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Neuro, Spine & CranialAugust 31, 2018INVAMED Medical Affairs

Wie werden Pedikelschrauben platziert?

Wie werden Pedikelschrauben platziert? Eine bildende, technische Antwort mit Gerätekontext von INVAMED. Nur zur Information – keine medizinische Beratung.

Im Folgenden finden Sie eine bildende, technische Antwort auf eine Frage, die viele Patientinnen und Patienten sowie Klinikerinnen und Kliniker stellen. Die neurochirurgische Fixation stellt Knochen nach Eingriffen an Schädel und Wirbelsäule wieder her und stabilisiert ihn, wobei Implantate verwendet werden, die aufgrund ihrer Biokompatibilität und Bildgebungskompatibilität ausgewählt werden. Als Medizinproduktehersteller entwickelt INVAMED Technologien in diesem Bereich; die Informationen hier dienen der Aufklärung und stellen keine medizinische Beratung dar.

Hintergrund: Neurochirurgische Fixation und spinale Dekompression

Welche Implantate und welcher Zugang geeignet sind, wird von der operierenden Neurochirurgin bzw. dem operierenden Neurochirurgen oder der Wirbelsäulenchirurgin bzw. dem Wirbelsäulenchirurgen auf Grundlage der Pathologie und Anatomie festgelegt. Minimalinvasive Techniken, darunter die perkutane Platzierung von Pedikelschrauben und die perkutane Bandscheibendekompression, zielen darauf ab, diese Ziele über kleinere Zugangskorridore zu erreichen. Nach einer Kraniotomie muss der entfernte Knochendeckel gesichert werden, und kraniale Defekte oder Rekonstruktionen können mit flachen (Low-Profile-)Platten und Mesh stabilisiert werden.

Wie werden Pedikelschrauben platziert?

Pedikelschrauben werden in die Wirbelpedikel eingesetzt, entweder über eine offene Freilegung oder perkutan durch kleine Inzisionen mit Bildführung. Eine korrekte Trajektorie ist wichtig, um innerhalb des knöchernen Pedikels zu bleiben, weshalb häufig Fluoroskopie oder Navigation eingesetzt wird. Das SpineNav-System von INVAMED ist darauf ausgelegt, die minimalinvasive perkutane Platzierung zu unterstützen. Die Technik und die Trajektorie werden von der operierenden Wirbelsäulenchirurgin bzw. dem operierenden Wirbelsäulenchirurgen festgelegt und durchgeführt.

Was das in der Praxis bedeutet

Alle neuro-, wirbelsäulen- und kranialbezogenen Implantate von INVAMED sind für die Verwendung durch geschulte neurochirurgische und Wirbelsäulen-OP-Teams und gemäß der IFU vorgesehen. Die perkutane Bandscheibendekompression ist ausgewählten gedeckten Bandscheibenvorfällen vorbehalten, nach Einschätzung der Klinikerin bzw. des Klinikers. Herstellerbeschreibungen, etwa eine anatomisch angepasste Passform der kranialen Platte, spiegeln die Konstruktionsabsicht wider und nicht garantierte Ergebnisse.

Wichtige Überlegungen

  • Alle neuro-, wirbelsäulen- und kranialbezogenen Implantate von INVAMED sind für die Verwendung durch geschulte neurochirurgische und Wirbelsäulen-OP-Teams und gemäß der IFU vorgesehen.
  • Das Material des kranialen Implantats wird unter anderem im Hinblick auf Bildgebungskompatibilität und ein flaches Profil gewählt, wobei Platin und Titan gängige Optionen sind.
  • Die perkutane Bandscheibendekompression ist ausgewählten gedeckten Bandscheibenvorfällen vorbehalten, nach Einschätzung der Klinikerin bzw. des Klinikers.

Häufig gestellte Fragen

Wie heißt das Pedikelschrauben-System von INVAMED?

Das Pedikelschrauben-System von INVAMED ist das SpineNav MIS Pedikelschrauben-System, das für die spinale Fixation einschließlich minimalinvasiver Platzierung positioniert ist.

Sind Titan-Schädelplatten MRT-kompatibel?

Titan-Schädelimplantate sind typischerweise bedingt MRT-tauglich (MR Conditional); die spezifischen Scan-Bedingungen sind in der Gebrauchsanweisung des Geräts angegeben, und das Bildgebungspersonal sollte über jedes Implantat informiert werden.

Wie heißt die Schädelplatte von INVAMED?

Die kraniale Fixationsplatte von INVAMED ist die Stella Kraniale Platinplatte, eine Platinplatte, die für Kraniotomieverschluss, Schädelrekonstruktion und neurochirurgische Fixation verwendet wird.

Über INVAMED

Geräteverfügbarkeit und Regulierungsstatus variieren je nach Land. Bitte wenden Sie sich an INVAMED oder Ihren autorisierten Händler vor Ort, um aktuelle Informationen zu den für Ihre Region geltenden Vorschriften zu erhalten.

Klinischer und technischer Kontext

Die Anwendung und Interpretation des Monitorings erfolgen durch das chirurgische und Überwachungsteam. Die neurochirurgische Fixation stellt Knochen nach Eingriffen an Schädel und Wirbelsäule wieder her und stabilisiert ihn, wobei Implantate verwendet werden, die aufgrund ihrer Biokompatibilität und Bildgebungskompatibilität ausgewählt werden. In der Wirbelsäule bieten Pedikelschrauben-Stab-Systeme eine starre Fixation, um Segmente zu stabilisieren, die Ausrichtung zu korrigieren oder die Fusion zu unterstützen. Das SpineNav MIS Pedikelschrauben-System von INVAMED ist für die Pedikelschrauben-Fixation, einschließlich minimalinvasiver Platzierung, innerhalb der Wirbelsäulen-Linie positioniert. Die Stella Kraniale Platinplatte von INVAMED ist für die Schädelrekonstruktion und die Stabilisierung bei Kranioplastiken positioniert, mit einer anatomisch angepassten Passform gemäß den Produktinhalten. Interbody-Fusionskäfige (Cages), häufig aus PEEK oder Titan, werden zwischen Wirbelkörpern platziert, um die Bandscheibenhöhe wiederherzustellen und die knöcherne Fusion zu fördern. Die Wahl und Konfiguration der Platte werden von der Neurochirurgin bzw. dem Neurochirurgen für die jeweilige Rekonstruktion festgelegt. Minimalinvasive Techniken, darunter die perkutane Platzierung von Pedikelschrauben und die perkutane Bandscheibendekompression, zielen darauf ab, diese Ziele über kleinere Zugangskorridore zu erreichen. Ob ein offener oder perkutaner Zugang verwendet wird, ist eine Entscheidung, die die Wirbelsäulenchirurgin bzw. der Wirbelsäulenchirurg für den Einzelfall trifft. Die perkutane Bandscheibendekompression ist ausgewählten gedeckten Bandscheibenvorfällen vorbehalten, nach Einschätzung der Klinikerin bzw. des Klinikers. Herstellerbeschreibungen, etwa eine anatomisch angepasste Passform der kranialen Platte, spiegeln die Konstruktionsabsicht wider und nicht garantierte Ergebnisse. Material, Größe und Lordose des Cages werden von der Chirurgin bzw. dem Chirurgen entsprechend dem Bandscheibenraum und den Fusionszielen ausgewählt.

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Wichtiger Haftungsausschluss

Dieser Artikel dient der allgemeinen edukativen und technischen Information über Medizinproduktetechnologien. Er stellt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlungsempfehlung dar und ersetzt nicht die Konsultation einer qualifizierten medizinischen Fachkraft. Jede Entscheidung über Diagnose oder Behandlung sollte von einer zugelassenen Klinikerin bzw. einem zugelassenen Kliniker auf Grundlage einer individuellen Beurteilung getroffen werden. INVAMED-Geräte sind für die Verwendung durch geschulte medizinische Fachkräfte gemäß der jeweils geltenden Instructions for Use (IFU) und den lokalen behördlichen Zulassungen vorgesehen. Produktverfügbarkeit und Indikationen variieren je nach Land.

Geprüft durch das INVAMED Medical Affairs Team. Die Inhalte sind bildender und technischer Natur.

Geprüft von: INVAMED Medical Affairs

Dieser Inhalt dient der Fortbildung von medizinischem Fachpersonal und stellt keine medizinische Beratung dar. Beachten Sie stets die klinischen Leitlinien und die Gebrauchsanweisung.

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