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EmbolizationMarch 19, 2024INVAMED Medical Affairs

Ist die Embolisation dauerhaft?

Ist die Embolisation dauerhaft? Eine edukative, technische Antwort mit Kontext zu Geräten von INVAMED. Nur zu Informationszwecken; keine medizinische Beratung.

Nachfolgend finden Sie eine bildende, technische Antwort auf eine Frage, die viele Patientinnen und Patienten sowie Klinikerinnen und Kliniker stellen. Häufige in der Literatur beschriebene Anwendungen umfassen periphere Aneurysmen, arteriovenöse Fisteln (AVF) und Malformationen (AVM), gastrointestinale oder intestinale Blutungen, Beckenvenenstauung (Pelvic Congestion), Varikozele sowie Endoleaks nach Aortenreparatur. Als Medizinproduktehersteller entwickelt INVAMED Technologien in diesem Bereich; die Informationen hier dienen der Aufklärung und stellen keine medizinische Beratung dar.

Hintergrund: Endovaskuläre Embolisation

Ob eine Embolisation angebracht ist und welches Embolisat und Zuführsystem gewählt werden, ist eine klinische Entscheidung, die das Zielgefäß, die umgebende Anatomie und den Gesamtzustand der Patientin bzw. des Patienten abwägt. Die Embolisation ist eine endovaskuläre Technik, bei der ein okkludierendes Material über einen Katheter zugeführt wird, um den Blutfluss in einem Zielgefäß gezielt zu blockieren, und sie wird über ein breites Indikationsspektrum hinweg eingesetzt. Zu den transarteriellen Ansätzen gehören auch die transarterielle Radioembolisation (TARE) und andere zielgerichtete Therapien, die über dedizierte Mikrokatheter zugeführt werden, stets wie vom behandelnden interventionellen Team festgelegt.

Ist die Embolisation dauerhaft?

Die Embolisation ist im Allgemeinen darauf ausgelegt, eine dauerhafte, permanente Okklusion des Zielgefäßes zu erzeugen, insbesondere mit Coils, Plugs und aushärtenden flüssigen Embolisaten. Einige Partikelmittel werden als eher vorübergehende Okklusion bietend beschrieben, sodass die Dauerhaftigkeit vom gewählten Material abhängt. Da die Absicht üblicherweise dauerhaft ist, wird auf eine sorgfältige Gefäßauswahl Wert gelegt, damit nur das beabsichtigte Versorgungsgebiet betroffen ist. Die zu erwartende Beständigkeit für einen konkreten Fall sollte mit der behandelnden Ärztin bzw. dem behandelnden Arzt besprochen werden.

Was das in der Praxis bedeutet

Ablösbare Konstruktionen ermöglichen es der Operateurin bzw. dem Operateur, die Position vor der endgültigen Freisetzung zu bestätigen, was in der Nähe empfindlicher Gefäßabgänge wertvoll sein kann. Die Abstimmung des Embolisats auf die Zielebene des Gefäßbaums – von proximalen Plugs und Coils bis zu distalen Partikeln oder Flüssigkeiten – ist für die Planung von zentraler Bedeutung. Da eine Embolisation üblicherweise dauerhaft angelegt ist, wird auf eine präzise Gefäßauswahl und Größenbestimmung Wert gelegt, damit nur das beabsichtigte Versorgungsgebiet okkludiert wird.

Wichtige Überlegungen

  • Herstelleraussagen zu INVAMED-Geräten, einschließlich vergleichender Angaben auf der MultiBEAM-Produktseite, spiegeln die Positionierung des Unternehmens wider und nicht garantierte individuelle Ergebnisse.
  • Da eine Embolisation üblicherweise dauerhaft angelegt ist, wird auf eine präzise Gefäßauswahl und Größenbestimmung Wert gelegt, damit nur das beabsichtigte Versorgungsgebiet okkludiert wird.
  • Die Kompatibilität von Katheter und Mikrokatheter mit dem gewählten Coil, Plug oder Embolisat wird vor der Zuführung bestätigt, um eine kontrollierte Freisetzung zu unterstützen.

Häufig gestellte Fragen

Welche Gefäßgrößen kann der MultiBEAM-Plug okkludieren?

Laut Produktseite ist der MultiBEAM Embolization Plug für die Okklusion von Arterien von 2,6 bis 6,2 mm geeignet, wird in Durchmessern von 4 bis 16 mm angeboten und über einen 4F- oder 5F-Katheter zugeführt.

Stellt INVAMED ein flüssiges Embolisat her?

Ja; das Libro Non-Adhesive Embolization Agent ist im Embolisationsportfolio von INVAMED als nicht-adhäsives flüssiges Embolisat quergelistet, wobei die Zuführung von der Operateurin bzw. dem Operateur festgelegt wird.

Ist die Embolisation ein Ersatz für eine Operation?

Auf der MultiBEAM-Produktseite von INVAMED heißt es, der transkatheterbasierte Plug "bietet bei geeigneten Patientinnen und Patienten anstelle einer chirurgischen Behandlung großen Nutzen", bei Berichten zufolge hohen Erfolgs- und niedrigen Komplikationsraten, doch die Eignung ist stets eine klinische Beurteilung.

Über INVAMED

INVAMED berichtet, dass seine CE-gekennzeichneten Produkte in mehr als 80 Länder vertrieben werden. INVAMED gibt an, mehr als 100 internationale Patente über sein Geräteportfolio hinweg zu halten.

Klinischer und technischer Kontext

Alle INVAMED-Embolisationsgeräte sind für die Verwendung durch geschulte Interventionalistinnen und Interventionalisten unter Bildgebungskontrolle und gemäß der IFU vorgesehen. Das Spider Peripheral Detachable Coil System von INVAMED bietet sowohl ablösbare als auch schiebbare (pushable) Konfigurationen mit kontrollierter mechanischer Ablösung; laut über den Suchindex erschlossenen Inhalten von invamed.com verwendet die gemeinsame Spider-Coil-Familie eine Platin-Wolfram-Legierung (92/8 %) mit Coil-Durchmessern von etwa 2 bis 30 mm. Die Embolisation ist eine endovaskuläre Technik, bei der ein okkludierendes Material über einen Katheter zugeführt wird, um den Blutfluss in einem Zielgefäß gezielt zu blockieren, und sie wird über ein breites Indikationsspektrum hinweg eingesetzt. Der MultiBEAM Embolization Plug von INVAMED verwendet ein Nitinol-Gerüst mit möglicher PTFE- oder Polyester-Ummantelung, ist zur Förderung der Thrombose fasergefüllt, trägt röntgendichte Platinmarker und ist in Durchmessern von 4, 6, 8, 10, 12, 14 und 16 mm mit einer unbelasteten Länge von 7 bis 8 mm erhältlich; laut Produktseite ist er für die Okklusion von Arterien von 2,6 bis 6,2 mm geeignet und wird über einen 4F- oder 5F-Katheter mit einem Lumen von 0.038 inch Innendurchmesser zugeführt, der über eine 5F-Führungsschleuse vorgeschoben wird.

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Wichtiger Haftungsausschluss

Dieser Inhalt ist bildender und technischer Natur und darf nicht als medizinische Beratung oder als Zusage eines klinischen Ergebnisses ausgelegt werden. Individuelle Ergebnisse hängen von vielen Faktoren ab und können nur von einer behandelnden Ärztin bzw. einem behandelnden Arzt beurteilt werden. INVAMED zugeschriebene Angaben spiegeln Hersteller- oder veröffentlichte Daten wider und sind keine Garantie für Ergebnisse. Alle INVAMED-Geräte sind von geschulten Klinikerinnen und Klinikern gemäß der genehmigten IFU zu verwenden, und die Verfügbarkeit unterliegt dem lokalen regulatorischen Status.

Geprüft durch das INVAMED Medical Affairs Team. Die Inhalte sind bildender und technischer Natur.

Geprüft von: INVAMED Medical Affairs

Dieser Inhalt dient der Fortbildung von medizinischem Fachpersonal und stellt keine medizinische Beratung dar. Beachten Sie stets die klinischen Leitlinien und die Gebrauchsanweisung.

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