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Orthopedic & Trauma SolutionsFebruary 22, 2026INVAMED Medical

Wie orthopädische und Trauma-Lösungsgeräte funktionieren: Eine technische Erklärung

Entdecken Sie die komplexe Technik hinter orthopädischen und traumatischen Lösungen. Dieser umfassende Leitfaden erklärt, wie Implantate, Fixierungsgeräte und fortschrittliche chirurgische Technologien zur Wiederherstellung der Muskel-Skelett-Funktion beitragen. Ideal für Patienten und medizinisches Fachpersonal, die ein technisches Verständnis für orthopädische Geräte suchen.

Wie orthopädische und Trauma-Lösungsgeräte funktionieren: Eine technische Erklärung

**Meta-Beschreibung:** Entdecken Sie die komplexe Technik hinter orthopädischen und traumatischen Lösungen. Dieser umfassende Leitfaden erklärt, wie Implantate, Fixierungsgeräte und fortschrittliche chirurgische Technologien zur Wiederherstellung der Muskel-Skelett-Funktion beitragen. Ideal für Patienten und medizinisches Fachpersonal, die ein technisches Verständnis für orthopädische Geräte anstreben.

**Schlüsselwörter:** orthopädische Geräte, Traumalösungen, orthopädische Implantate, Frakturfixierung, Gelenkersatz, Wirbelsäulenimplantate, C-Bogen, computergestützte Chirurgie, biokompatible Materialien, Osseointegration, INVAMED

Ich. Einführung

Der menschliche Bewegungsapparat, ein Wunder der biologischen Technik, versorgt den Körper mit seinem wesentlichen Gerüst und ermöglicht die Bewegung, Unterstützung und den Schutz lebenswichtiger Organe. Dieses komplexe System ist jedoch anfällig für eine Vielzahl von Verletzungen und degenerativen Erkrankungen, die von akuten Brüchen aufgrund eines Traumas bis hin zu chronischen Beschwerden wie Arthrose reichen. Wenn sich konservative Behandlungen als unzureichend erweisen, erweisen sich orthopädische und Traumalösungen als entscheidende Interventionen, die eine entscheidende Rolle bei der Wiederherstellung der Funktion, der Linderung von Schmerzen und der Verbesserung der Lebensqualität unzähliger Menschen spielen. Ziel dieses Blogbeitrags ist es, eine umfassende technische Erklärung der Funktionsweise dieser hochentwickelten medizinischen Geräte zu liefern. Er richtet sich sowohl an Patienten, die ihre Behandlungsmöglichkeiten verstehen möchten, als auch an medizinische Fachkräfte, die einen tieferen Einblick in die zugrunde liegenden technischen Prinzipien wünschen. Es ist wichtig zu beachten, dass die hier bereitgestellten Informationen nur zu Informationszwecken dienen und keine medizinische Beratung darstellen. Bei medizinischen Bedenken oder Behandlungsmöglichkeiten ist die Konsultation eines qualifizierten medizinischen Fachpersonals unerlässlich.

II. Orthopädische und Traumageräte verstehen

Orthopädische Geräte umfassen eine breite Kategorie medizinischer Werkzeuge und Implantate, die speziell für die Behandlung von Problemen im Bewegungsapparat entwickelt wurden. Diese Geräte dienen der Unterstützung, Stabilisierung, dem Ersatz oder der Korrektur beschädigter Knochen, Gelenke, Bänder und Sehnen. Ihre Anwendung erstreckt sich über ein breites Spektrum von Erkrankungen, darunter traumatische Verletzungen, angeborene Missbildungen, degenerative Erkrankungen und sportbedingte Beschwerden. Die Vielfalt der orthopädischen Herausforderungen erfordert ein ebenso vielfältiges Spektrum an Lösungen, die grob in Implantate, Fixierungsgeräte, Diagnose- und Bildgebungsgeräte sowie spezielle chirurgische Instrumente eingeteilt werden können.

III. Orthopädische Implantate: Wiederherstellung von Funktion und Stabilität

Orthopädische Implantate sind möglicherweise die bekannteste Kategorie dieser Geräte. Sie sind dafür konzipiert, über längere Zeiträume, oft dauerhaft, im Körper zu verbleiben, um beschädigte anatomische Strukturen zu ersetzen oder zu verstärken. Ihre Wirksamkeit hängt von sorgfältigem Design, Materialauswahl und chirurgischer Präzision ab.

A. Gelenkersatzimplantate (z. B. Hüfte, Knie)

Gelenkersatzoperationen wie die totale Hüftendoprothetik (THA) und die totale Knieendoprothetik (TKA) gehören zu den erfolgreichsten Verfahren in der modernen Medizin und bieten Patienten mit schwerer Gelenkdegeneration eine erhebliche Schmerzlinderung und funktionelle Wiederherstellung. Bei diesen Implantaten handelt es sich um komplexe Prothesen, die die natürliche Mechanik des Gelenks nachahmen sollen.

  • **Komponenten:** Ein vollständiger Kniegelenkersatz umfasst typischerweise drei Hauptkomponenten: die femorale Komponente, die das Ende des Oberschenkelknochens abdeckt; die Tibiakomponente, die die Oberseite des Schienbeinknochens bedeckt; und die Patellakomponente, die die Kniescheibe ersetzt. Ebenso besteht ein vollständiger Hüftersatz aus einer Hüftpfannenkomponente, die die Hüftpfanne ersetzt, und einer Femurkomponente, die den Kopf des Oberschenkelknochens ersetzt.
  • **Materialien:** Die Auswahl der Materialien ist für den langfristigen Erfolg von größter Bedeutung. Zu den gängigen Materialien gehören biokompatible Metalllegierungen wie Titan, Kobalt-Chrom und Edelstahl, die für ihre Festigkeit und Korrosionsbeständigkeit bekannt sind. Aufgrund ihrer außergewöhnlichen Härte und Verschleißfestigkeit werden häufig keramische Werkstoffe für Lagerflächen verwendet. Als Lageroberfläche wird häufig Polyethylen mit ultrahohem Molekulargewicht (UHMWPE) verwendet, das eine reibungsarme Schnittstelle zwischen Metall- oder Keramikkomponenten bietet.
  • **Funktionsprinzip:** Gelenkersatzimplantate funktionieren, indem sie die glatten, artikulierenden Oberflächen eines gesunden Gelenks wiederherstellen. Das Design gewährleistet die richtige Ausrichtung, Stabilität und einen großen Bewegungsbereich. Die Materialien sind so ausgewählt, dass sie den erheblichen biomechanischen Belastungen täglicher Aktivitäten, einschließlich Druck-, Zug- und Scherkräften, standhalten und gleichzeitig den Verschleiß über jahrzehntelange Nutzung hinweg minimieren. Die Artikulation zwischen den Lagerflächen (z. B. Keramik auf UHMWPE oder Metall auf UHMWPE) ist so konstruiert, dass sie die Reibung verringert und eine vorzeitige Verschlechterung des Implantats verhindert.
  • **Befestigungsmethoden:** Implantate werden entweder mit zementierten oder unzementierten Techniken (Pressfit) am Knochen befestigt. Bei der zementierten Fixierung wird Knochenzement aus Polymethylmethacrylat (PMMA) verwendet, um eine sofortige, starke Verbindung zwischen dem Implantat und dem Knochen herzustellen. Unzementierte Implantate, die oft über poröse Oberflächen verfügen, basieren auf dem biologischen Prozess der Osseointegration, bei dem der Knochen des Patienten direkt in die Oberfläche des Implantats einwächst und im Laufe der Zeit für eine dauerhafte, biologische Fixierung sorgt.

B. Wirbelsäulenimplantate

Wirbelsäulenimplantate werden zur Behandlung verschiedener Erkrankungen eingesetzt, darunter Wirbelsäuleninstabilität, Deformitäten (z. B. Skoliose) und degenerative Bandscheibenerkrankungen. Ziel dieser Geräte ist es, die Wirbelsäule zu stabilisieren, die Ausrichtung zu korrigieren und die Fusion zwischen den Wirbeln zu fördern.

  • **Typen:** Zu den gängigen Wirbelsäulenimplantaten gehören Pedikelschrauben, Stäbe, Platten und Zwischenkörperfusionsgeräte (Käfige). Pedikelschrauben werden in die Wirbelstiele eingebracht und durch Stäbe zu einem starren Konstrukt verbunden. Platten dienen der Stabilisierung von Wirbelsegmenten, insbesondere im Bereich der Halswirbelsäule. Zwischenwirbelkörperfusionsgeräte werden nach der Bandscheibenentfernung zwischen den Wirbeln platziert, um die Bandscheibenhöhe wiederherzustellen und die Knochenfusion zu erleichtern.
  • **Zweck:** Der Hauptzweck von Wirbelsäulenimplantaten besteht darin, der Wirbelsäule sofortige Stabilität zu verleihen, Nervenstrukturen zu entlasten, Wirbelsäulendeformitäten zu korrigieren und eine Umgebung zu schaffen, die die Knochenfusion begünstigt. Die Fusion, der Prozess, bei dem zwei oder mehr Wirbel zu einem einzigen, festen Knochen zusammenwachsen, ist oft das ultimative Ziel und sorgt für langfristige Stabilität.
  • **Wirkungsprinzip:** Wirbelsäulenimplantate schaffen ein starres Gerüst, das die betroffenen Wirbelsäulensegmente bewegungsunfähig macht und es Knochentransplantaten ermöglicht, die Wirbel zu heilen und zu verschmelzen. Die Schrauben und Stäbe verteilen die Spannung auf das Konstrukt und schützen so den heilenden Knochen. Das Design von Zwischenkörperkäfigen umfasst häufig Merkmale, die das Knochenwachstum durch und um das Gerät herum fördern und so den Fusionsprozess verbessern. Die angewandten biomechanischen Prinzipien stellen sicher, dass die Implantate den komplexen Belastungsmustern der Wirbelsäule standhalten und gleichzeitig eine biologische Heilung ermöglichen.

IV. Trauma-Fixierungsgeräte: Stabilisierung von Frakturen

Geräte zur Traumafixierung wurden speziell zur Stabilisierung gebrochener Knochen entwickelt und halten die Fragmente in der richtigen Ausrichtung, um die Heilung zu erleichtern. Diese Geräte lassen sich grob in interne und externe Fixierungssysteme einteilen.

A. Interne Fixierung

Bei der internen Fixierung werden Geräte direkt auf oder in die Knochenfragmente chirurgisch implantiert, um die Fraktur zu stabilisieren. Dieser Ansatz ermöglicht eine frühzeitige Mobilisierung und führt häufig zu besseren funktionellen Ergebnissen.

  • **Platten und Schrauben:** Knochenplatten, typischerweise aus Titan oder Edelstahl, sind so geformt, dass sie sich der Anatomie des Knochens anpassen und mit Schrauben befestigt werden. Sie funktionieren nach verschiedenen Prinzipien: **Kompression** (Zusammenziehen von Knochenfragmenten), **Neutralisierung** (Schutz einer Trümmerfraktur vor Biege-, Scher- und Torsionskräften) und **Überbrückung** (Überbrücken einer Trümmerfraktur ohne direkte Kompression der Fragmente, wodurch die Blutversorgung erhalten bleibt). Die Schrauben sorgen für eine starre Fixierung und verankern die Platte am Knochen.
  • **Intramedulläre Nägel (Stäbe):** Intramedulläre Nägel sind lange Stäbe, die in den Markkanal (das hohle Zentrum) langer Knochen wie Femur oder Tibia eingeführt werden. Sie sorgen für eine lastverteilende Stabilität, d. h. sie teilen die Belastung mit dem Knochen und fördern so die sekundäre Knochenheilung (Kallusbildung). Feststellschrauben an den Enden des Nagels verhindern eine Rotation und Verkürzung des Knochens.
  • **Drähte und Stifte:** Kirschner-Drähte (K-Drähte) und Steinmann-Stifte sind dünne, starre Drähte, die zur vorübergehenden oder endgültigen Fixierung, insbesondere bei kleineren Knochen oder Knochenfragmenten, verwendet werden. Sie werden oft in Verbindung mit anderen Fixierungsmethoden oder zur Aufrechterhaltung der Reposition während komplexer Frakturreparaturen verwendet.
  • **Funktionsprinzip:** Interne Fixierungsgeräte sorgen für mechanische Stabilität der Frakturstelle und ermöglichen die Heilung des Knochens ohne externe Unterstützung. Die starre Fixierung minimiert die Mikrobewegung an der Frakturstelle, was für die primäre Knochenheilung (direkte Knochenbildung ohne Kallus) oder die kontrollierte Mikrobewegung für die sekundäre Heilung entscheidend ist. Die Materialien sind biokompatibel und so konzipiert, dass sie physiologischen Belastungen standhalten, bis der Knochen ausreichend verheilt ist.

B. Externe Fixierung

Bei der externen Fixierung wird eine Fraktur mithilfe von Stiften oder Drähten stabilisiert, die durch die Haut in den Knochen eingeführt und dann mit einem externen Rahmen verbunden werden. Diese Methode wird häufig bei komplexen Frakturen, offenen Frakturen mit erheblichen Weichteilschäden oder als vorübergehende Maßnahme eingesetzt.

  • **Komponenten:** Ein externer Fixateur besteht aus in den Knochen eingeführten Stiften oder Drähten, Verbindungsstangen und Klammern, die zu einem externen Rahmen zusammengebaut werden. Der Rahmen kann angepasst werden, um eine Frakturreduktion zu erreichen und aufrechtzuerhalten.
  • **Zweck:** Die externe Fixierung sorgt für sofortige Stabilität, ermöglicht den Zugang zu den Weichteilen zur Wundversorgung und kann postoperativ angepasst werden, um die Frakturausrichtung zu optimieren. Es ist besonders nützlich bei Polytrauma-Patienten oder wenn eine interne Fixierung aufgrund einer Infektion oder einer schweren Weichteilverletzung kontraindiziert ist.
  • **Funktionsprinzip:** Externe Fixateure sorgen für eine indirekte Stabilisierung der Fraktur. Die Stifte oder Drähte fungieren als Anker im Knochen, und der äußere Rahmen verbindet diese Anker und schafft so ein starres Konstrukt, das die Knochenfragmente an Ort und Stelle hält. Die Verstellbarkeit des Rahmens ermöglicht eine dynamische Kompression oder Distraktion, die den Heilungsprozess beeinflussen kann. Das Design stellt sicher, dass die Kräfte durch den Rahmen übertragen werden, wodurch der heilende Knochen und das umgebende Weichgewebe geschützt werden.

V. Erweiterte Bildgebung und Navigation in der orthopädischen Chirurgie

Die in der Orthopädie und Unfallchirurgie erforderliche Präzision wurde durch Fortschritte in der Bildgebungs- und Navigationstechnologie erheblich verbessert.

A. Mobile C-Bögen und 3D-Bildgebung

Mobile C-Bögen sind unverzichtbare Werkzeuge im Operationssaal und liefern während chirurgischer Eingriffe Durchleuchtungsbilder in Echtzeit. Die Integration von 3D-Bildgebungsfunktionen hat die intraoperative Beurteilung weiter revolutioniert.

  • **Technologie:** Herkömmliche C-Bögen liefern 2D-Röntgenbilder. Fortschrittliche mobile C-Bögen können eine Reihe von 2D-Bildern aufnehmen, die dann ähnlich wie bei einem CT-Scan in ein 3D-Volumen rekonstruiert werden. Diese 3D-Rekonstruktion bietet einen umfassenden Überblick über die Knochen- und Implantatposition.
  • **Funktionsprinzip:** Während der Operation wird der C-Arm um den Patienten herum positioniert, um Bilder aus verschiedenen Winkeln aufzunehmen. Die Röntgenstrahlen durchdringen den Körper und der abgeschwächte Strahl wird erfasst und erzeugt ein Bild. Bei der 3D-Bildgebung dreht sich der C-Arm um den interessierenden Bereich und erfasst mehrere Projektionen. Eine spezielle Software verarbeitet diese Projektionen dann, um ein detailliertes anatomisches 3D-Modell zu erstellen. Dadurch können Chirurgen die Frakturreposition und Implantatplatzierung mit beispielloser Genauigkeit in Echtzeit visualisieren [1].
  • **Vorteile:** Die Möglichkeit, intraoperative 3D-Bildgebung durchzuführen, reduziert die Notwendigkeit postoperativer CT-Scans erheblich und minimiert das Risiko von Revisionseingriffen aufgrund einer Fehlreposition oder Fehlpositionierung von Implantaten. Es verbessert die chirurgische Genauigkeit, insbesondere in komplexen Fällen mit intraartikulären Frakturen oder Wirbelsäuleninstrumenten [2].

B. Computergestützte Chirurgie (CAS) und Robotik

Computergestützte Chirurgie (CAS) und Robotersysteme stellen den Gipfel der Präzision bei orthopädischen Eingriffen dar und bieten verbesserte Planungs-, Anleitungs- und Ausführungsmöglichkeiten.

  • **Navigationssysteme:** CAS-Systeme nutzen präoperative Bildgebung (CT oder MRT), um ein 3D-Modell der Anatomie des Patienten zu erstellen. Während der Operation werden optische oder elektromagnetische Tracker am Patienten und an den chirurgischen Instrumenten angebracht. Diese Tracker kommunizieren mit einem Computer und ermöglichen es dem Chirurgen, die Echtzeitposition seiner Instrumente relativ zur Anatomie des Patienten auf einem Monitor zu sehen. Dies bietet eine äußerst genaue Führung für Knochenresektionen, Bohrungen und Implantatpositionierung [3].
  • **Roboterunterstützung:** Robotersysteme in der Orthopädie können von passiven Systemen, die Führung und haptisches Feedback bieten, bis hin zu aktiven Systemen reichen, die Knochenvorbereitungsaufgaben autonom unter Aufsicht des Chirurgen durchführen. Diese Systeme sind besonders nützlich für Eingriffe, die äußerste Präzision erfordern, wie z. B. Knieendoprothesen oder Wirbelsäulenversteifungen.
  • **Funktionsprinzip:** CAS- und Robotersysteme verbessern die chirurgische Genauigkeit und Reproduzierbarkeit, indem sie präzise räumliche Informationen und eine kontrollierte Ausführung bereitstellen. Sie minimieren menschliche Fehler, optimieren die Implantatausrichtung und können zu besseren Langzeitergebnissen und geringeren Komplikationsraten führen. Die Integration dieser Technologien ermöglicht hochgradig personalisierte chirurgische Ansätze basierend auf der individuellen Anatomie des Patienten.

VI. Materialwissenschaft in der Orthopädie

Der Erfolg von orthopädischen und traumatischen Geräten ist untrennbar mit den fortschrittlichen Materialien verbunden, aus denen sie hergestellt werden. Diese Materialien müssen eine einzigartige Kombination aus mechanischer Festigkeit, Biokompatibilität und Haltbarkeit aufweisen.

  • **Biokompatibilität:** Ein Material gilt als biokompatibel, wenn es keine nachteilige biologische Reaktion des Körpers hervorruft. Dies ist entscheidend, um Entzündungen, Infektionen oder Abstoßungen des Implantats zu verhindern. Es werden umfangreiche Tests durchgeführt, um sicherzustellen, dass die in orthopädischen Geräten verwendeten Materialien inert sind und vom menschlichen Gewebe gut vertragen werden.
  • **Gemeinsame Materialien:**
  • **Titan und Titanlegierungen:** Aufgrund ihrer hervorragenden Biokompatibilität, ihres hohen Festigkeits-Gewichts-Verhältnisses und ihrer Korrosionsbeständigkeit weit verbreitet. Sie werden besonders für Implantate bevorzugt, die eine Osseointegration erfordern.
  • **Edelstahl (z. B. 316L):** Eine kostengünstige Option mit guten mechanischen Eigenschaften und Korrosionsbeständigkeit, die häufig für temporäre Fixierungsgeräte wie Platten und Schrauben verwendet wird.
  • **Kobalt-Chrom-Legierungen:** Bekannt für ihre hohe Verschleißfestigkeit und Festigkeit, wodurch sie sich für Lagerflächen beim Gelenkersatz eignen.
  • **Polyetheretherketon (PEEK):** Ein Hochleistungspolymer, das strahlendurchlässig ist (die Röntgenbildgebung nicht beeinträchtigt), mechanische Eigenschaften aufweist, die denen von Knochen ähneln, und zunehmend für Wirbelsäulenkäfige und andere Implantate verwendet wird.
  • **Polyethylen mit ultrahohem Molekulargewicht (UHMWPE):** Aufgrund seiner geringen Reibung und hohen Verschleißfestigkeit ist es der Goldstandard für Lageroberflächen beim vollständigen Gelenkersatz.
  • **Oberflächenbehandlungen:** Um die Leistung weiter zu verbessern, werden orthopädische Implantate mit verschiedenen Oberflächenbehandlungen versehen. Dazu können poröse Beschichtungen zur Förderung des Knocheneinwachsens (zur Osseointegration), Hydroxylapatit-Beschichtungen zur Nachahmung natürlicher Knochenmineralien und zur Beschleunigung der Heilung sowie Oberflächenmodifikationen zur Verbesserung der Verschleißfestigkeit oder zur Verringerung der Bakterienanhaftung gehören.

VII. Fazit

Geräte für orthopädische und Traumalösungen stellen eine anspruchsvolle Schnittstelle zwischen Ingenieurwesen, Materialwissenschaft und Medizin dar. Von der komplizierten Biomechanik von Gelenkersatzimplantaten über die stabilisierende Kraft von Traumafixierungsgeräten bis hin zur Präzision fortschrittlicher Bildgebungs- und Navigationssysteme entwickeln sich diese Technologien kontinuierlich weiter, um den komplexen Anforderungen der Versorgung des Bewegungsapparates gerecht zu werden. Die sorgfältige Auswahl biokompatibler Materialien und der Einsatz innovativer Herstellungstechniken sind von grundlegender Bedeutung für ihren Erfolg und gewährleisten eine langfristige Funktion und das Wohlbefinden des Patienten.

Die Zukunft der orthopädischen Versorgung verspricht noch bemerkenswertere Fortschritte, vorangetrieben durch fortlaufende Forschung in Bereichen wie personalisierte Implantate, die auf die individuelle Anatomie des Patienten zugeschnitten sind, die Entwicklung intelligenter Implantate mit integrierten Sensoren zur Echtzeitüberwachung und Durchbrüche in der regenerativen Medizin, die auf die Reparatur und Regeneration von beschädigtem Gewebe abzielen. Diese kontinuierliche Innovation unterstreicht die Zusammenarbeit zwischen Herstellern medizinischer Geräte, medizinischem Fachpersonal und Forschern, die alle danach streben, die Behandlungsergebnisse für die Patienten zu verbessern und die Lebensqualität derjenigen zu verbessern, die von Erkrankungen des Bewegungsapparats betroffen sind.

VIII. Haftungsausschluss

Dieser Artikel dient nur zu Informationszwecken und stellt keine medizinische Beratung dar. Der Inhalt soll allgemeines Wissen und Verständnis über orthopädische und Trauma-Lösungsgeräte vermitteln und sollte nicht als Ersatz für professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung verwendet werden. Lassen Sie sich bei Fragen zu einer Erkrankung oder Behandlung stets von einem qualifizierten medizinischen Fachpersonal beraten. Missachten Sie niemals professionellen medizinischen Rat oder verzögern Sie die Suche danach aufgrund von etwas, das Sie in diesem Artikel gelesen haben. INVAMED befürwortet oder empfiehlt keine spezifischen medizinischen Behandlungen, Ärzte, Produkte oder Meinungen, die hier erwähnt werden. Das Vertrauen auf die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen erfolgt ausschließlich auf Ihr eigenes Risiko.

Referenzen

[1] Siemens Healthineers. „Ausrüstung für Orthopädie und Unfallchirurgie – Siemens Healthineers USA.“ Zugriff am 22. Februar 2026. [https://www.siemens-healthineers.com/en-us/clinical-specialities/surgery/surgical-disciplines/orthopedic-and-trauma-surgery-equipment](https://www.siemens-healthineers.com/en-us/clinical-specialities/surgery/surgical-disciplines/orthopedic-and-trauma-surgery-equipment) [2] Meridian Medical. „Erklärung orthopädischer Medizinprodukte | Meridian Medical.“ Zugriff am 22. Februar 2026. [https://www.meridian-medical.com/what-are-orthopaedic-medical-devices-and-what-are-they-used-for/](https://www.meridian-medical.com/what-are-orthopaedic-medical-devices-and-what-are-they-used-for/) [3] J&J MedTech. „Trauma & Extremitäten | DePuy Synthes | J&J Med Tech US.“ Zugriff am 22. Februar 2026. [https://www.jnjmedtech.com/en-US/specialty/trauma-and-extremities](https://www.jnjmedtech.com/en-US/specialty/trauma-and-extremities)

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