
Nein. Mesotherapie und Injektionen mit dermalen Fillern sind unterschiedliche Techniken mit verschiedenen Zielen und Injektionstiefen. Dermale Filler, einschließlich Produkte auf Hyaluronsäure-Basis, werden in der Regel platziert, um Volumen hinzuzufügen oder bestimmte Konturanliegen zu korrigieren, und werden in Tiefen und Mengen injiziert, die einen strukturellen oder volumengebenden Effekt haben sollen. Die Mesotherapie hingegen verwendet deutlich kleinere, über viele Punkte verteilte Mengen und zielt im Allgemeinen darauf ab, den Allgemeinzustand der Haut zu unterstützen, statt einen bestimmten Bereich neu zu formen. Manche Hyaluronsäure-Formulierungen für die intradermale Hautrevitalisierung, wie VitaFLEX Hyaluronic Acid Intradermal von INVAMED, werden in Protokollen nahe der Mesotherapie für hydratationsorientierte Hautqualitätsziele eingesetzt; Details finden sich unter https://invamed.com/product/vitaflex-hyaluronic-acid-intradermal. Patientinnen und Patienten sollten nicht davon ausgehen, dass beide Techniken austauschbar sind.
Welche Empfindungen werden während der Behandlung berichtet?
Da die Mesotherapie zahlreiche kleine Injektionen umfasst, beschreiben Patientinnen und Patienten häufig ein wiederholtes Ziehen oder Stechen statt eines einzelnen scharfen Schmerzes. Zuvor aufgetragene topische Betäubungscreme kann das Unbehagen bei vielen Patientinnen und Patienten reduzieren. Leichte Rötung, kleine Erhebungen an den Injektionspunkten oder geringfügige Blutergüsse im behandelten Areal werden danach häufig berichtet und klingen in der Regel innerhalb weniger Tage ab.
Wer könnte Mesotherapie in Betracht ziehen?
Mesotherapie wird im Allgemeinen von Patientinnen und Patienten in Betracht gezogen, die eine Verbesserung der allgemeinen Hauttextur, des Hautbilds oder der Hautfeuchtigkeit anstreben, oder die Optionen bei früher Haarausdünnung an der Kopfhaut prüfen. Sie ist nicht dazu vorgesehen, die Behandlung zugrunde liegender medizinischer Ursachen von Haarausfall oder Hautveränderungen zu ersetzen; eine qualifizierte Ärztin, ein qualifizierter Arzt oder eine Dermatologin bzw. ein Dermatologe sollte die zugrunde liegende Ursache jedes Anliegens beurteilen, bevor eine Mesotherapie in Betracht gezogen wird. Personen mit aktiven Hautinfektionen, bestimmten Blutgerinnungsstörungen oder bekannten Sensibilitäten gegenüber injizierbaren Inhaltsstoffen bedürfen einer sorgfältigen Einzelfallbeurteilung.
Wie viele Mesotherapie-Sitzungen sind in der Regel notwendig?
Die Protokolle variieren, doch viele Behandlungszyklen umfassen eine kurze Serie von Sitzungen im Abstand von zwei bis vier Wochen, gefolgt von gelegentlichen Erhaltungsbehandlungen. Der genaue Zeitplan hängt vom Behandlungsziel und der verwendeten Formulierung ab und sollte von der behandelnden Fachperson festgelegt werden.
Schmerzt Mesotherapie mehr als eine gewöhnliche Injektion?
Die meisten Patientinnen und Patienten beschreiben die Empfindung als wiederholtes leichtes Zwicken statt als erheblichen Schmerz, da jede einzelne Injektion eine sehr feine Nadel und ein geringes Volumen verwendet. Topische Betäubungscreme wird häufig eingesetzt, um das Unbehagen weiter zu reduzieren.
Kann Mesotherapie mit anderen ästhetischen Verfahren kombiniert werden?
Sie wird mitunter zusammen mit anderen Behandlungen wie Radiofrequenz-Hautstraffung oder Fadenlifting im Rahmen eines umfassenderen Hautqualitätsplans eingesetzt, wobei Kombinationsprotokolle stets von einer qualifizierten Fachperson auf Basis des individuellen Hautzustands geplant und abgestimmt werden sollten.
Geräteverfügbarkeit und Regulierungsstatus variieren je nach Land. Bitte wenden Sie sich an INVAMED oder Ihren autorisierten Händler vor Ort, um aktuelle Informationen zu den für Ihre Region geltenden Vorschriften zu erhalten.
