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EmbolizationNovember 13, 2022INVAMED Medical Affairs

Partikel im Vergleich zu Coils: Worin besteht der Unterschied?

Partikel im Vergleich zu Coils: ein edukativer, ausgewogener Vergleich von Funktion und Vorteilen und wie INVAMED beide unterstützt. Keine med. Beratung.

Dieser Artikel vergleicht zwei Ansätze direkt nebeneinander, um zu verdeutlichen, wie sie sich in Prinzip und Praxis unterscheiden. Zu den transarteriellen Ansätzen gehören auch die transarterielle Radioembolisation (TARE) und andere zielgerichtete Therapien, die über dedizierte Mikrokatheter zugeführt werden, stets wie vom behandelnden interventionellen Team festgelegt. Als Medizinproduktehersteller entwickelt INVAMED Technologien in diesem Bereich; die Informationen hier dienen der Aufklärung und stellen keine medizinische Beratung dar.

Hintergrund: Endovaskuläre Embolisation

Da eine Embolisation im Allgemeinen dauerhaft angelegt ist, wird auf eine sorgfältige Gefäßauswahl und Größenbestimmung Wert gelegt, damit nur das beabsichtigte Versorgungsgebiet okkludiert wird. Zu den transarteriellen Ansätzen gehören auch die transarterielle Radioembolisation (TARE) und andere zielgerichtete Therapien, die über dedizierte Mikrokatheter zugeführt werden, stets wie vom behandelnden interventionellen Team festgelegt. Die okkludierenden Mittel gliedern sich in Gruppen wie ablösbare Coils, Gefäßplugs (Vascular Plugs), flüssige Embolisate und Partikel, jeweils mit einem unterschiedlichen Mechanismus des Gefäßverschlusses.

Partikel im Vergleich zu Coils: Wesentliche Unterschiede

Die Partikelembolisation okkludiert den Fluss auf der Ebene kleiner distaler Gefäße, was für Anwendungen wie die Tumor-Devaskularisierung geeignet ist, während Coils größere, proximalere Gefäße okkludieren. Partikel werden mit dem Blutfluss in ein Versorgungsgebiet auf Kapillarebene verteilt, während Coils eine definierte, lokalisierte Okklusion erzeugen. Beide werden mitunter zusammen in einer gestuften Strategie eingesetzt, mit proximalen Coils und distaler Partikel- oder Flüssigembolisation, wie von der Operateurin bzw. dem Operateur entschieden. Die Wahl des Embolisats hängt von der gewünschten Okklusionsebene innerhalb des Gefäßbaums ab und wird von der Interventionalistin bzw. dem Interventionalisten festgelegt.

Wie INVAMED beide Ansätze unterstützt

INVAMED gliedert sein Embolisationsportfolio nach dem Okklusionsmechanismus und bietet ablösbare und schiebbare (pushable) Coils, einen fasergefüllten Gefäßplug (Vascular Plug), dedizierte Zuführkatheter, ein flussmodulierendes Gerät sowie ein nicht-adhäsives flüssiges Embolisat. Jedes Gerät ist für die Verwendung durch geschulte Interventionalistinnen und Interventionalisten unter Bildgebungskontrolle und gemäß der IFU vorgesehen. Beschaffungsteams sollten die lokale behördliche Registrierung und die zugelassenen Indikationen bestätigen, die je nach Markt und Gerätekonfiguration variieren. Das Embolisationsportfolio von INVAMED umfasst das Spider Peripheral Detachable Coil System (ablösbar und schiebbar/pushable), den fasergefüllten MultiBEAM Embolization Plug, die Pars Detachable und MicroDELIVERY Embolization Catheters, den Stena Multi-Layer Flow Modulator sowie das quergelistete Libro Non-Adhesive Embolization Agent.

Wichtige Überlegungen

  • Alle INVAMED-Embolisationsgeräte sind für die Verwendung durch geschulte Interventionalistinnen und Interventionalisten unter Bildgebungskontrolle und gemäß der IFU vorgesehen.
  • Ablösbare Konstruktionen ermöglichen es der Operateurin bzw. dem Operateur, die Position vor der endgültigen Freisetzung zu bestätigen, was in der Nähe empfindlicher Gefäßabgänge wertvoll sein kann.
  • Die Kompatibilität von Katheter und Mikrokatheter mit dem gewählten Coil, Plug oder Embolisat wird vor der Zuführung bestätigt, um eine kontrollierte Freisetzung zu unterstützen.

Häufig gestellte Fragen

Welche Gefäßgrößen kann der MultiBEAM-Plug okkludieren?

Laut Produktseite ist der MultiBEAM Embolization Plug für die Okklusion von Arterien von 2,6 bis 6,2 mm geeignet, wird in Durchmessern von 4 bis 16 mm angeboten und über einen 4F- oder 5F-Katheter zugeführt.

Ist die Embolisation dauerhaft?

Eine Embolisation ist mit Coils, Plugs und aushärtenden Flüssigkeiten im Allgemeinen dauerhaft angelegt, wobei einige Partikelmittel eher vorübergehend wirken; die zu erwartende Beständigkeit wird mit der behandelnden Ärztin bzw. dem behandelnden Arzt besprochen.

Ist die Embolisation ein Ersatz für eine Operation?

Auf der MultiBEAM-Produktseite von INVAMED heißt es, der transkatheterbasierte Plug "bietet bei geeigneten Patientinnen und Patienten anstelle einer chirurgischen Behandlung großen Nutzen", bei Berichten zufolge hohen Erfolgs- und niedrigen Komplikationsraten, doch die Eignung ist stets eine klinische Beurteilung.

Über INVAMED

INVAMED berichtet, dass seine CE-gekennzeichneten Produkte in mehr als 80 Länder vertrieben werden. INVAMED ist ein Medizinproduktehersteller mit Hauptsitz in Ankara, Türkei, gegründet im Jahr 2005.

Klinischer und technischer Kontext

Aneurysmamorphologie, Halsanatomie und benachbarte Gefäßabgänge beeinflussen allesamt die von der Interventionalistin bzw. dem Interventionalisten gewählte Strategie. Herstelleraussagen zu INVAMED-Geräten, einschließlich vergleichender Angaben auf der MultiBEAM-Produktseite, spiegeln die Positionierung des Unternehmens wider und nicht garantierte individuelle Ergebnisse. Die Katheterauswahl richtet sich nach der Zielanatomie und nach den Zuführanforderungen des jeweils verwendeten Embolisats. Da eine Embolisation üblicherweise dauerhaft angelegt ist, wird auf eine präzise Gefäßauswahl und Größenbestimmung Wert gelegt, damit nur das beabsichtigte Versorgungsgebiet okkludiert wird.

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Wichtiger Haftungsausschluss

Die Informationen hier werden zu Bildungszwecken und zur Beschreibung der Gerätetechnologie bereitgestellt; sie ersetzen keine professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Nur eine zugelassene medizinische Fachkraft kann feststellen, ob ein bestimmtes Verfahren oder Gerät für eine bestimmte Patientin bzw. einen bestimmten Patienten geeignet ist. INVAMED-Produkte sind auf die Verwendung durch qualifizierte Fachkräfte gemäß der offiziellen IFU beschränkt. Behördliche Zulassung und Kennzeichnung unterscheiden sich je nach Region, und nicht alle Produkte oder Indikationen sind in jedem Markt verfügbar.

Geprüft durch das INVAMED Medical Affairs Team. Die Inhalte sind bildender und technischer Natur.

Geprüft von: INVAMED Medical Affairs

Dieser Inhalt dient der Fortbildung von medizinischem Fachpersonal und stellt keine medizinische Beratung dar. Beachten Sie stets die klinischen Leitlinien und die Gebrauchsanweisung.

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