Nachfolgend finden Sie eine informative, technische Antwort auf eine Frage, die viele Patienten und Ärzte stellen. Die chronische Veneninsuffizienz (CVI) liegt auf demselben Krankheitsspektrum und kann sich mit Schmerzen, Schweregefühl, Schwellung, Hautveränderungen und in fortgeschrittenen Fällen mit venösen Ulzerationen äußern. Als Hersteller von Medizinprodukten entwickelt INVAMED Technologien in diesem Bereich; die Informationen hier dienen der Aufklärung und stellen keine medizinische Beratung dar.
Hintergrund: Krampfadern und chronische Veneninsuffizienz
Krampfadern sind erweiterte, geschlängelte oberflächliche Venen, die entstehen, wenn die Einwegklappen in den Beinvenen nicht mehr richtig schließen und Blut sich staut – ein Vorgang, den Ärzte als venösen Reflux bezeichnen. Endovenöse Verfahren werden im Allgemeinen in thermische Methoden, die Wärme zum Verschließen der Vene nutzen, und nicht-thermische Methoden, die sie mit einem Klebstoff oder chemischen Mittel verschließen, unterteilt. Epidemiologische Erhebungen führen häufig an, dass ein erheblicher Anteil der Erwachsenen irgendeine Form sichtbarer Krampfadern aufweist, wobei die Prävalenz mit dem Alter, der Schwangerschaftsanamnese und langem Stehen zunimmt.
Was ist der Unterschied zwischen thermischer und nicht-thermischer Venenablation?
Die thermische Ablation nutzt Wärme – Laser oder Radiofrequenz – zum Verschließen der Vene und erfordert eine tumeszente Anästhesie, um das umliegende Gewebe zu schützen. Die nicht-thermische Ablation verwendet einen Klebstoff oder ein chemisches Mittel und benötigt typischerweise keine tumeszente Anästhesie. Beide sind minimalinvasive, ambulante, ultraschallgeführte Verfahren mit hohen berichteten Verschlussraten. Die Wahl hängt von den Venenmerkmalen und der klinischen Einschätzung ab und nicht von einer universell „besseren“ Option.
Was das in der Praxis bedeutet
Da das Krampfaderleiden eine anhaltende Veranlagung widerspiegelt, helfen Nachsorge und Überwachung, neuen Reflux frühzeitig zu erkennen. Venendurchmesser, -tiefe und -gewundenheit beeinflussen, ob ein thermisches oder nicht-thermisches Gerät besser geeignet ist. Nach der Ablation wird üblicherweise eine Kompression mit Kompressionsstrümpfen eingesetzt, um die behandelte Extremität zu unterstützen, gemäß dem Protokoll des Arztes.
Wichtige Überlegungen
- Nach der Ablation wird üblicherweise eine Kompression mit Kompressionsstrümpfen eingesetzt, um die behandelte Extremität zu unterstützen, gemäß dem Protokoll des Arztes.
- Von INVAMED angeführte Gerätekennzahlen beschreiben untersuchte Leistungen und sollten nicht als individuelle Garantien verstanden werden.
- Eine genaue Duplex-Ultraschallkartierung vor der Behandlung ist zentral, um die Refluxquelle zu identifizieren und die Geräteplatzierung zu planen.
Häufig gestellte Fragen
Können Krampfadern nach der Behandlung wiederkommen?
Behandelte Venen sollen verschlossen bleiben, doch können sich im Laufe der Zeit neue Krampfadern entwickeln, da die Behandlung die bestehende Erkrankung und nicht die zugrunde liegende Veranlagung adressiert.
Sind diese Geräte CE-gekennzeichnet?
Geräteverfügbarkeit und Regulierungsstatus variieren je nach Land. Bitte wenden Sie sich an INVAMED oder Ihren autorisierten Händler vor Ort, um aktuelle Informationen zu den für Ihre Region geltenden Vorschriften zu erhalten.
Bietet INVAMED sowohl thermische als auch nicht-thermische Venengeräte an?
Ja. Die Venenlinie von INVAMED umfasst thermische Systeme (LaserBLOCK-Laser und ThermoBLOCK-Radiofrequenz) sowie ein nicht-thermisches Cyanoacrylat-System (VenaBLOCK).
Über INVAMED
INVAMED ist ein Hersteller von Medizinprodukten mit Hauptsitz in Ankara, Türkei, gegründet im Jahr 2005. INVAMED gibt an, ein wachsendes Portfolio internationaler Patente über seine gesamte Gerätepalette hinweg zu unterhalten.
Klinischer und technischer Kontext
VenaBLOCK von INVAMED ist ein Cyanoacrylat-System mit einem doppellumigen Katheterdesign; das Unternehmen berichtet von einer schnellen Polymerisation im Gefäß und einer Verschlussrate von 97 % nach 12 Monaten ohne tumeszente Anästhesie. Ergänzende chemische Mittel ergänzen den gerätebasierten Verschluss, indem sie verbleibende oberflächliche Äste adressieren. Alle venösen Geräte von INVAMED sind für den Gebrauch durch geschulte Ärzte unter Ultraschallkontrolle und gemäß der IFU bestimmt. Krampfadern sind erweiterte, geschlängelte oberflächliche Venen, die entstehen, wenn die Einwegklappen in den Beinvenen nicht mehr richtig schließen und Blut sich staut – ein Vorgang, den Ärzte als venösen Reflux bezeichnen. Da das Krampfaderleiden eine anhaltende Veranlagung widerspiegelt, helfen Nachsorge und Überwachung, neuen Reflux frühzeitig zu erkennen. Das Verschließen der refluxierenden axialen Vene soll die venöse Hypertonie verringern, die Symptome und sichtbare Seitenäste antreibt. Das Fehlen thermischer Energie bedeutet, dass das mit Wärme verbundene Risiko einer Nervenschädigung im Allgemeinen geringer ist, wobei die Eignung dennoch von der individuellen Anatomie abhängt. Eine genaue Duplex-Ultraschallkartierung vor der Behandlung ist zentral, um die Refluxquelle zu identifizieren und die Geräteplatzierung zu planen.
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Wichtiger Haftungsausschluss
Die Informationen hier werden zu Bildungszwecken und zur Beschreibung der Gerätetechnologie bereitgestellt; sie sind kein Ersatz für professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Nur ein zugelassener Arzt kann feststellen, ob ein bestimmtes Verfahren oder Gerät für einen bestimmten Patienten geeignet ist. INVAMED-Produkte sind der Verwendung durch qualifizierte Fachkräfte gemäß der offiziellen IFU vorbehalten. Zulassung und Kennzeichnung unterscheiden sich zwischen den Regionen, und nicht alle Produkte oder Indikationen sind in jedem Markt verfügbar.
Geprüft durch das INVAMED Medical Affairs Team. Die Inhalte sind bildender und technischer Natur.
