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Deep Vein Thrombosis (DVT)December 22, 2015INVAMED Medical Affairs

Die Rolle der Bildgebung bei venösen Interventionen

Erfahren Sie mehr über die Rolle der Bildgebung bei venösen TVT-Interventionen, von der diagnostischen Ultraschalluntersuchung bis zur intraprozeduralen Venographie.

Die Bildgebung spielt in jeder Phase der venösen Intervention bei TVT eine zentrale Rolle, von der Erstdiagnose über die Verfahrenssteuerung bis zur Beurteilung nach der Behandlung. Dieser Überblick fasst die am häufigsten verwendeten Bildgebungsmodalitäten entlang des gesamten TVT-Versorgungspfads zusammen.

Wie wird Bildgebung für die Erstdiagnose eingesetzt?

Die venöse Duplex-Ultraschalluntersuchung ist im Allgemeinen das diagnostische Mittel erster Wahl bei Verdacht auf TVT und kombiniert B-Bild-Bildgebung mit Doppler-Flussmessung zur Beurteilung von Venenkompressibilität und Flusseigenschaften. Sie ist nicht-invasiv, weithin verfügbar und kommt ohne ionisierende Strahlung aus, was sie in den meisten klinischen Umgebungen zu einem praktischen ersten Schritt macht. Ultraschallbefunde leiten zusammen mit klinischer Risikobewertung und mitunter D-Dimer-Tests die Entscheidung für eine weiterführende Abklärung oder Behandlung.

Wann wird Schnittbildgebung eingesetzt?

Bei komplexeren Befunden — insbesondere bei Verdacht auf eine Beteiligung der iliofemoralen oder Beckenvenen, bei denen die Ultraschalldarstellung durch überlagernde Darmgase oder Körperbau eingeschränkt sein kann — können CT- oder MR-Venographie eingesetzt werden, um Ausmaß und Anatomie des Thrombus umfassender zu charakterisieren. Diese Modalitäten können helfen, die proximale Ausdehnung des Thrombus zu klären und beitragende anatomische Faktoren zu identifizieren, um Entscheidungen darüber zu unterstützen, ob eine katheterbasierte Intervention angemessen sein könnte.

Wie wird Bildgebung während katheterbasierter Eingriffe eingesetzt?

Sobald die Entscheidung für einen katheterbasierten Eingriff wie mechanische Thrombektomie, pharmakomechanische Thrombolyse oder kathetergesteuerte Thrombolyse getroffen wurde, wird die Durchleuchtungssteuerung für den Eingriff selbst zentral. Wichtige Bildgebungsfunktionen während der Intervention umfassen:

  • Zugang und Kathetersteuerung — Echtzeit-Durchleuchtung leitet den Vorschub des Katheters zur Behandlungsstelle
  • Kontrastvenographie — bestätigt Lage und Ausmaß des Thrombus und hilft, die venöse Anatomie einschließlich möglicher zugrunde liegender Stenosen zu beurteilen
  • Intraprozedurale Beurteilung — periodische Venographie während des Eingriffs hilft Anwendern, die Thrombusclearance einzuschätzen und zu entscheiden, ob zusätzliche Durchgänge oder Techniken erforderlich sind
  • Abschlussbildgebung — die abschließende Venographie bestätigt das Ausmaß der Thrombusclearance und die Gefäßdurchgängigkeit vor dem Entfernen des Katheters

Wie beeinflusst die Bildgebung die Geräte- und Techniksauswahl?

Bildgebungsbefunde — einschließlich der Chronizität des Thrombus (akut versus eher organisiert), Gefäßgröße und dem Vorhandensein anatomischer Verengungen — helfen Interventionalisten, zwischen überwiegend mechanischen, aspirationsbasierten oder pharmakomechanischen Ansätzen zu wählen. Ein Hinweis auf eine zugrunde liegende venöse Kompression kann beispielsweise die Erwägung eines ergänzenden venösen Stentings nach der Thrombusentfernung veranlassen, eine Entscheidung, die von Fall zu Fall getroffen wird. Alle Entscheidungen zur Geräteauswahl und zum Verfahren liegen beim behandelnden Arzt, basierend auf dem vollständigen Bildgebungs- und klinischen Befund.

Häufig gestellte Fragen

Reicht Ultraschall aus, um eine iliofemorale TVT zu diagnostizieren?

Ultraschall ist oft der erste Schritt, doch die Darstellung der Iliakalvenen kann bei manchen Patienten technisch eingeschränkt sein, weshalb bei Verdacht auf eine iliofemorale Beteiligung zusätzlich Schnittbildgebung wie CT- oder MR-Venographie hinzugezogen werden kann.

Wie oft wird die Bildgebung während eines Thrombektomieverfahrens wiederholt?

Die Häufigkeit variiert je nach Präferenz des Anwenders und Fallkomplexität, doch intraprozedurale Venographie wird üblicherweise in Intervallen eingesetzt, um die Thrombusclearance zu beurteilen und die nächsten Schritte während des Eingriffs zu leiten.

Bestätigt die Bildgebung nach dem Eingriff den langfristigen Erfolg?

Die Abschlussvenographie bestätigt die Ergebnisse zum Zeitpunkt des Eingriffs, doch die langfristige Venengesundheit wird in der Regel klinisch und bei Bedarf mit Nachkontrollultraschall im Zeitverlauf verfolgt, wie vom behandelnden Arzt festgelegt.

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Medizinischer Haftungsausschluss: Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und Aufklärung und stellt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlungsempfehlung dar. Er ersetzt nicht die Konsultation einer qualifizierten medizinischen Fachkraft. Indikationen, Verfügbarkeit und regulatorischer Status der Produkte variieren je nach Land. Beachten Sie stets die offizielle Gebrauchsanweisung (IFU) und konsultieren Sie für eine auf Ihre Situation bezogene Beratung einen zugelassenen Arzt. INVAMED-Produkte sind für die Verwendung durch geschultes medizinisches Fachpersonal bestimmt.

Geprüft von: INVAMED Medical Affairs

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