Transarterielle Chemoembolisation (TACE) ist eine bildgesteuerte, katheterbasierte Therapie für hepatozelluläres Karzinom, bei der die Chemotherapie direkt in die Leberarterienäste verabreicht wird, die den Tumor versorgen, gefolgt von einer Embolisation dieser Gefäße. Da das hepatozelluläre Karzinom den größten Teil seiner Blutversorgung über die Leberarterie bezieht, während das normale Leberparenchym überwiegend über die Pfortader versorgt wird, konzentriert dieser Ansatz die Behandlung auf den Tumor und begrenzt gleichzeitig die systemische Exposition.
Konventionelle TACE
Konventionelles TACE (cTACE) mischt ein Chemotherapeutikum mit ethiodisiertem Öl, das sowohl als Arzneimittelträger als auch als Embolie fungiert, das sich im Tumorgefäßsystem festsetzt. Die Partikelembolisierung vervollständigt dann den Arterienverschluss. cTACE wird seit Jahrzehnten klinisch eingesetzt und bleibt in vielen Behandlungsalgorithmen ein Referenzstandard für hepatozelluläres Karzinom im Zwischenstadium.
Medikamentenfreisetzendes Bead TACE
Drug-eluting Bead TACE (DEB-TACE) lädt das Chemotherapeutikum auf kalibrierte Mikrokügelchen, die das Medikament nach Embolisierung des Zielgefäßes langsam und kontrolliert freisetzen. Dies führt zu einer besser vorhersagbaren Pharmakokinetik, niedrigeren systemischen Wirkstoffkonzentrationen und einem standardisierten, reproduzierbaren Verfahren. Durch die Auswahl der Perlengröße kann der Bediener die Tiefe der Gefäßpenetration an die Tumoranatomie anpassen.
Wichtige Überlegungen
- Flüssige Emboliemittel dringen in einen Nidus oder ein Tumorbett einer Fehlbildung ein und eignen sich für Läsionen, die mit einzelnen Geräten allein nicht erreicht werden können.
- Gefäßstopfen ermöglichen einen schnellen Verschluss größerer Gefäße mit hohem Durchfluss durch ein einziges Gerät.
- Das Verständnis der Kollateralversorgung und Nichtzielgebiete ist für eine sichere und effektive Embolisierung von grundlegender Bedeutung.
- Abnehmbare Spulen ermöglichen eine kontrollierte, wiedergewinnbare Positionierung vor der endgültigen Freisetzung und verbessern so die Situation Präzision bei Aneurysmen und Gefäßverschlüssen.
Patientenauswahl und Technik
Eine sorgfältige Patientenauswahl und eine bildgebende Beurteilung sind die Grundlage für gute Ergebnisse. Zu den häufig vorkommenden Begriffen gehören Nidus, Superselektivität, Mikrokatheter und Non-Target-Embolisation. Die superselektive Katheterisierung mit Mikrokathetern schützt Nicht-Ziellebergewebe, und die Kegelstrahl-CT wird zunehmend verwendet, um die Tumor-Feeder-Abdeckung vor der Entbindung zu bestätigen.
Gerätetechnologien
Eine Reihe von Embolisationstechnologien unterstützt die moderne transarterielle Therapie.
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Zusammenfassung
Konventionelle und medikamentenfreisetzende Bead-TACE sind komplementäre Optionen für hepatozelluläres Karzinom, und die Wahl zwischen ihnen hängt von der Tumorlast, der Leberfunktion, der institutionellen Erfahrung und der multidisziplinären Überprüfung ab. Eine fundierte Patientenauswahl, eine superselektive Technik und eine gut abgestimmte Embolietechnologie unterstützen gemeinsam eine sichere und effektive Pflege. INVAMED entwickelt Embolisationstechnologien, die von interventionellen Radiologen weltweit eingesetzt werden.
