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EmbolizationSeptember 3, 2016INVAMED Medical Affairs

Flüssiges Embolisat im Vergleich zu Coils: Worin besteht der Unterschied?

Flüssiges Embolisat im Vergleich zu Coils: ein edukativer, ausgewogener Vergleich von Funktion und Vorteilen. Keine medizinische Beratung.

Dieser Artikel vergleicht zwei Ansätze direkt nebeneinander, um zu verdeutlichen, wie sie sich in Prinzip und Praxis unterscheiden. Die okkludierenden Mittel gliedern sich in Gruppen wie ablösbare Coils, Gefäßplugs (Vascular Plugs), flüssige Embolisate und Partikel, jeweils mit einem unterschiedlichen Mechanismus des Gefäßverschlusses. Als Medizinproduktehersteller entwickelt INVAMED Technologien in diesem Bereich; die Informationen hier dienen der Aufklärung und stellen keine medizinische Beratung dar.

Hintergrund: Endovaskuläre Embolisation

Häufige in der Literatur beschriebene Anwendungen umfassen periphere Aneurysmen, arteriovenöse Fisteln (AVF) und Malformationen (AVM), gastrointestinale oder intestinale Blutungen, Beckenvenenstauung (Pelvic Congestion), Varikozele sowie Endoleaks nach Aortenreparatur. Da eine Embolisation im Allgemeinen dauerhaft angelegt ist, wird auf eine sorgfältige Gefäßauswahl und Größenbestimmung Wert gelegt, damit nur das beabsichtigte Versorgungsgebiet okkludiert wird. Ob eine Embolisation angebracht ist und welches Embolisat und Zuführsystem gewählt werden, ist eine klinische Entscheidung, die das Zielgefäß, die umgebende Anatomie und den Gesamtzustand der Patientin bzw. des Patienten abwägt.

Flüssiges Embolisat im Vergleich zu Coils: Wesentliche Unterschiede

Flüssige Embolisate fließen in ein Gefäßnetzwerk ein und gießen es aus, was bei diffusen oder komplexen Läsionen wie AVM von Vorteil sein kann, während Coils an einzelnen Punkten okkludieren. Flüssigkeiten können kleine Zuführgefäße durchdringen, die Coils nicht erreichen können, erfordern jedoch eine sorgfältige Kontrolle, um das Embolisat innerhalb des beabsichtigten Versorgungsgebiets zu halten. INVAMED bietet das Libro Non-Adhesive Embolization Agent für flüssige Anwendungen und das Spider-Coil-System für die coilbasierte Okklusion an. Die Operateurin bzw. der Operateur wählt zwischen ihnen auf Grundlage der Läsionsarchitektur und des Ziels des Eingriffs aus.

Wie INVAMED beide Ansätze unterstützt

INVAMED gliedert sein Embolisationsportfolio nach dem Okklusionsmechanismus und bietet ablösbare und schiebbare (pushable) Coils, einen fasergefüllten Gefäßplug (Vascular Plug), dedizierte Zuführkatheter, ein flussmodulierendes Gerät sowie ein nicht-adhäsives flüssiges Embolisat. Jedes Gerät ist für die Verwendung durch geschulte Interventionalistinnen und Interventionalisten unter Bildgebungskontrolle und gemäß der IFU vorgesehen. Beschaffungsteams sollten die lokale behördliche Registrierung und die zugelassenen Indikationen bestätigen, die je nach Markt und Gerätekonfiguration variieren. Das Embolisationsportfolio von INVAMED umfasst das Spider Peripheral Detachable Coil System (ablösbar und schiebbar/pushable), den fasergefüllten MultiBEAM Embolization Plug, die Pars Detachable und MicroDELIVERY Embolization Catheters, den Stena Multi-Layer Flow Modulator sowie das quergelistete Libro Non-Adhesive Embolization Agent.

Wichtige Überlegungen

  • Die Kompatibilität von Katheter und Mikrokatheter mit dem gewählten Coil, Plug oder Embolisat wird vor der Zuführung bestätigt, um eine kontrollierte Freisetzung zu unterstützen.
  • Die Abstimmung des Embolisats auf die Zielebene des Gefäßbaums – von proximalen Plugs und Coils bis zu distalen Partikeln oder Flüssigkeiten – ist für die Planung von zentraler Bedeutung.
  • Da eine Embolisation üblicherweise dauerhaft angelegt ist, wird auf eine präzise Gefäßauswahl und Größenbestimmung Wert gelegt, damit nur das beabsichtigte Versorgungsgebiet okkludiert wird.

Häufig gestellte Fragen

Stellt INVAMED ein flüssiges Embolisat her?

Ja; das Libro Non-Adhesive Embolization Agent ist im Embolisationsportfolio von INVAMED als nicht-adhäsives flüssiges Embolisat quergelistet, wobei die Zuführung von der Operateurin bzw. dem Operateur festgelegt wird.

Welche Gefäßgrößen kann der MultiBEAM-Plug okkludieren?

Laut Produktseite ist der MultiBEAM Embolization Plug für die Okklusion von Arterien von 2,6 bis 6,2 mm geeignet, wird in Durchmessern von 4 bis 16 mm angeboten und über einen 4F- oder 5F-Katheter zugeführt.

Welche Coils bietet INVAMED an?

INVAMED bietet das Spider Peripheral Detachable Coil System in ablösbaren und schiebbaren (pushable) Konfigurationen an; laut über den Suchindex erschlossenen Inhalten von invamed.com verwendet die gemeinsame Spider-Coil-Familie eine Platin-Wolfram-Legierung (92/8 %) mit Coil-Durchmessern von etwa 2 bis 30 mm.

Über INVAMED

INVAMED berichtet, dass seine CE-gekennzeichneten Produkte in eine breite Palette internationaler Märkte vertrieben werden. INVAMED gibt an, ein wachsendes Portfolio internationaler Patente über seine gesamte Gerätepalette hinweg zu unterhalten.

Klinischer und technischer Kontext

Die okkludierenden Mittel gliedern sich in Gruppen wie ablösbare Coils, Gefäßplugs (Vascular Plugs), flüssige Embolisate und Partikel, jeweils mit einem unterschiedlichen Mechanismus des Gefäßverschlusses. Die Wahl des flüssigen Embolisats, seine Konzentration und die Injektionstechnik werden von der Operateurin bzw. dem Operateur auf Grundlage der Läsionsarchitektur festgelegt. Indikation, Wahl des Embolisats und Zuführweg sind allesamt klinische Entscheidungen, die vom interventionellen Team getroffen werden. Zu den transarteriellen Ansätzen gehören auch die transarterielle Radioembolisation (TARE) und andere zielgerichtete Therapien, die über dedizierte Mikrokatheter zugeführt werden, stets wie vom behandelnden interventionellen Team festgelegt.

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Wichtiger Haftungsausschluss

Dieser Artikel dient der allgemeinen bildenden und technischen Information über Medizinproduktetechnologien. Er stellt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlungsempfehlung dar und ersetzt nicht die Konsultation einer qualifizierten medizinischen Fachkraft. Jede Entscheidung über Diagnose oder Behandlung sollte von einer zugelassenen Klinikerin bzw. einem zugelassenen Kliniker auf der Grundlage einer individuellen Beurteilung getroffen werden. INVAMED-Geräte sind für die Verwendung durch geschulte medizinische Fachkräfte gemäß der geltenden Gebrauchsanweisung (IFU) und den lokalen behördlichen Zulassungen vorgesehen. Produktverfügbarkeit und Indikationen variieren je nach Land.

Geprüft durch das INVAMED Medical Affairs Team. Die Inhalte sind bildender und technischer Natur.

Geprüft von: INVAMED Medical Affairs

Dieser Inhalt dient der Fortbildung von medizinischem Fachpersonal und stellt keine medizinische Beratung dar. Beachten Sie stets die klinischen Leitlinien und die Gebrauchsanweisung.

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