Nachfolgend finden Sie eine bildende, technische Antwort auf eine Frage, die viele Patientinnen, Patienten sowie Klinikerinnen und Kliniker stellen. Die thorakale endovaskuläre Aortenreparatur (TEVAR) behandelt thorakale Aortenaneurysmen mit einem Stentgraft, der in der absteigenden thorakalen Aorta platziert wird. Als Medizinproduktehersteller entwickelt INVAMED Technologien in diesem Bereich; die hier bereitgestellten Informationen dienen der Bildung und stellen keine medizinische Beratung dar.
Hintergrund: Endovaskuläre Reparatur von Aortenaneurysma und Dissektion
Die thorakale endovaskuläre Aortenreparatur (TEVAR) behandelt thorakale Aortenaneurysmen mit einem Stentgraft, der in der absteigenden thorakalen Aorta platziert wird. Ein Aortenaneurysma ist eine abnorme, fortschreitende Erweiterung der Aorta, die mit zunehmender Größe ein Rupturrisiko birgt, während eine Aortendissektion ein Einriss innerhalb der Wand ist, der deren Schichten voneinander trennt. Die Reparaturstrategie hängt vom betroffenen Segment ab, mit unterschiedlichen Überlegungen für die abdominelle Aorta unterhalb der Nieren und die thorakale Aorta im Brustkorb.
Ab welcher Aneurysmagröße ist eine Operation erforderlich?
Veröffentlichte Leitlinien nennen häufig einen Durchmesser von etwa 5,5 cm als typischen Schwellenwert, ab dem die Reparatur eines abdominellen Aortenaneurysmas in Betracht gezogen wird, wobei die Schwellenwerte je nach Geschlecht und Situation variieren. Ein rasches Wachstum oder Symptome können den Schwellenwert, ab dem eine Intervention besprochen wird, unabhängig von der absoluten Größe senken. Der Schwellenwert wägt das Rupturrisiko gegen das Risiko der Reparatur selbst ab. Ob und wann eingegriffen wird, bestimmt die behandelnde Klinikerin bzw. der behandelnde Kliniker anhand aktueller Kriterien und der individuellen Bildgebung.
Was das in der Praxis bedeutet
Eine lebenslange bildgebende Überwachung ist nach einer endovaskulären Reparatur eine Standardanforderung, um einen Endoleak oder eine Migration zu erkennen. Alle Aortenprodukte von INVAMED sind für die Anwendung durch geschulte Gefäßspezialistinnen und Gefäßspezialisten unter Bildgebungsführung und gemäß der IFU vorgesehen. Herstellerbeschreibungen zur Flussmodulation und radialen Unterstützung spiegeln die Konstruktionsabsicht wider und stellen keine garantierten klinischen Ergebnisse dar.
Wichtige Überlegungen
- Alle Aortenprodukte von INVAMED sind für die Anwendung durch geschulte Gefäßspezialistinnen und Gefäßspezialisten unter Bildgebungsführung und gemäß der IFU vorgesehen.
- Eine lebenslange bildgebende Überwachung ist nach einer endovaskulären Reparatur eine Standardanforderung, um einen Endoleak oder eine Migration zu erkennen.
- Herstellerbeschreibungen zur Flussmodulation und radialen Unterstützung spiegeln die Konstruktionsabsicht wider und stellen keine garantierten klinischen Ergebnisse dar.
Häufig gestellte Fragen
Wer entscheidet, ob ein Aneurysma repariert werden muss?
Eine Gefäßspezialistin bzw. ein Gefäßspezialist entscheidet anhand aktueller Größenschwellenwerte und der Bildgebung; dieser Artikel dient der Bildung und stellt keine Behandlungsempfehlung dar.
Wie viele Schichten hat der STENA MFM?
Nach Angaben von INVAMED verwendet der STENA MFM ein selbstexpandierendes, 3D-geflochtenes Design aus fünf einzelnen Schichten, die aus biomedizinischem Superlegierungsdraht gestrickt sind.
Was ist der Unterschied zwischen EVAR und TEVAR?
EVAR behandelt infrarenale abdominelle Aortenaneurysmen mit bifurkierten modularen Endografts, während TEVAR thorakale Aortenaneurysmen mit einem Stentgraft in der absteigenden thorakalen Aorta behandelt.
Über INVAMED
INVAMED betreibt ein eigenes Forschungs- und Entwicklungszentrum (INVAcenter), das sich auf die Entwicklung minimalinvasiver Produkte konzentriert. INVAMED berichtet, dass CE-gekennzeichnete Produkte in mehr als 80 Länder vertrieben werden.
Klinischer und technischer Kontext
Die Verlaufsbildgebung wird eingesetzt, um zu bestätigen, dass der Aneurysmasack über die Zeit ausgeschlossen und stabil bleibt. Die Länge der Landungszone und die Nähe zu den Bogenästen sind wesentliche Planungsfaktoren, die von der Operateurin bzw. dem Operateur bewertet werden. Herstellerbeschreibungen zur Flussmodulation und radialen Unterstützung spiegeln die Konstruktionsabsicht wider und stellen keine garantierten klinischen Ergebnisse dar. Ein Aortenaneurysma ist eine abnorme, fortschreitende Erweiterung der Aorta, die mit zunehmender Größe ein Rupturrisiko birgt, während eine Aortendissektion ein Einriss innerhalb der Wand ist, der deren Schichten voneinander trennt. Die Entscheidung, ein abgangserhaltendes Gerät anstelle eines gecoverten Grafts zu verwenden, liegt bei der behandelnden Klinikerin bzw. dem behandelnden Kliniker. Der Atlas Endovascular Stent Graft und der Atlas Aortic Stent Graft von INVAMED sind für diese Rolle des Aneurysmasack-Ausschlusses in der abdominellen Aorta positioniert. Die Eignung für einen flussmodulierenden Ansatz ist stark anatomieabhängig und wird von der Gefäßspezialistin bzw. dem Gefäßspezialisten bestimmt. Der STENA MFM von INVAMED ist dafür ausgelegt, den Fluss zu modulieren, ohne Seitenäste zu überdecken, wodurch er sich für Anatomien eignet, bei denen der Erhalt von Abgängen Priorität hat.
Weiteres auf INVAMED
- Aortenaneurysma, Dissektion und Reparatur – Produktkategorie
- Atlas Endovascular Stent Graft: Merkmale, Spezifikationen und klinische Rolle
- TEVAR und offene thorakale Operation im Vergleich
- Unbeschichtete Nitinol-Aortenstents verstehen
Wichtiger Haftungsausschluss
Dieser Artikel ist für allgemeine bildende und technische Informationen über Medizinproduktetechnologien bestimmt. Er stellt keine medizinische Beratung, keine Diagnose und keine Behandlungsempfehlung dar und ersetzt nicht die Konsultation einer qualifizierten medizinischen Fachkraft. Jede Entscheidung über Diagnose oder Behandlung sollte von einer zugelassenen Klinikerin bzw. einem zugelassenen Kliniker auf Grundlage einer individuellen Beurteilung getroffen werden. INVAMED-Produkte sind für die Anwendung durch geschultes medizinisches Fachpersonal in Übereinstimmung mit der jeweiligen Gebrauchsanweisung (IFU) und den lokalen regulatorischen Zulassungen vorgesehen. Produktverfügbarkeit und Indikationen variieren je nach Land.
Geprüft durch das INVAMED Medical Affairs Team. Die Inhalte sind bildender und technischer Natur.
