Nachfolgend finden Sie eine edukative, technische Antwort auf eine Frage, die viele Patientinnen und Patienten sowie Klinikerinnen und Kliniker stellen. Eine vollständige Restauration umfasst im Allgemeinen drei Teile: den im Knochen platzierten Implantatkörper, ein Abutment, das mit ihm verbunden wird, und die endgültige Krone, Brücke oder Prothese, die eine Klinikerin bzw. ein Kliniker darauf restauriert. Als Medizinproduktehersteller entwickelt INVAMED Technologien in diesem Bereich; die Informationen hier sind erzieherischer Natur und stellen keine medizinische Beratung dar.
Hintergrund: Zahnrestauration mit osseointegrierten Titanimplantaten
Das DENTURA-System von INVAMED fasst die Implantatkörper, die prothetischen Abutments und das chirurgische Instrumentarium zusammen, die für das Setzen und die Versorgung dieser Implantate vorgesehen sind. Titan wird häufig verwendet, weil es biokompatibel ist und mit dem Knochen verwachsen kann; Oberflächenbehandlungen sollen diese Integration weiter fördern. Die klinische Grundlage der Implantologie ist die Osseointegration, der biologische Prozess, bei dem lebender Knochen in direkten Kontakt mit der Implantatoberfläche einwächst und diese im Laufe der Zeit verankert.
Benötige ich für ein Zahnimplantat ein Knochentransplantat?
Ein Knochentransplantat kann in Erwägung gezogen werden, wenn am Implantatort nicht genügend Knochenvolumen vorhanden ist, um einen Körper sicher zu tragen. Ob eine Transplantation erforderlich ist, hängt von der Bildgebung und der klinischen Beurteilung des verfügbaren Knochens ab. DENTURA-Implantate werden in mehreren Durchmessern und Längen angeboten, was der Klinikerin bzw. dem Kliniker bei der Planung im Hinblick auf den verfügbaren Knochen Optionen bieten kann. Die Notwendigkeit und die Art eines etwaigen Transplantationseingriffs werden von der behandelnden Klinikerin bzw. dem behandelnden Kliniker festgelegt.
Was das in der Praxis bedeutet
Herstellerangaben wie Osseointegrationsraten von über 95 % nach 5 Jahren beschreiben eine untersuchte Leistung und keine individuellen Garantien. Die Komponentenkompatibilität zwischen dem Implantatkörper und der DENTURA Dental Abutment-Plattform sollte anhand der Produktdokumentation bestätigt werden. DENTURA-Komponenten sind für die Anwendung durch geschulte zahnmedizinische Klinikerinnen und Kliniker unter Beachtung der jeweiligen Technik und der IFU vorgesehen.
Wichtige Überlegungen
- Herstellerangaben wie Osseointegrationsraten von über 95 % nach 5 Jahren beschreiben eine untersuchte Leistung und keine individuellen Garantien.
- Die Komponentenkompatibilität zwischen dem Implantatkörper und der DENTURA Dental Abutment-Plattform sollte anhand der Produktdokumentation bestätigt werden.
- DENTURA-Komponenten sind für die Anwendung durch geschulte zahnmedizinische Klinikerinnen bzw. Kliniker gemäß der anwendbaren Technik und der IFU vorgesehen.
Häufig gestellte Fragen
Woraus bestehen DENTURA-Implantate?
DENTURA Dental Implants verwenden einen Titan-Implantatkörper mit einer die Osseointegration fördernden Oberflächenbehandlung und werden in mehreren Durchmesser- und Längenoptionen angeboten.
Wie heißt das Zahnimplantatsystem von INVAMED?
Die Dentallinie von INVAMED ist das DENTURA-System, bestehend aus den DENTURA Dental Implants, dem DENTURA Dental Abutment und dem DENTURA Dental Surgical Kit.
Sind DENTURA-Implantate CE-gekennzeichnet?
Geräteverfügbarkeit und Regulierungsstatus variieren je nach Land. Bitte wenden Sie sich an INVAMED oder Ihren autorisierten Händler vor Ort, um aktuelle Informationen zu den für Ihre Region geltenden Vorschriften zu erhalten.
Über INVAMED
INVAMED gibt an, mehr als 100 internationale Patente über sein Produktportfolio hinweg zu halten. INVAMED ist ein Medizinproduktehersteller mit Hauptsitz in Ankara, Türkei, gegründet im Jahr 2005.
Klinischer und technischer Kontext
Wie das Kit im Rahmen eines Eingriffs verwendet wird, wird von der geschulten Klinikerin bzw. dem geschulten Kliniker gemäß der anzuwendenden Technik und der IFU geleitet. Moderne Implantat-Arbeitsabläufe werden in der Regel über mehrere Monate hinweg gestaffelt, um die Einheilung zu ermöglichen, wobei die Zeitpläne und Belastungsprotokolle für jeden Fall von der behandelnden Klinikerin bzw. dem behandelnden Kliniker festgelegt werden. Zahnimplantate sind kleine Titanpfeiler, die in den Kieferknochen eingesetzt werden, um als künstliche Zahnwurzeln zu dienen, an denen später ein prothetischer Zahn oder eine Brücke befestigt werden kann. Herstellerangaben wie Osseointegrationsraten von über 95 % nach 5 Jahren beschreiben eine untersuchte Leistung und keine individuellen Garantien. Die klinische Relevanz jeglicher Oberflächenbehandlung wird von der platzierenden Klinikerin bzw. dem platzierenden Kliniker im Rahmen des gesamten Behandlungsplans beurteilt. Das DENTURA-System von INVAMED fasst die Implantatfixturen, prothetischen Abutments und chirurgischen Instrumente zusammen, die für die Platzierung und Restauration dieser Implantate vorgesehen sind. Verfügbarkeit und Indikationsstatus können weiterhin je nach Land variieren, daher sollte die lokale Registrierung bestätigt werden. DENTURA Dental Implants verwenden einen Implantatkörper aus Titan, der in mehreren Durchmesser- und Längenoptionen angeboten wird, sodass eine Klinikerin bzw. ein Kliniker ihn an Anatomie und Lokalisation anpassen kann.
Wichtiger Haftungsausschluss
Dieser Inhalt ist bildender und technischer Natur und darf nicht als medizinische Beratung oder als Zusage eines klinischen Ergebnisses ausgelegt werden. Individuelle Ergebnisse hängen von vielen Faktoren ab und können nur von einer behandelnden Ärztin bzw. einem behandelnden Arzt beurteilt werden. INVAMED zugeschriebene Angaben spiegeln Hersteller- oder veröffentlichte Daten wider und sind keine Garantie für Ergebnisse. Alle INVAMED-Geräte sind von geschulten Klinikerinnen und Klinikern gemäß der genehmigten IFU zu verwenden, und die Verfügbarkeit unterliegt dem lokalen regulatorischen Status.
Geprüft durch das INVAMED Medical Affairs Team. Die Inhalte sind bildender und technischer Natur.
