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MedicalMarch 1, 2026INVAMED Medical Affairs

May-Thurner-Syndrom: Diagnosekriterien und interventionelles Management

Beim May-Thurner-Syndrom handelt es sich um eine Kompression der linken Vena iliaca communis durch die darüber liegende rechte Arteria iliaca communis, eine behandelbare Ursache für eine Schwellung des linken Beins und eine tiefe Venenthrombose.

Das May-Thurner-Syndrom beschreibt eine Kompression der linken Vena iliaca communis dort, wo die rechte Arteria iliaca communis diese gegen die Lendenwirbelsäule kreuzt. Die chronische Kompression und das wiederholte pulsierende Trauma können zu einer Obstruktion des venösen Abflusses, einer Schwellung des linken Beins und einer Prädisposition für eine iliofemorale tiefe Venenthrombose führen.

Klinisches Erscheinungsbild

Bei den Patienten handelt es sich häufig um Frauen im jungen bis mittleren Alter, die sich mit einseitiger Schwellung, Schweregefühl oder Schmerzen im linken Bein und in einigen Fällen einer akuten iliofemoralen TVT vorstellen. In chronischen Fällen können Anzeichen einer venösen Hypertonie auftreten, einschließlich Krampfadern oder Hautveränderungen. Ein hoher Verdachtsindex ist wichtig, da die anatomische Läsion leicht übersehen wird.

Diagnosekriterien

  • Querschnittsbildgebung (CT- oder MR-Venographie) zeigt den arteriellen Crossover und die Verengung der Beckenvene.
  • Duplex-Ultraschall unterstützt die Beurteilung von Blutfluss und Thrombose, obwohl das Beckensegment schwierig zu erkennen sein kann visualisieren.
  • Intravaskulärer Ultraschall (IVUS) ist besonders wertvoll, da er den Grad der Kompression quantifiziert und die Stentgröße während des Eingriffs steuert.
  • Venographie zeigt Stenose und Kollateralbildung.

Interventionelles Management

Bei symptomatischer Kompression stellen Angioplastie und Platzierung eines speziellen venösen Stents den Abfluss wieder her. Wenn May-Thurner eine akute iliofemorale TVT vorstellt, wird die Thrombusentfernung (kathetergesteuerte Thrombolyse oder mechanische Thrombektomie) mit der Stentimplantation der zugrunde liegenden Läsion kombiniert. Spezielle venöse Stents bieten im Gegensatz zu arteriellen Designs die Druckfestigkeit und den Durchmesser, die für das Beckensegment erforderlich sind.

Ergebnisse und Nachbeobachtung

Berichtete Ergebnisse nach der Stentimplantation zeigen eine dauerhafte Linderung der Symptome und eine gute Durchgängigkeit, wenn die Läsion vollständig behandelt ist, wobei die IVUS-gesteuerte Größenbestimmung die Ergebnisse verbessert. Antithrombotische Therapie und bildgebende Überwachung unterstützen die langfristige Durchgängigkeit von Stents.

INVAMED-Technologien in diesem Bereich

INVAMED bietet spezielle Venenstents und Thrombektomieplattformen; Entdecken Sie die Kategorie venöse Stents und die Kategorie tiefe Venenthrombose.

Geräteverfügbarkeit und zugelassene Indikationen variieren je nach Land. Dieser Inhalt richtet sich an medizinisches Fachpersonal und ersetzt weder das klinische Urteil noch die Gebrauchsanweisung.

Geprüft von: INVAMED Medical Affairs

Dieser Inhalt dient der Fortbildung von medizinischem Fachpersonal und stellt keine medizinische Beratung dar. Beachten Sie stets die klinischen Leitlinien und die Gebrauchsanweisung.

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