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MedicalMarch 1, 2026INVAMED Medical Affairs

Prävention von Infektionen an der Operationsstelle in der Herzchirurgie: Evidenzbasierte Strategien

Eine Infektion der Operationsstelle nach einer Herzoperation, insbesondere eine tiefe Brustbeinwunde, hat schwerwiegende Folgen. Ein Bündel prä-, intra- und postoperativer Maßnahmen reduziert das Risiko.

Eine postoperative Wundinfektion (SSI) nach einer Herzoperation – insbesondere eine tiefe Wundinfektion des Sternums und eine Mediastinitis – ist eine seltene, aber schwerwiegende Komplikation, die mit einem längeren Krankenhausaufenthalt und einer erheblichen Morbidität einhergeht. Die Prävention beruht auf einem Bündel evidenzbasierter Maßnahmen, die sich über den gesamten perioperativen Zeitraum erstrecken, und nicht auf einem einzelnen Eingriff.

Präoperative Maßnahmen

  • Screening und Dekolonisierung für Nasenschleimhäute reduzieren das Reservoir an Hautflora.
  • Glykämische Optimierung vor der Operation befasst sich mit einem wichtigen modifizierbaren Risikofaktor.
  • Hautantisepsis und geeignete Haarentfernung bereiten den Operateur vor Feld.
  • Eine rechtzeitige, gewichtsgerechte Antibiotikaprophylaxe stellt den Gewebespiegel bei der Inzision sicher.

Intraoperative Maßnahmen

Eine sorgfältige Sternumverschlusstechnik, die Aufrechterhaltung der Normothermie, der umsichtige Einsatz von Knochenwachs und eine sorgfältige Blutstillung reduzieren das Risiko. Eine starre Sternumfixierung bei Hochrisikopatienten und die Beachtung der Technik der Transplantatentnahme tragen zur Stabilität und Heilung der Wunde bei.

Postoperative Maßnahmen

Kontinuierliche Glukosekontrolle, frühzeitige Erkennung von Wundproblemen und strukturierte Wundversorgung sind von zentraler Bedeutung. Bei ausgewählten Hochrisikopatienten wird eine Unterdruck-Wundtherapie über geschlossenen Schnitten eingesetzt, um die Heilung zu unterstützen.

Ein gebündelter Ansatz

Die stärksten Ergebnisse werden durch die konsequente Anwendung des gesamten Bündels und nicht durch isolierte Schritte erzielt. Institutionelle Protokolle, Checklisten und Überwachung mit Feedback gewährleisten die Einhaltung und ermöglichen es den Teams, Infektionsraten im Laufe der Zeit zu verfolgen und zu reduzieren.

INVAMED-Technologien in diesem Bereich

INVAMED stellt Instrumente für die Herzchirurgie her, einschließlich Sternum-Fixierungssystemen; Entdecken Sie die Kategorie Instrumente für die Herzchirurgie.

Geräteverfügbarkeit und zugelassene Indikationen variieren je nach Land. Dieser Inhalt richtet sich an medizinisches Fachpersonal und ersetzt weder das klinische Urteil noch die Gebrauchsanweisung.

Geprüft von: INVAMED Medical Affairs

Dieser Inhalt dient der Fortbildung von medizinischem Fachpersonal und stellt keine medizinische Beratung dar. Beachten Sie stets die klinischen Leitlinien und die Gebrauchsanweisung.

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