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Aortic Aneurysm & Dissection RepairJuly 24, 2023INVAMED Medical Affairs

AAA-Screening: Wer wird üblicherweise untersucht?

Screening auf Bauchaortenaneurysma: Erfahren Sie, wer üblicherweise untersucht wird, wie das Screening abläuft und warum Früherkennung wichtig ist.

Das Screening auf ein Bauchaortenaneurysma (BAA) ist ein Thema, mit dem viele Patienten erst in Berührung kommen, wenn ein Arzt es bei einer Routineuntersuchung anspricht — was Fragen dazu aufwirft, warum das Screening wichtig ist und für wen es gilt. Da die meisten kleinen Aneurysmen keine Symptome verursachen, werden Screening-Programme häufig als eine Möglichkeit beschrieben, eine erweiterte Aorta zu erkennen, bevor daraus ein Notfall wird. Dieser Leitfaden bietet einen allgemeinen, informativen Überblick darüber, wer üblicherweise für ein Screening in Betracht gezogen wird und wie der Ablauf in der Regel aussieht.

Warum gilt das Screening auf ein BAA als wichtig?

Ein Bauchaortenaneurysma kann über Jahre hinweg unbemerkt wachsen, ohne spürbare Symptome zu verursachen. Da ein erheblicher Anteil der Aneurysmen zufällig oder erst entdeckt wird, wenn sie bereits groß sind, wird das Screening häufig als Möglichkeit dargestellt, die Erkrankung früher zu erkennen — zu einem Zeitpunkt, an dem Überwachung oder elektive Planung unter Umständen einfacher sind als in einer akuten Situation.

Ein Screening stellt in den meisten Fällen keine Diagnose einer Erkrankung dar, die eine sofortige Behandlung erfordert. Vielmehr wird damit festgestellt, ob ein Aneurysma vorliegt, sodass ein Arzt einen geeigneten Überwachungs- oder Nachsorgeplan festlegen kann.

Wer wird üblicherweise untersucht?

Screening-Empfehlungen können je nach Land und klinischer Leitlinie variieren. Dieser Abschnitt beschreibt daher häufig zitierte allgemeine Muster und kein spezifisches Protokoll. Ärzte betrachten ein Screening häufig als relevant für Gruppen wie:

  • Männer in einem bestimmten höheren Altersbereich, insbesondere solche mit einer Raucheranamnese
  • Personen mit einem Verwandten ersten Grades (Elternteil oder Geschwister), bei dem ein Bauchaortenaneurysma vorlag
  • Patienten mit weiteren bedeutsamen kardiovaskulären Risikofaktoren, die bei einer allgemeinen Untersuchung festgestellt wurden

Da sich die Leitlinien zwischen den Gesundheitssystemen unterscheiden, sollten die spezifischen Altersgrenzen und Kriterien für die Screening-Berechtigung mit einem Arzt oder einer lokalen Gesundheitsbehörde abgeklärt werden, anstatt sie aus allgemeinen Informationen abzuleiten.

Wie läuft ein AAA-Screening ab?

Ultraschall ist das am häufigsten genannte initiale Screening-Instrument für ein BAA, da es nicht invasiv ist, keine Strahlung beinhaltet und den Aortendurchmesser bei den meisten Patienten zuverlässig messen kann. Die Untersuchung ist in der Regel schnell und wird ambulant durchgeführt.

Wird im Ultraschall ein Aneurysma festgestellt, kann ein Arzt eine zusätzliche Bildgebung empfehlen, etwa eine CT, um Größe und Form genauer zu charakterisieren — insbesondere, wenn ein Eingriff in Betracht gezogen wird. Das Screening selbst beinhaltet keinen Schnitt und kein katheterbasiertes Verfahren — es handelt sich ausschließlich um einen diagnostischen bildgebenden Schritt.

Was geschieht nach einem Screening-Ergebnis?

Die nächsten Schritte nach einem Screening-Ultraschall hängen vollständig vom Befund ab:

  • Kein Aneurysma festgestellt: Viele Patienten benötigen keine weitere spezifische Aorten-Nachsorge, auch wenn dies erneut geprüft werden kann, falls neue Risikofaktoren auftreten.
  • Kleines Aneurysma festgestellt: Ärzte empfehlen häufig einen Zeitplan für bildgebende Überwachung, um zu verfolgen, ob das Aneurysma stabil bleibt oder im Laufe der Zeit wächst.
  • Größeres oder rasch wachsendes Aneurysma: Ein Arzt kann den Patienten zur weiteren Abklärung überweisen, einschließlich einer Besprechung von Reparaturoptionen wie der endovaskulären oder offenen chirurgischen Reparatur.

Alle diese Vorgehensweisen werden individuell von einem Arzt anhand der Aneurysmagröße, der Wachstumsrate und des allgemeinen Gesundheitszustands des Patienten festgelegt. Das Screening ist ein Ausgangspunkt für ein Gespräch, keine Behandlungsentscheidung an sich.

Häufig gestellte Fragen

Ist ein AAA-Screening schmerzhaft oder invasiv?

Nein. Ein Screening-Ultraschall ist eine nicht-invasive bildgebende Untersuchung, bei der weder Nadeln noch Schnitte oder Strahlung zum Einsatz kommen. Sie wird von den meisten Patienten allgemein als schnell und mit geringem Unbehagen verbunden beschrieben.

Bedeutet ein unauffälliges Screening-Ergebnis, dass sich später niemals ein Aneurysma entwickeln kann?

Nicht unbedingt. Das Screening spiegelt den Zustand der Aorta zum Zeitpunkt der Untersuchung wider. Ärzte können eine zukünftige Untersuchung empfehlen, falls neue Risikofaktoren, etwa eine später entdeckte familiäre Vorbelastung, relevant werden.

Sollte jemand ein Screening anfordern, wenn er besorgt ist, aber die üblichen Kriterien nicht erfüllt?

Patienten, die sich Sorgen über das Risiko eines Aortenaneurysmas machen, unabhängig davon, ob sie den üblicherweise genannten Screening-Profilen entsprechen, wird empfohlen, ihre individuellen Risikofaktoren mit einem Arzt zu besprechen, der beurteilen kann, ob eine bildgebende Untersuchung angemessen ist.

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Medizinischer Haftungsausschluss: Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und Aufklärung und stellt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlungsempfehlung dar. Er ersetzt nicht die Konsultation einer qualifizierten medizinischen Fachkraft. Indikationen, Verfügbarkeit und regulatorischer Status der Produkte variieren je nach Land. Beachten Sie stets die offizielle Gebrauchsanweisung (IFU) und konsultieren Sie für eine auf Ihre Situation bezogene Beratung einen zugelassenen Arzt. INVAMED-Produkte sind für die Verwendung durch geschultes medizinisches Fachpersonal bestimmt.

Geprüft von: INVAMED Medical Affairs

Dieser Inhalt dient der Fortbildung von medizinischem Fachpersonal und stellt keine medizinische Beratung dar. Beachten Sie stets die klinischen Leitlinien und die Gebrauchsanweisung.

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