Skip to main content
INVAMED
StartseiteINVAblogMedizinprodukte-Distributor werden: Ein Fahrplan
CompanyJanuary 6, 2022INVAMED Medical Affairs

Medizinprodukte-Distributor werden: Ein Fahrplan

Ein Fahrplan, um Medizinprodukte-Distributor zu werden, mit Gebietsrechten, regulatorischer Registrierung und dem, worauf Hersteller bei einem Partner achten.

Medizinprodukte-Distributor zu werden erfordert mehr als eine Liefervereinbarung; es setzt den Aufbau der regulatorischen, logistischen und klinischen Unterstützungsinfrastruktur voraus, die nötig ist, um Devices sicher und nachhaltig in einen Markt zu bringen. Unternehmen, die eine Distributorschaft in Erwägung ziehen — ob sie erstmals in den Medizinproduktesektor einsteigen oder ein bestehendes Vertriebsgeschäft um eine neue Device-Kategorie erweitern — durchlaufen typischerweise eine Abfolge von Schritten, die regulatorische Registrierung, Gebietsverhandlung und den Nachweis der operativen Leistungsfähigkeit umfassen, auf die ein Hersteller bei einem langfristigen Partner Wert legt. Dieser Fahrplan skizziert die wichtigsten Etappen.

Welche regulatorischen Schritte müssen vor Beginn des Vertriebs erfolgen?

Bevor Medizinprodukte in einem bestimmten Land vertrieben werden können, muss ein Distributor in der Regel die für diesen Markt passende regulatorische Registrierung einrichten, die je nach Rechtsraum erheblich variiert. In der Europäischen Union bedeutet dies, sicherzustellen, dass Devices eine gültige europäische Marktzulassung gemäß die geltenden europäischen Medizinprodukte-Vorschriften tragen, und zu verstehen, welche eigenen Pflichten dem Distributor unter der Verordnung obliegen — darunter die Prüfung der Herstellerzertifizierung, die Kontrolle der Kennzeichnung und der Konformität der Gebrauchsanweisung (IFU) sowie die Führung von Rückverfolgbarkeitsaufzeichnungen. In den Vereinigten Staaten erfordert der Gerätevertrieb üblicherweise die Zusammenarbeit mit einer US-Zulassungsbehörde-registrierten Stelle oder deren Erwerb — ein Status, der sich von der US-Zulassungsbehörde-Zulassung eines Devices unterscheidet; die eigene Registrierung eines Distributors bestätigt, dass das Unternehmen bei der US-Zulassungsbehörde gelistet ist, nicht, dass ein bestimmtes Device eine US-Zulassung erhalten hat. Ein frühzeitiges Verständnis dieser regulatorischen Pflichten vermeidet Verzögerungen, sobald eine Vertriebsvereinbarung steht.

Wie bewerten Hersteller mögliche Vertriebspartner?

Hersteller bewerten potenzielle Distributoren in der Regel anhand mehrerer Dimensionen: bestehende Beziehungen zu Zielkrankenhäusern oder -kliniken, technische und klinische Unterstützungsfähigkeit (da viele interventionelle Devices Einweisung oder Fallbegleitung erfordern), eine für sterile Medizinprodukte geeignete Lager- und Logistikinfrastruktur sowie finanzielle Stabilität zur Finanzierung der Bestandsinvestition. Ein Distributor, der klinisches Fachwissen im relevanten Bereich nachweist — etwa interventionelle Kardiologie oder vaskuläre Device-Kategorien —, wird häufig positiv bewertet, da Hersteller darauf angewiesen sind, dass Distributoren Devices gegenüber Klinikerinnen und Klinikern korrekt vertreten und nach dem Verkauf glaubwürdigen Field-Support leisten.

Was umfassen Gebietsrechte typischerweise?

Vertriebsvereinbarungen definieren üblicherweise ein exklusives oder nicht-exklusives Gebiet, Mindestabnahme- oder Verkaufsverpflichtungen im Zusammenhang mit dem Erhalt der Exklusivität sowie den Umfang der eingeschlossenen Device-Kategorien. Gebietsdefinitionen können geografisch (ein Land oder eine Region) oder kanalbasiert (ein bestimmtes Krankenhausnetzwerk oder Versorgungssetting) sein, und Hersteller bauen häufig Überprüfungsphasen ein, um die Beziehung entsprechend der Marktentwicklung des Distributors neu zu bewerten. Distributoren sollten diese Bedingungen schriftlich klären, bevor sie erheblich in Markteintrittsaktivitäten investieren, da unklare Gebietsdefinitionen eine häufige Quelle späterer Streitigkeiten zwischen Hersteller und Distributor sind.

Wie kann ein potenzieller Distributor einen Hersteller wie INVAMED ansprechen?

INVAMED exportiert laut Unternehmensangaben CE-gekennzeichnete Devices in mehr als 80 Länder und unterhält ein breites Portfolio von mehr als 150 Devices in 23 Produktkategorien, was potenziellen Distributoren eine Vielzahl möglicher Produktlinien zur Diskussion bietet. Unternehmen, die eine Vertriebsbeziehung erkunden möchten, können den Hintergrund von INVAMED unter https://www.invamed.com/about und https://www.invamed.com/our-company/who-we-are einsehen und ein Gespräch über https://www.invamed.com/contact anstoßen. Wie bei jeder Herstellerbeziehung sollten potenzielle Distributoren darauf vorbereitet sein, ihren regulatorischen Registrierungsstatus, ihr Zielgebiet, ihre klinische Unterstützungsfähigkeit und einschlägige Erfahrung im Vertrieb vergleichbarer Device-Kategorien zu erläutern.

Welche klinischen Unterstützungsfähigkeiten erwarten Hersteller von Distributoren?

Hersteller suchen häufig Distributoren, die Einweisungsschulungen, Fallbegleitung und reaktionsschnelle technische Unterstützung für Klinikerinnen und Kliniker bieten können, die das Device verwenden — insbesondere bei interventionellen oder chirurgischen Produkten mit Lernkurve. Der Nachweis dieser Fähigkeit, auch durch Partnerschaften oder Neueinstellungen, kann ein Distributorschaftsangebot stärken.


Geräteverfügbarkeit und Regulierungsstatus variieren je nach Land. Bitte wenden Sie sich an INVAMED oder Ihren autorisierten Händler vor Ort, um aktuelle Informationen zu den für Ihre Region geltenden Vorschriften zu erhalten.

Geprüft von: INVAMED Medical Affairs

Dieser Inhalt dient der Fortbildung von medizinischem Fachpersonal und stellt keine medizinische Beratung dar. Beachten Sie stets die klinischen Leitlinien und die Gebrauchsanweisung.

become a medical device distributordistributorshipterritory rightsregulatory registrationmedical device distributionmarket entry
Medizinprodukte-Distributor werden: Ein Fahrplan | INVAMED