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MedicalMarch 1, 2026INVAMED Medical Affairs

Stereotaktische Radiochirurgie für intrakranielle Pathologien: Systeme, Techniken und klinische Anwendungen

Die stereotaktische Radiochirurgie führt in einer oder mehreren Sitzungen eine hochgradig konforme, hochdosierte Strahlenbehandlung an intrakraniellen Zielen durch und schont dabei das umliegende Hirngewebe.

Stereotaktische Radiochirurgie (SRS) liefert in einer oder wenigen Sitzungen eine präzise geformte, hohe Strahlungsdosis an ein definiertes intrakranielles Ziel. Trotz seines Namens ist es nicht-inzisionell: Die therapeutische Wirkung entsteht durch die Konvergenz vieler Strahlungsstrahlen auf das Ziel, während das umgebende Gehirn eine viel geringere Dosis erhält.

Abgabesysteme

  • Gammabasierte Systeme verwenden viele feste Kobaltquellen, die auf einen einzigen Punkt fokussiert sind und sich gut für kleine, genau definierte Ziele eignen.
  • Linearbeschleunigersysteme formen und liefern Strahlen aus mehreren Bögen und bieten so Flexibilität über Zielgrößen hinweg.
  • Robotersysteme verwenden einen kompakten Linearbeschleuniger auf einem Roboterarm mit Bildführung für eine rahmenlose Behandlung.

Technik

Die Behandlung basiert auf starrer oder bildgeführter Immobilisierung, hochauflösender Planungsbildgebung (MRT kombiniert mit CT) und inverser Planung, die Dosiskonformität und steile Gradienten optimiert. Die Qualitätssicherung der Zielgenauigkeit ist von grundlegender Bedeutung, da das therapeutische Verhältnis von der Millimetergenauigkeit abhängt.

Klinische Anwendungen

SRS wird bei Hirnmetastasen, gutartigen Tumoren wie Vestibularisschwannom und Meningeom, arteriovenösen Fehlbildungen und funktionellen Zielen bei ausgewählten Erkrankungen eingesetzt. Sie wird häufig in einen chirurgischen Eingriff, eine Ganzhirn-Strahlentherapie oder eine systemische Therapie im Rahmen eines multidisziplinären Plans integriert, der nach Anzahl, Größe, Lage und Patientenstatus der Läsionen ausgewählt wird.

Ergebnisse und Überlegungen

Die berichteten lokalen Kontrollraten sind bei entsprechend großen Zielen hoch, mit dem Vorteil einer kurzen, nicht-invasiven Behandlung. Die Zielgröße ist eine wesentliche Einschränkung, und größere Läsionen erfordern möglicherweise abgestufte oder fraktionierte Ansätze. Die Nachuntersuchungsbildgebung unterscheidet das Ansprechen auf die Behandlung im Laufe der Zeit vom Strahleneffekt.

INVAMED-Technologien in diesem Bereich

INVAMED entwickelt neurochirurgische und kraniale Instrumente, die den breiteren neuroonkologischen Pfad unterstützen; Entdecken Sie die Kategorie Neuro, Wirbelsäule und Schädel.

Geräteverfügbarkeit und zugelassene Indikationen variieren je nach Land. Dieser Inhalt richtet sich an medizinisches Fachpersonal und ersetzt weder das klinische Urteil noch die Gebrauchsanweisung.

Geprüft von: INVAMED Medical Affairs

Dieser Inhalt dient der Fortbildung von medizinischem Fachpersonal und stellt keine medizinische Beratung dar. Beachten Sie stets die klinischen Leitlinien und die Gebrauchsanweisung.

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