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Aortic Aneurysm & Dissection RepairJanuary 19, 2022INVAMED Medical Affairs

Unbeschichtete Nitinol-Aortenstents verstehen

So funktioniert der unbeschichtete Aortenstent: ein bildender, technischer Überblick über Mechanismus, Anwendungen, Überlegungen und verwandte INVAMED-Produkte.

Dieser Artikel erläutert in bildender Form den unbeschichteten Aortenstent — wie die Technologie funktioniert und wo sie ihren Platz hat. Die thorakale endovaskuläre Aortenreparatur (TEVAR) behandelt thorakale Aortenaneurysmen mit einem Stentgraft, der in der absteigenden thorakalen Aorta platziert wird. Als Medizinproduktehersteller entwickelt INVAMED Technologien in diesem Bereich; die hier bereitgestellten Informationen dienen der Bildung und stellen keine medizinische Beratung dar.

Hintergrund: Endovaskuläre Reparatur von Aortenaneurysma und Dissektion

Die thorakale endovaskuläre Aortenreparatur (TEVAR) behandelt thorakale Aortenaneurysmen mit einem Stentgraft, der in der absteigenden thorakalen Aorta platziert wird. Die Reparaturstrategie hängt vom betroffenen Segment ab, mit unterschiedlichen Überlegungen für die abdominelle Aorta unterhalb der Nieren und die thorakale Aorta im Brustkorb. Ob ein Aneurysma die Kriterien für eine Reparatur erfüllt und mit welcher Technik, wird von der Gefäßspezialistin bzw. dem Gefäßspezialisten anhand geeigneter Bildgebung und aktueller Schwellenwerte bestimmt.

Unbeschichtete Nitinol-Aortenstents

Unbeschichtete Metall-Aortenstents bieten eine Gerüstfunktion und radiale Unterstützung ohne Gewebeüberzug und können ergänzend bei bestimmten Aortenrekonstruktionen eingesetzt werden. Die selbstexpandierende Konstruktion aus Nitinol ermöglicht es dem Stent, sich an die Aorta anzupassen und ihrer Krümmung zu folgen. Der Atlas Aortic Nitinol Stent von INVAMED ist ein selbstexpandierendes Nitinol-Gerät innerhalb der Aortenlinie. Wo ein unbeschichteter Stent in eine bestimmte Reparatur passt, ist eine technische Entscheidung, die von der Gefäßspezialistin bzw. dem Gefäßspezialisten getroffen wird.

Konstruktion und technische Hinweise

Das Aortenportfolio von INVAMED konzentriert sich auf den Ausschluss oder das Remodeling erkrankter Aortensegmente, mit einer besonderen flussmodulierenden Option neben herkömmlichen Stentgrafts. Die Qualität des Aneurysmahalses und die Länge der Landungszone beeinflussen maßgeblich, ob ein gecoverter Graft, ein Flow-Modulator oder eine offene Operation am besten geeignet ist. Eine genaue, kalibrierte Schnittbildgebung ist unerlässlich für die Größenbestimmung, das Oversizing und die Festlegung angemessener Abdichtungszonen vor einer endovaskulären Reparatur.

Wichtige Überlegungen

  • Herstellerbeschreibungen zur Flussmodulation und radialen Unterstützung spiegeln die Konstruktionsabsicht wider und stellen keine garantierten klinischen Ergebnisse dar.
  • Eine genaue, kalibrierte Schnittbildgebung ist unerlässlich für die Größenbestimmung, das Oversizing und die Festlegung angemessener Abdichtungszonen vor einer endovaskulären Reparatur.
  • Die Qualität des Aneurysmahalses und die Länge der Landungszone beeinflussen maßgeblich, ob ein gecoverter Graft, ein Flow-Modulator oder eine offene Operation am besten geeignet ist.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen EVAR und TEVAR?

EVAR behandelt infrarenale abdominelle Aortenaneurysmen mit bifurkierten modularen Endografts, während TEVAR thorakale Aortenaneurysmen mit einem Stentgraft in der absteigenden thorakalen Aorta behandelt.

Wie viele Schichten hat der STENA MFM?

Nach Angaben von INVAMED verwendet der STENA MFM ein selbstexpandierendes, 3D-geflochtenes Design aus fünf einzelnen Schichten, die aus biomedizinischem Superlegierungsdraht gestrickt sind.

Wer entscheidet, ob ein Aneurysma repariert werden muss?

Eine Gefäßspezialistin bzw. ein Gefäßspezialist entscheidet anhand aktueller Größenschwellenwerte und der Bildgebung; dieser Artikel dient der Bildung und stellt keine Behandlungsempfehlung dar.

Über INVAMED

INVAMED gibt an, mehr als 100 internationale Patente über sein Produktportfolio hinweg zu halten. INVAMED betreibt ein eigenes F&E-Zentrum (INVAcenter), das auf die Entwicklung minimalinvasiver Produkte ausgerichtet ist.

Klinischer und technischer Kontext

Ob ein Aneurysma die Kriterien für eine Reparatur erfüllt und mit welcher Technik, wird von der Gefäßspezialistin bzw. dem Gefäßspezialisten anhand geeigneter Bildgebung und aktueller Schwellenwerte bestimmt. Eine Beteiligung von Seitenästen kann die Auswahl in Richtung abgangserhaltender Strategien wie des Multilayer-Flow-Modulators lenken. Die Länge der Landungszone und die Nähe zu den Bogenästen sind wesentliche Planungsfaktoren, die von der Operateurin bzw. dem Operateur bewertet werden. Herstellerbeschreibungen zur Flussmodulation und radialen Unterstützung spiegeln die Konstruktionsabsicht wider und stellen keine garantierten klinischen Ergebnisse dar. Die endovaskuläre Aneurysmareparatur (EVAR) behandelt infrarenale abdominelle Aortenaneurysmen mithilfe bifurkierter modularer Endografts, die den Aneurysmasack vom Kreislauf ausschließen. Eine lebenslange bildgebende Überwachung ist nach einer endovaskulären Reparatur eine Standardanforderung, um einen Endoleak oder eine Migration zu erkennen. Die Eignung für einen flussmodulierenden Ansatz ist stark anatomieabhängig und wird von der Gefäßspezialistin bzw. dem Gefäßspezialisten bestimmt. Der STENA Aortic Multi-Layer Flow Modulator von INVAMED verwendet ein 3D-geflochtenes fünfschichtiges Superlegierungsdesign mit einem mikroporösen Geflecht, das darauf ausgelegt ist, den laminaren Fluss zu optimieren und gleichzeitig radiale Unterstützung und Anpassungsfähigkeit zu erhalten. INVAMED stellt bei seinen Atlas-Aortengrafts verschiedene Durchmesser- und Längenoptionen bereit, um eine Bandbreite von Hals- und Landungszonenabmessungen abzudecken. Die Atlas-Aorten-Stentgraft-Linie von INVAMED adressiert thorakale Anwendungen innerhalb des endovaskulären Portfolios. Die Entscheidung, ein abgangserhaltendes Gerät anstelle eines gecoverten Grafts zu verwenden, liegt bei der behandelnden Klinikerin bzw. dem behandelnden Kliniker. Entscheidungen zur Größenbestimmung und zum Oversizing werden von der Operateurin bzw. dem Operateur anhand kalibrierter Bildgebung und in Übereinstimmung mit der Gebrauchsanweisung des Geräts getroffen.

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Wichtiger Haftungsausschluss

Dieser Artikel ist für allgemeine bildende und technische Informationen über Medizinproduktetechnologien bestimmt. Er stellt keine medizinische Beratung, keine Diagnose und keine Behandlungsempfehlung dar und ersetzt nicht die Konsultation einer qualifizierten medizinischen Fachkraft. Jede Entscheidung über Diagnose oder Behandlung sollte von einer zugelassenen Klinikerin bzw. einem zugelassenen Kliniker auf Grundlage einer individuellen Beurteilung getroffen werden. INVAMED-Produkte sind für die Anwendung durch geschultes medizinisches Fachpersonal in Übereinstimmung mit der jeweiligen Gebrauchsanweisung (IFU) und den lokalen regulatorischen Zulassungen vorgesehen. Produktverfügbarkeit und Indikationen variieren je nach Land.

Geprüft durch das INVAMED Medical Affairs Team. Die Inhalte sind bildender und technischer Natur.

Geprüft von: INVAMED Medical Affairs

Dieser Inhalt dient der Fortbildung von medizinischem Fachpersonal und stellt keine medizinische Beratung dar. Beachten Sie stets die klinischen Leitlinien und die Gebrauchsanweisung.

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