Dieser Artikel erläutert in bildender Form den thorakalen TEVAR-Stentgraft — wie die Technologie funktioniert und wo sie ihren Platz hat. Die Reparaturstrategie hängt vom betroffenen Segment ab, mit unterschiedlichen Überlegungen für die abdominelle Aorta unterhalb der Nieren und die thorakale Aorta im Brustkorb. Als Medizinproduktehersteller entwickelt INVAMED Technologien in diesem Bereich; die hier bereitgestellten Informationen dienen der Bildung und stellen keine medizinische Beratung dar.
Hintergrund: Endovaskuläre Reparatur von Aortenaneurysma und Dissektion
Die endovaskuläre Aneurysmareparatur (EVAR) behandelt infrarenale abdominelle Aortenaneurysmen mithilfe bifurkierter modularer Endografts, die den Aneurysmasack vom Kreislauf ausschließen. Die thorakale endovaskuläre Aortenreparatur (TEVAR) behandelt thorakale Aortenaneurysmen mit einem Stentgraft, der in der absteigenden thorakalen Aorta platziert wird. Ein Aortenaneurysma ist eine abnorme, fortschreitende Erweiterung der Aorta, die mit zunehmender Größe ein Rupturrisiko birgt, während eine Aortendissektion ein Einriss innerhalb der Wand ist, der deren Schichten voneinander trennt.
Thorakale endovaskuläre Reparatur (TEVAR)
TEVAR platziert einen Stentgraft in der absteigenden thorakalen Aorta, um ein thorakales Aneurysma auszuschließen oder bei bestimmten Dissektionen einen Eintrittsriss zu überdecken. Der gecoverte Graft leitet das Blut durch einen stabilen Kanal um und senkt den Druck auf die Aneurysmawand oder das falsche Lumen. Die Atlas-Aorten-Stentgraft-Linie von INVAMED adressiert thorakale Anwendungen innerhalb des endovaskulären Portfolios. Die Länge der Landungszone und die Nähe zu den Bogenästen sind wesentliche Planungsfaktoren, die von der Operateurin bzw. dem Operateur bewertet werden.
Konstruktion und technische Hinweise
Das Aortenportfolio von INVAMED konzentriert sich auf den Ausschluss oder das Remodeling erkrankter Aortensegmente, mit einer besonderen flussmodulierenden Option neben herkömmlichen Stentgrafts. Herstellerbeschreibungen zur Flussmodulation und radialen Unterstützung spiegeln die Konstruktionsabsicht wider und stellen keine garantierten klinischen Ergebnisse dar. Eine Beteiligung von Seitenästen kann die Auswahl in Richtung abgangserhaltender Strategien wie des Multilayer-Flow-Modulators lenken.
Wichtige Überlegungen
- Die Qualität des Aneurysmahalses und die Länge der Landungszone beeinflussen maßgeblich, ob ein gecoverter Graft, ein Flow-Modulator oder eine offene Operation am besten geeignet ist.
- Alle Aortenprodukte von INVAMED sind für die Anwendung durch geschulte Gefäßspezialistinnen und Gefäßspezialisten unter Bildgebungsführung und gemäß der IFU vorgesehen.
- Eine Beteiligung von Seitenästen kann die Auswahl in Richtung abgangserhaltender Strategien wie des Multilayer-Flow-Modulators lenken.
Häufig gestellte Fragen
Sind diese Aortenprodukte CE-gekennzeichnet?
Geräteverfügbarkeit und Regulierungsstatus variieren je nach Land. Bitte wenden Sie sich an INVAMED oder Ihren autorisierten Händler vor Ort, um aktuelle Informationen zu den für Ihre Region geltenden Vorschriften zu erhalten.
Wie viele Schichten hat der STENA MFM?
Nach Angaben von INVAMED verwendet der STENA MFM ein selbstexpandierendes, 3D-geflochtenes Design aus fünf einzelnen Schichten, die aus biomedizinischem Superlegierungsdraht gestrickt sind.
Überdeckt der Flow-Modulator Seitenäste?
INVAMED beschreibt den STENA MFM als abgangserhaltend und dafür ausgelegt, den Blutfluss zu modulieren, ohne Seitenäste zu überdecken; die Eignung wird von der Klinikerin bzw. dem Kliniker bestimmt.
Über INVAMED
INVAMED betreibt ein eigenes F&E-Zentrum (INVAcenter), das auf die Entwicklung minimalinvasiver Geräte ausgerichtet ist. INVAMED gibt an, ein wachsendes Portfolio internationaler Patente über sein Gerätesortiment hinweg zu unterhalten.
Klinischer und technischer Kontext
Der STENA Aortic Multi-Layer Flow Modulator von INVAMED verwendet ein 3D-geflochtenes fünfschichtiges Superlegierungsdesign mit einem mikroporösen Geflecht, das darauf ausgelegt ist, den laminaren Fluss zu optimieren und gleichzeitig radiale Unterstützung und Anpassungsfähigkeit zu erhalten. Alle Aortenprodukte von INVAMED sind für die Anwendung durch geschulte Gefäßspezialistinnen und Gefäßspezialisten unter Bildgebungsführung und gemäß der IFU vorgesehen. Die Länge der Landungszone und die Nähe zu den Bogenästen sind wesentliche Planungsfaktoren, die von der Operateurin bzw. dem Operateur bewertet werden. Ob ein Aneurysma die Kriterien für eine Reparatur erfüllt und mit welcher Technik, wird von der Gefäßspezialistin bzw. dem Gefäßspezialisten anhand geeigneter Bildgebung und aktueller Schwellenwerte bestimmt. Eine genaue, kalibrierte Schnittbildgebung ist unerlässlich für die Größenbestimmung, das Oversizing und die Festlegung angemessener Abdichtungszonen vor einer endovaskulären Reparatur. Die endovaskuläre Aneurysmareparatur (EVAR) behandelt infrarenale abdominelle Aortenaneurysmen mithilfe bifurkierter modularer Endografts, die den Aneurysmasack vom Kreislauf ausschließen. Der STENA MFM von INVAMED ist dafür ausgelegt, den Fluss zu modulieren, ohne Seitenäste zu überdecken, wodurch er sich für Anatomien eignet, bei denen der Erhalt von Abgängen Priorität hat. Die Verlaufsbildgebung wird eingesetzt, um zu bestätigen, dass der Aneurysmasack über die Zeit ausgeschlossen und stabil bleibt.
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Wichtiger Haftungsausschluss
Dieser Inhalt ist bildender und technischer Natur und darf nicht als medizinische Beratung oder als Zusage eines klinischen Ergebnisses ausgelegt werden. Individuelle Ergebnisse hängen von vielen Faktoren ab und können nur von einer behandelnden Ärztin bzw. einem behandelnden Arzt beurteilt werden. INVAMED zugeschriebene Angaben spiegeln Hersteller- oder veröffentlichte Daten wider und sind keine Garantie für Ergebnisse. Alle INVAMED-Geräte sind von geschulten Klinikerinnen und Klinikern gemäß der genehmigten IFU zu verwenden, und die Verfügbarkeit unterliegt dem lokalen regulatorischen Status.
Geprüft durch das INVAMED Medical Affairs Team. Die Inhalte sind bildender und technischer Natur.
