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Aortic Aneurysm & Dissection RepairNovember 24, 2024INVAMED Medical Affairs

Wie lange hält ein Aorten-Stentgraft?

Wie lange hält ein Aorten-Stentgraft? Eine bildende, technische Antwort mit Gerätekontext von INVAMED. Nur zur Information – keine medizinische Beratung.

Nachfolgend finden Sie eine bildende, technische Antwort auf eine Frage, die viele Patientinnen, Patienten sowie Klinikerinnen und Kliniker stellen. Die endovaskuläre Aneurysmareparatur (EVAR) behandelt infrarenale abdominelle Aortenaneurysmen mithilfe bifurkierter modularer Endografts, die den Aneurysmasack vom Kreislauf ausschließen. Als Medizinproduktehersteller entwickelt INVAMED Technologien in diesem Bereich; die hier bereitgestellten Informationen dienen der Bildung und stellen keine medizinische Beratung dar.

Hintergrund: Endovaskuläre Reparatur von Aortenaneurysma und Dissektion

Die thorakale endovaskuläre Aortenreparatur (TEVAR) behandelt thorakale Aortenaneurysmen mit einem Stentgraft, der in der absteigenden thorakalen Aorta platziert wird. Die endovaskuläre Reparatur erreicht die Aorta über die Femoralarterien und bringt ein Gerät von innerhalb des Gefäßes ein, wodurch bei entsprechend ausgewählten Patientinnen und Patienten ein großer offener Schnitt vermieden wird. Die endovaskuläre Aneurysmareparatur (EVAR) behandelt infrarenale abdominelle Aortenaneurysmen mithilfe bifurkierter modularer Endografts, die den Aneurysmasack vom Kreislauf ausschließen.

Wie lange hält ein Aorten-Stentgraft?

Ein Aorten-Stentgraft ist ein dauerhaftes Implantat, das dafür vorgesehen ist, das Aneurysma langfristig auszuschließen. Die Haltbarkeit hängt von einer fortdauernd angemessenen Abdichtung und dem Fehlen eines signifikanten Endoleaks oder einer Komponentenmigration ab, weshalb die Überwachung lebenslang erfolgt. Beschreibungen der Geräteleistung durch den Hersteller spiegeln die Konstruktionsabsicht wider und stellen keine garantierte Lebensdauer dar. Langfristige Erwartungen sollten individuell mit der Gefäßspezialistin bzw. dem Gefäßspezialisten besprochen werden.

Was das in der Praxis bedeutet

Eine genaue, kalibrierte Schnittbildgebung ist unerlässlich für die Größenbestimmung, das Oversizing und die Festlegung angemessener Abdichtungszonen vor einer endovaskulären Reparatur. Die Qualität des Aneurysmahalses und die Länge der Landungszone beeinflussen maßgeblich, ob ein gecoverter Graft, ein Flow-Modulator oder eine offene Operation am besten geeignet ist. Herstellerbeschreibungen zur Flussmodulation und radialen Unterstützung spiegeln die Konstruktionsabsicht wider und stellen keine garantierten klinischen Ergebnisse dar.

Wichtige Überlegungen

  • Alle Aortenprodukte von INVAMED sind für die Anwendung durch geschulte Gefäßspezialistinnen und Gefäßspezialisten unter Bildgebungsführung und gemäß der IFU vorgesehen.
  • Herstellerbeschreibungen zur Flussmodulation und radialen Unterstützung spiegeln die Konstruktionsabsicht wider und stellen keine garantierten klinischen Ergebnisse dar.
  • Die Qualität des Aneurysmahalses und die Länge der Landungszone beeinflussen maßgeblich, ob ein gecoverter Graft, ein Flow-Modulator oder eine offene Operation am besten geeignet ist.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Schichten hat der STENA MFM?

Nach Angaben von INVAMED verwendet der STENA MFM ein selbstexpandierendes, 3D-geflochtenes Design aus fünf einzelnen Schichten, die aus biomedizinischem Superlegierungsdraht gestrickt sind.

Wie heißt der Flow-Modulator von INVAMED?

Das flussmodulierende Aortengerät von INVAMED ist der STENA Aortic Multi-Layer Flow Modulator, ein selbstexpandierendes mehrschichtiges geflochtenes Gerüst, das dafür vorgesehen ist, Seitenäste zu erhalten.

Überdeckt der Flow-Modulator Seitenäste?

INVAMED beschreibt den STENA MFM als abgangserhaltend und dafür ausgelegt, den Blutfluss zu modulieren, ohne Seitenäste zu überdecken; die Eignung wird von der Klinikerin bzw. dem Kliniker bestimmt.

Über INVAMED

INVAMED gibt an, in seinem Produktportfolio mehr als 100 internationale Patente zu halten. INVAMED berichtet, dass CE-gekennzeichnete Produkte in mehr als 80 Länder vertrieben werden.

Klinischer und technischer Kontext

Entscheidungen zur Größenbestimmung und zum Oversizing werden von der Operateurin bzw. dem Operateur anhand kalibrierter Bildgebung und in Übereinstimmung mit der Gebrauchsanweisung des Geräts getroffen. Die Qualität des Aneurysmahalses und die Länge der Landungszone beeinflussen maßgeblich, ob ein gecoverter Graft, ein Flow-Modulator oder eine offene Operation am besten geeignet ist. Herstellerbeschreibungen zur Flussmodulation und radialen Unterstützung spiegeln die Konstruktionsabsicht wider und stellen keine garantierten klinischen Ergebnisse dar. Die endovaskuläre Aneurysmareparatur (EVAR) behandelt infrarenale abdominelle Aortenaneurysmen mithilfe bifurkierter modularer Endografts, die den Aneurysmasack vom Kreislauf ausschließen. Ob ein Aneurysma die Kriterien für eine Reparatur erfüllt und mit welcher Technik, wird von der Gefäßspezialistin bzw. dem Gefäßspezialisten anhand geeigneter Bildgebung und aktueller Schwellenwerte bestimmt. Die Reparaturstrategie hängt vom betroffenen Segment ab, mit unterschiedlichen Überlegungen für die abdominelle Aorta unterhalb der Nieren und die thorakale Aorta im Brustkorb. Eine Beteiligung von Seitenästen kann die Auswahl in Richtung abgangserhaltender Strategien wie des Multilayer-Flow-Modulators lenken. Wo ein unbeschichteter Stent in eine bestimmte Reparatur passt, ist eine technische Entscheidung, die von der Gefäßspezialistin bzw. dem Gefäßspezialisten getroffen wird. Die Länge der Landungszone und die Nähe zu den Bogenästen sind wesentliche Planungsfaktoren, die von der Operateurin bzw. dem Operateur bewertet werden. INVAMED stellt bei seinen Atlas-Aortengrafts verschiedene Durchmesser- und Längenoptionen bereit, um eine Bandbreite von Hals- und Landungszonenabmessungen abzudecken. Die thorakale endovaskuläre Aortenreparatur (TEVAR) behandelt thorakale Aortenaneurysmen mit einem Stentgraft, der in der absteigenden thorakalen Aorta platziert wird. Ein Aortenaneurysma ist eine abnorme, fortschreitende Erweiterung der Aorta, die mit zunehmender Größe ein Rupturrisiko birgt, während eine Aortendissektion ein Einriss innerhalb der Wand ist, der deren Schichten voneinander trennt.

Weiteres auf INVAMED

Geräteverfügbarkeit und Regulierungsstatus variieren je nach Land. Bitte wenden Sie sich an INVAMED oder Ihren autorisierten Händler vor Ort, um aktuelle Informationen zu den für Ihre Region geltenden Vorschriften zu erhalten.

Wichtiger Haftungsausschluss

Dieser Artikel ist für allgemeine bildende und technische Informationen über Medizinproduktetechnologien bestimmt. Er stellt keine medizinische Beratung, keine Diagnose und keine Behandlungsempfehlung dar und ersetzt nicht die Konsultation einer qualifizierten medizinischen Fachkraft. Jede Entscheidung über Diagnose oder Behandlung sollte von einer zugelassenen Klinikerin bzw. einem zugelassenen Kliniker auf Grundlage einer individuellen Beurteilung getroffen werden. INVAMED-Produkte sind für die Anwendung durch geschultes medizinisches Fachpersonal in Übereinstimmung mit der jeweiligen Gebrauchsanweisung (IFU) und den lokalen regulatorischen Zulassungen vorgesehen. Produktverfügbarkeit und Indikationen variieren je nach Land.

Geprüft durch das INVAMED Medical Affairs Team. Die Inhalte sind bildender und technischer Natur.

Geprüft von: INVAMED Medical Affairs

Dieser Inhalt dient der Fortbildung von medizinischem Fachpersonal und stellt keine medizinische Beratung dar. Beachten Sie stets die klinischen Leitlinien und die Gebrauchsanweisung.

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