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Comprehensive Catheter & Guidewire SystemsJune 17, 2021INVAMED Medical Affairs

Röntgendichte Markierungen: Geräte unter Röntgenstrahlen sehen

Wie röntgendichte Markierungen aus Platin-Iridium-Bändern die Sichtbarkeit und Positionierung von Kathetern und Geräten unter Durchleuchtung ermöglichen.

Die meisten Katheter, Führungsdrähte und implantierbaren Geräte, die in der endovaskulären Medizin verwendet werden, bestehen hauptsächlich aus Polymeren und bestimmten Metalllegierungen, die für sich genommen auf der Durchleuchtungsbildgebung nicht klar erkennbar sind. Röntgendichte Markierungen lösen dieses Sichtbarkeitsproblem, indem sie kleine, deutlich abbildbare Komponenten – oft Platin-Iridium-Bänder – an strategischen Punkten entlang eines Geräts einbetten und dem Bediener eine zuverlässige Möglichkeit bieten, die genaue Position während eines Eingriffs unter Röntgenkontrolle zu bestätigen.

Warum sind Katheter und Führungsdrähte allein im Röntgenbild nicht vollständig sichtbar?

Viele der in Katheterschäften verwendeten Polymere, wie z. B. PEBAX oder Materialien auf Nylonbasis, und sogar einige Metalldrahtkerne schwächen Röntgenstrahlen nicht stark genug ab, um ein deutlich sichtbares Bild gegenüber umgebendem Gewebe und Kontrastmedien zu erzeugen. Ohne eine verbesserte Sicht hätte ein Bediener Schwierigkeiten, die genaue Position eines Geräts zu bestätigen, insbesondere bei kürzeren Segmenten wie einer Katheterspitze oder den Kanten eines Stents, bei denen die genaue Platzierung für die Verfahrensgenauigkeit von erheblicher Bedeutung ist.

Warum werden Platin-Iridium-Bänder häufig für diesen Zweck verwendet?

Platin und seine Legierungen, einschließlich Platin-Iridium, sind dichte Metalle, die Röntgenstrahlen stark dämpfen und auf Durchleuchtungsbildern eine scharfe, deutlich sichtbare Markierung erzeugen, selbst wenn sie als sehr kleines Band oder Segment eingebettet sind. Aufgrund dieses Dichte-zu-Größen-Verhältnisses eignet sich Platin-Iridium gut für röntgendichte Markierungsanwendungen, da eine Markierung gut sichtbar sein muss, ohne dem Gerät, an dem sie befestigt ist, nennenswert mehr Volumen oder Steifheit zu verleihen.

Wo werden röntgendichte Markierungen normalerweise auf einem Gerät angebracht?

Die Markierungsplatzierung wird im Allgemeinen dadurch bestimmt, wo eine genaue Positionsbestätigung am wichtigsten ist – üblicherweise an der distalen Spitze eines Katheters, am proximalen und distalen Ende eines Stents, um die Abdeckung der Zielläsion zu bestätigen, oder an bestimmten Punkten entlang eines Geräts, an denen ein Bediener die Tiefe oder Ausrichtung relativ zu anatomischen Orientierungspunkten beurteilen muss. Die Anzahl und der Abstand der Markierungen können je nach Gerätetyp und beabsichtigter klinischer Verwendung variieren und spiegeln unterschiedliche Anforderungen an die Positionsgenauigkeit wider.

Warum ist die Sichtbarkeit der Marker bei den Katheter- und Führungsdrahtsystemen von INVAMED wichtig?

Zuverlässige röntgendichte Markierungsplatzierung unterstützt die präzise Positionierung aller Geräte, die bei einem typischen endovaskulären Eingriff verwendet werden, von Führungskathetern zur Herstellung des ersten Zugangs bis hin zu Führungsdrähten, die zu einer Zielläsion führen. Institutionen, die Geräte für ihre Interventionsprogramme auswählen, darunter Kathetersysteme wie die AngioCATH-Führungskatheter von INVAMED, sollten die Details zur Markerkonfiguration in den Spezifikationen und Gebrauchsanweisungen des Herstellers für die spezifischen Anforderungen ihrer Praxis an die Verfahrenssichtbarkeit bestätigen. Die umfassendere Kategorie „Katheter- und Führungsdrahtsysteme“ ist auf der Kategorieseite von invamed.com verfügbar.

Beeinträchtigen röntgendichte Markierungen die Flexibilität oder Leistung eines Geräts?

Marker sind in der Regel so klein und unauffällig wie möglich konzipiert, bleiben aber dennoch zuverlässig sichtbar, wodurch ihre Auswirkungen auf die allgemeine Flexibilität oder mechanische Leistung eines Geräts minimiert werden. Die Platzierung der Markierungen ist jedoch einer von vielen Designfaktoren, die Hersteller bei der Geräteentwicklung berücksichtigen.


Geräteverfügbarkeit und Regulierungsstatus variieren je nach Land. Bitte wenden Sie sich an INVAMED oder Ihren autorisierten Händler vor Ort, um aktuelle Informationen zu den für Ihre Region geltenden Vorschriften zu erhalten.

Geprüft von: INVAMED Medical Affairs

Dieser Inhalt dient der Fortbildung von medizinischem Fachpersonal und stellt keine medizinische Beratung dar. Beachten Sie stets die klinischen Leitlinien und die Gebrauchsanweisung.

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