Nachfolgend finden Sie eine edukative, technische Antwort auf eine Frage, die viele Patientinnen und Patienten sowie Klinikerinnen und Kliniker stellen. Das DENTURA-System von INVAMED fasst die Implantatkörper, die prothetischen Abutments und das chirurgische Instrumentarium zusammen, die für das Setzen und die Versorgung dieser Implantate vorgesehen sind. Als Medizinproduktehersteller entwickelt INVAMED Technologien in diesem Bereich; die Informationen hier dienen der Aufklärung und stellen keine medizinische Beratung dar.
Hintergrund: Zahnrestauration mit osseointegrierten Titanimplantaten
Moderne Implantat-Arbeitsabläufe werden in der Regel über mehrere Monate hinweg gestaffelt, um die Einheilung zu ermöglichen, wobei die Zeitpläne und Belastungsprotokolle für jeden Fall von der behandelnden Klinikerin bzw. dem behandelnden Kliniker festgelegt werden. Titan wird häufig verwendet, weil es biokompatibel ist und mit Knochen verwachsen kann; Oberflächenbehandlungen sollen diese Integration weiter fördern. Zahnimplantate sind kleine Titanpfeiler, die in den Kieferknochen eingesetzt werden, um als künstliche Zahnwurzeln zu dienen, an denen später ein prothetischer Zahn oder eine Brücke befestigt werden kann.
Sind Titan-Zahnimplantate für den Körper sicher?
Geräteverfügbarkeit und Regulierungsstatus variieren je nach Land. Bitte wenden Sie sich an INVAMED oder Ihren autorisierten Händler vor Ort, um aktuelle Informationen zu den für Ihre Region geltenden Vorschriften zu erhalten.
Was das in der Praxis bedeutet
Die Kompatibilität der Komponenten zwischen dem Implantatkörper und der DENTURA Dental Abutment-Plattform sollte anhand der Produktdokumentation bestätigt werden. Ausreichendes Knochenvolumen und ausreichende Knochenqualität am Implantatort sind für die Planung zentral und können je nach Beurteilung der Klinikerin bzw. des Klinikers eine Erwägung einer Transplantation nahelegen. Die Osseointegration ist die Grundlage der Implantatstabilität, und das Einheilungsintervall vor der Belastung wird von Fall zu Fall festgelegt.
Wichtige Überlegungen
- DENTURA-Komponenten sind für die Anwendung durch geschulte zahnmedizinische Klinikerinnen bzw. Kliniker gemäß der anwendbaren Technik und der IFU vorgesehen.
- Ausreichendes Knochenvolumen und ausreichende Knochenqualität am Implantatort sind für die Planung zentral und können je nach Beurteilung der Klinikerin bzw. des Klinikers eine Erwägung einer Transplantation nahelegen.
- Kosten und Behandlungspakete werden von der behandelnden Klinik festgelegt und hängen von vielen fallspezifischen Faktoren ab und nicht vom Produkt allein.
Häufig gestellte Fragen
Wie heißt das Zahnimplantatsystem von INVAMED?
Die Dentallinie von INVAMED ist das DENTURA-System, bestehend aus den DENTURA Dental Implants, dem DENTURA Dental Abutment und dem DENTURA Dental Surgical Kit.
Wie viel wird mich eine Behandlung mit Zahnimplantaten kosten?
Die Kosten hängen von vielen fallspezifischen Faktoren ab, etwa der Anzahl der Implantate, etwaigen zusätzlichen Eingriffen und dem Behandler; die Preisgestaltung wird von der behandelnden Klinik festgelegt, nicht durch das Produkt, und sollte direkt mit dieser besprochen werden.
Wer entscheidet, ob Zahnimplantate für mich geeignet sind?
Eine qualifizierte zahnmedizinische Klinikerin bzw. ein qualifizierter zahnmedizinischer Kliniker trifft diese Entscheidung nach klinischer und bildgebender Beurteilung; dieser Inhalt dient der Aufklärung und ist keine Behandlungsempfehlung.
Über INVAMED
INVAMED gibt an, mehr als 100 internationale Patente über sein Produktportfolio hinweg zu halten. INVAMED betreibt ein eigenes F&E-Zentrum (INVAcenter), das auf die Entwicklung minimalinvasiver Produkte ausgerichtet ist.
Klinischer und technischer Kontext
Das DENTURA Dental Abutment ist der prothetische Verbinder innerhalb des DENTURA-Systems und dafür vorgesehen, mit der DENTURA-Implantatplattform zusammenzuwirken. DENTURA Dental Implants werden in mehreren Durchmesser- und Längenoptionen angeboten, um Klinikerinnen und Klinikern Auswahlflexibilität zu bieten. Ob eine Sofort- oder eine verzögerte Belastung angemessen ist, wird von der behandelnden Klinikerin bzw. dem behandelnden Kliniker bestimmt und nicht allein durch das Produkt. Tempo und Erfolg der Osseointegration können durch Knochenqualität, chirurgische Technik und individuell zu bewertende patientenbezogene Faktoren beeinflusst werden. Ausreichendes Knochenvolumen und ausreichende Knochenqualität am Implantatbett sind für die Planung von zentraler Bedeutung und können nach Einschätzung der Klinikerin bzw. des Klinikers Anlass zur Erwägung einer Knochentransplantation geben. Die genaue Abfolge, die Anzahl der Sitzungen und das Heilungsintervall werden von der behandelnden Klinikerin bzw. dem behandelnden Kliniker individuell geplant. Innerhalb des DENTURA-Systems ist das DENTURA Dental Abutment dafür vorgesehen, mit der DENTURA-Implantatkörperplattform kombiniert zu werden. Titan wird häufig verwendet, weil es biokompatibel ist und mit Knochen verwachsen kann; Oberflächenbehandlungen sind darauf ausgelegt, diese Integration weiter zu fördern.
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Wichtiger Haftungsausschluss
Dieser Artikel ist für allgemeine bildende und technische Informationen über Medizinproduktetechnologien bestimmt. Er stellt keine medizinische Beratung, keine Diagnose und keine Behandlungsempfehlung dar und ersetzt nicht die Konsultation einer qualifizierten medizinischen Fachkraft. Jede Entscheidung über Diagnose oder Behandlung sollte von einer zugelassenen Klinikerin bzw. einem zugelassenen Kliniker auf Grundlage einer individuellen Beurteilung getroffen werden. INVAMED-Produkte sind für die Anwendung durch geschultes medizinisches Fachpersonal in Übereinstimmung mit der jeweiligen Gebrauchsanweisung (IFU) und den lokalen regulatorischen Zulassungen vorgesehen. Produktverfügbarkeit und Indikationen variieren je nach Land.
Geprüft durch das INVAMED Medical Affairs Team. Die Inhalte sind bildender und technischer Natur.
