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Neurovascular InterventionsJune 2, 2021INVAMED Medical Affairs

Erfolgsraten der Schlaganfall-Thrombektomie: Was Studien berichten

Daten zur Erfolgsrate der Schlaganfall-Thrombektomie werden typischerweise anhand von Rekanalisierungs-Scores berichtet. Erfahren Sie, wie Outcome-Forschung in diesem Bereich generell gemessen wird.

„Wie hoch ist die Erfolgsrate der Thrombektomie?" ist eine Frage, die sich viele Patienten und Angehörige vor oder nach einem Eingriff stellen, und es ist eine berechtigte Frage. Die ehrliche, allgemeine Antwort lautet, dass die Erfolgsrate der Schlaganfall-Thrombektomie keine einzelne feste Zahl ist – sie wird üblicherweise anhand standardisierter Score-Systeme beschrieben und variiert erheblich je nach Patientenauswahl, Lokalisation des Gerinnsels und Geschwindigkeit der Behandlung. Dieser Artikel erläutert in allgemeinen, konzeptionellen Worten, wie Outcomes in diesem Bereich in der publizierten Forschung üblicherweise gemessen und diskutiert werden, ohne konkrete Zahlen einer einzelnen Studie oder einem einzelnen Device zuzuschreiben.

Wie definieren Forscher „Erfolg" nach einer Thrombektomie?

In der publizierten Schlaganfallforschung wird „Erfolg" in der Regel auf mindestens zwei getrennten Ebenen diskutiert. Die erste ist eine angiographische bzw. technische Kennzahl: ob der Blutfluss zum betroffenen Hirnareal während des Eingriffs selbst wiederhergestellt wurde, was gemeinhin als Rekanalisierung oder Reperfusion bezeichnet wird. Die zweite ist eine klinische bzw. funktionelle Kennzahl: wie es dem Patienten geht, oft Wochen oder Monate später, gemessen an der Selbstständigkeit im Alltag. Diese beiden Kennzahlen entwickeln sich nicht immer parallel – eine technisch erfolgreiche Rekanalisierung garantiert nicht automatisch eine vollständige funktionelle Erholung, da die Ergebnisse auch davon abhängen, wie viel Hirngewebe vor der Behandlung bereits betroffen war, sowie von weiteren individuellen Patientenfaktoren.

Was ist die mTICI-Skala und wie wird sie verwendet?

Die modifizierte Thrombolysis in Cerebral Infarction-Skala, allgemein als mTICI abgekürzt, ist ein standardisiertes Bewertungssystem, das Ärzte verwenden, um zu beschreiben, wie viel Blutfluss unmittelbar nach einem Thrombektomie-Eingriff in der zuvor verschlossenen Hirnarterie wiederhergestellt wurde, basierend auf der während des Eingriffs angefertigten angiographischen Bildgebung. Sie wird in der Regel auf einer abgestuften Skala angegeben, wobei höhere Grade eine vollständigere Wiederherstellung des Blutflusses im betroffenen Gefäßterritorium widerspiegeln und niedrigere Grade eine partielle oder minimale Wiederherstellung anzeigen. Da die mTICI-Bewertung standardisiert ist, ermöglicht sie Ärzten und Forschern, prozedurale Ergebnisse über verschiedene Fälle und Einrichtungen hinweg konsistent zu beschreiben, und sie wird häufig als Referenzwert für das unmittelbare angiographische Ergebnis eines Eingriffs herangezogen – getrennt von der späteren funktionellen Erholung des Patienten.

Was berichten publizierte Studien im Allgemeinen über Outcomes?

Randomisiert-kontrollierte Studien zur mechanischen Thrombektomie bei Schlaganfall infolge eines Verschlusses eines großen Gefäßes waren in den vergangenen zehn Jahren ein aktives Forschungsfeld. Allgemein betrachtet hat dieser Forschungsbereich berichtet, dass ein Großteil der entsprechend ausgewählten, mit mechanischer Thrombektomie behandelten Patienten eine bedeutsame Rekanalisierung erreicht und dass funktionelle Unabhängigkeit bei der Nachuntersuchung bei einem bedeutsamen Anteil der behandelten Patienten erzielt wird – im Vergleich zu jenen, die ausschließlich medikamentös behandelt wurden. Dieser Artikel führt bewusst keine konkreten Prozentzahlen, Studienbezeichnungen oder namentlich genannten Untersuchungen an, da die Zuordnung präziser Zahlen einen direkten Bezug auf die Originalliteratur erfordert und dies ohne Gewissheit über die exakten Zahlenwerte das Risiko einer Ungenauigkeit bergen würde. Patienten und Angehörige, die konkrete publizierte Statistiken suchen, sollten ihren behandelnden Arzt fragen, der direkt auf die aktuelle, begutachtete Fachliteratur verweisen kann.

Wo sich KinG in diese Betrachtung einordnet

INVAMEDs KinG Intracranial Revascularization Device wird vom Hersteller als Stent-Retriever bzw. Flow-Restoration-Device für den akuten ischämischen Schlaganfall beschrieben, das zur Erfassung und Entfernung großer Gerinnsel aus den intrakraniellen Arterien eingesetzt wird, mit dem angegebenen Ziel, die Perfusion wiederherzustellen. In diesem Artikel werden keine herstellerseitig berichteten Rekanalisierungsraten, mTICI-Outcome-Daten oder klinischen Studienergebnisse für KinG angeführt, da hier keine zitiert werden; dieser Abschnitt beschränkt sich strikt auf die allgemeine Produktbeschreibung des Herstellers. Ärzte, die Geräteoptionen bewerten, sollten die offizielle Gebrauchsanweisung (IFU) sowie die aktuelle publizierte Fachliteratur direkt konsultieren, getrennt von allgemeinen, informativen Inhalten wie diesem Artikel, der Teil von INVAMEDs Ressourcenkategorie neurovaskuläre Interventionen ist.

Wo finden sich verlässliche Statistiken zu Thrombektomie-Outcomes?

Begutachtete medizinische Fachzeitschriften sowie der behandelnde Arzt sind die verlässlichsten Quellen für aktuelle Outcome-Statistiken, da sie Ergebnisse im Kontext der jeweiligen Patientenpopulation und des Studiendesigns einordnen können. Allgemeine Artikel wie dieser dienen dem konzeptionellen Verständnis und nicht als Quelle für konkrete Zahlen.


Geräteverfügbarkeit und Regulierungsstatus variieren je nach Land. Bitte wenden Sie sich an INVAMED oder Ihren autorisierten Händler vor Ort, um aktuelle Informationen zu den für Ihre Region geltenden Vorschriften zu erhalten.

Geprüft von: INVAMED Medical Affairs

Dieser Inhalt dient der Fortbildung von medizinischem Fachpersonal und stellt keine medizinische Beratung dar. Beachten Sie stets die klinischen Leitlinien und die Gebrauchsanweisung.

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