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Pulmonary Embolism ManagementJanuary 3, 2024INVAMED Medical Affairs

Prävention einer Lungenembolie während der TVT-Intervention: Schutzstrategien

Wie periprozedurale Schutzstrategien, einschließlich embolischer Sicherung und Filtereinsatz, das PE-Risiko während katheterbasierter TVT-Intervention reduzieren helfen.

Die Behandlung einer tiefen Venenthrombose (TVT) mit einem katheterbasierten Verfahren birgt eine inhärente Spannung: Das bloße Manipulieren oder Fragmentieren eines Thrombus kann theoretisch Fragmente lösen, die zur Lunge wandern und eine Lungenembolie verursachen. Interventionalisten haben eine Reihe periprozeduraler Strategien entwickelt, um dieses Risiko zu senken – von Designentscheidungen bei den Devices bis zum selektiven Einsatz temporärer Filtration. Das Verständnis dieser Schutzmaßnahmen erklärt, warum bei der TVT-Intervention mit mehr Vorsicht vorgegangen wird, als es auf den ersten Blick erscheinen mag.

Warum die Thrombusmanipulation ein embolisches Risiko birgt

Jedes Verfahren, das einen Thrombus physisch angreift – sei es durch Aspiration, rotationsbasierte Fragmentierung oder pharmakomechanischen Abbau – birgt eine gewisse Möglichkeit, dass sich ein Thrombusfragment löst und stromabwärts embolisiert, insbesondere bei größeren oder proximaleren Thromben, etwa im iliofemoralen Segment. Dieses Risiko ist in der interventionellen Praxis gut bekannt, weshalb sowohl Gerätedesign als auch prozedurale Technik neben einer sorgfältigen Patientenauswahl eine Rolle bei dessen Minimierung spielen.

Gerätedesign als erste Schutzlinie

Viele moderne Thrombektomiekatheter verfügen über strukturelle Merkmale, die Thrombusfragmente während der Entfernung einschließen sollen, statt sie frei zirkulieren zu lassen. Geflochtene, ballonförmige oder korbartige Fangstrukturen am distalen Katheterende können Thrombusmaterial während der Aspiration umschließen, die Fragmentierung begrenzen und die Menge an Debris reduzieren, die andernfalls in Richtung Lungenkreislauf wandern könnte. Diese Art des embolischen Schutzes ist ein in aspirationsbasierten Systemen integriertes Designmerkmal und kein separater Zusatzschritt – ein Hinweis darauf, wie stark die periprozedurale PE-Prävention bereits beim Device selbst beginnt.

Wann wird ein temporärer Filter zum zusätzlichen Schutz eingesetzt?

In ausgewählten Fällen – insbesondere bei großer, proximaler Thrombuslast oder wenn ein Patient über eine eingeschränkte kardiopulmonale Reserve verfügt – kann das interventionelle Team vor Beginn der Thrombusentfernung einen temporären oder retrievierbaren Filter in der Vena cava inferior platzieren, gezielt um während des Eingriffs entweichende Fragmente abzufangen. Dieser Filter kann anschließend entnommen werden, sobald der Eingriff abgeschlossen und das akute embolische Risiko abgeklungen ist. Dieser periprozedurale Einsatz unterscheidet sich von der Filterimplantation bei einer eigenständigen Kontraindikation gegen Antikoagulation, wenngleich häufig dieselbe Kategorie retrievierbarer Filter beiden Zwecken dient.

Wie prozedurale Technik das Risiko weiter senkt

Neben dem Gerätedesign spielt die Technik eine Rolle: das Arbeiten von einem stabilen Zugangspunkt aus, der Einsatz kontrollierter Aspiration statt aggressiver Fragmentierung, wo möglich, sowie die Überwachung auf Anzeichen einer Embolisation während des Eingriffs tragen alle zur periprozeduralen Sicherheit bei. Interventionalisten berücksichtigen zudem das Alter und die Konsistenz des Thrombus, da sich ein organisierterer, chronischer Thrombus bei mechanischer Einwirkung anders verhält als ein frischer, brüchiger Thrombus, was sowohl Geräteauswahl als auch Technik beeinflusst.

Wo die Devices von INVAMED in diesen Ansatz einfließen

Der AngioHAND Clot Removal Catheter von INVAMED ist ein handbetätigtes mechanisches Aspirationsdevice mit geflochtenen, ballonförmigen distalen Fangstrukturen, die laut herstellerseitig berichteten Designmerkmalen den Thrombus während der Entfernung umschließen sollen; dies soll dazu beitragen, Fragmentierung und distale Embolisation bei peripheren arteriellen und venösen Thrombusverfahren zu begrenzen. Für Situationen, in denen zusätzlicher periprozeduraler Schutz vor Embolisation angezeigt ist, gehört der MultiBEAM Vena-cava-inferior-Filter zur retrievierbaren Filterlinie von INVAMED. Vollständige Indikationen, Techniken und Einschränkungen für diese Devices finden sich in den jeweiligen Gebrauchsanweisungen (IFU); weitere Informationen finden Sie auf der INVAMED-Seite Lungenembolie-Management.

Was geschieht mit einem temporären Filter, der zum periprozeduralen Schutz eingesetzt wurde?

Wurde der Filter gezielt zum periprozeduralen Schutz während der Intervention platziert, wird er in der Regel entnommen, sobald das akute embolische Risiko abgeklungen ist, entsprechend demselben Entnahmeprozess wie bei anderen retrievierbaren Filtern. Der Zeitpunkt der Entnahme legt der behandelnde Arzt anhand der Genesung und der fortbestehenden Risikofaktoren des Patienten fest.


Geräteverfügbarkeit und Regulierungsstatus variieren je nach Land. Bitte wenden Sie sich an INVAMED oder Ihren autorisierten Händler vor Ort, um aktuelle Informationen zu den für Ihre Region geltenden Vorschriften zu erhalten.

Geprüft von: INVAMED Medical Affairs

Dieser Inhalt dient der Fortbildung von medizinischem Fachpersonal und stellt keine medizinische Beratung dar. Beachten Sie stets die klinischen Leitlinien und die Gebrauchsanweisung.

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