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ENT & Soft Tissue AblationOctober 23, 2025INVAMED Medical Affairs

Intranasale Phototherapie bei allergischer Rhinitis erklärt

Wie intranasale Phototherapie bei allergischer Rhinitis wirkt: gezielte Lichtwellenlängen als medikamentenfreie Option bei saisonalen und ganzjährigen Symptomen.

Die allergische Rhinitis — mit Niesen, verstopfter Nase und Juckreiz als Folge einer Allergenexposition — wird üblicherweise mit Antihistaminika, nasalen Kortikosteroiden und Allergenvermeidung behandelt. Die intranasale Phototherapie, gelegentlich auch als Rhinophototherapie bezeichnet, verfolgt einen grundlegend anderen Wirkmechanismus: Sie setzt gezielte Lichtenergie direkt in der Nasenhöhle ein, um die lokale Immunantwort zu modulieren, die für die allergischen Symptome verantwortlich ist. Dieser Artikel erklärt, wie die Technologie funktioniert und wie ein typischer Behandlungsverlauf aussieht.

Was ist intranasale Phototherapie?

Bei der intranasalen Phototherapie wird eine spezifische Kombination von Lichtwellenlängen — typischerweise schmalbandiges Ultraviolett B (UVB), sichtbares Licht und Infrarotlicht — mithilfe eines speziellen Geräts direkt auf die Nasenschleimhaut appliziert. Anders als systemisch wirkende Medikamente zielt dieser lokale Ansatz genau auf das Gewebe, in dem die allergische Entzündung tatsächlich entsteht. Die Behandlung wird im Allgemeinen als nicht-pharmakologisch eingestuft, das heißt, sie beruht weder auf einer Wirkstoffaufnahme noch auf systemischen hormonellen Effekten, um die beabsichtigte Wirkung zu erzielen.

Wie beeinflusst Lichtexposition allergische Symptome?

Der vorgeschlagene Wirkmechanismus der intranasalen Phototherapie beruht auf dem Einfluss dieser spezifischen Wellenlängen auf Immunzellen der Nasenschleimhaut, darunter Mastzellen, T-Lymphozyten und Eosinophile — allesamt Zelltypen, die an der allergischen Kaskade beteiligt sind, die zu Histaminfreisetzung, Schwellung und Schleimproduktion führt. Durch die lokale Einwirkung auf diese Zellpopulationen soll die Therapie dazu beitragen, die Histaminfreisetzung einzudämmen und die nachgeschaltete Entzündungsreaktion zu reduzieren, die für Niesen, Juckreiz und verstopfte Nase bei allergischer Rhinitis charakteristisch ist.

Wie läuft eine typische Behandlungssitzung ab?

Sitzungen mit Geräten zur intranasalen Phototherapie sind in der Regel kurz, üblicherweise etwa fünf Minuten pro Behandlung, und werden typischerweise als Serie über einen festgelegten Behandlungszeitraum durchgeführt und nicht als Einzelanwendung. Patienten berichten häufig, während der Behandlung kein Wärmegefühl zu verspüren, da die Therapie auf bestimmten Lichtwellenlängen und nicht auf thermischer Energie beruht, um ihre Wirkung zu entfalten. Da die Behandlung lokal begrenzt und nicht-invasiv ist, wird sie im Allgemeinen gut vertragen und erfordert weder Anästhesie noch Sedierung.

Das INVAMED Voltran Phototherapy System

Das Voltran Phototherapy System for Allergic Rhinitis von INVAMED ist ein CE-gekennzeichnetes Gerät, das intranasale Phototherapie unter Kombination von schmalbandigem UVB, sichtbarem Licht und Infrarotwellenlängen nutzt und vom Hersteller als nicht-pharmakologischer Ansatz zur Behandlung saisonaler und ganzjähriger Symptome der allergischen Rhinitis beschrieben wird. Laut Herstellerangaben sind die Behandlungssitzungen kurz, in der Regel etwa fünf Minuten, ohne begleitendes Wärmegefühl, und der Wirkmechanismus wird als Einwirkung auf Mastzellen, T-Lymphozyten und Eosinophile beschrieben, die zur Eindämmung der Histaminfreisetzung beitragen soll. Vollständige Spezifikationen finden Sie auf der Produktseite Voltran Phototherapy System for Allergic Rhinitis; verwandte HNO-Geräte finden Sie auf der Kategorieseite ENT & Soft Tissue Ablation.

Für wen könnte dieser Ansatz infrage kommen?

Die intranasale Phototherapie kann für Patienten mit saisonaler oder ganzjähriger allergischer Rhinitis von Interesse sein, die ihren Medikamenteneinsatz begrenzen oder ergänzen möchten, oder die mit herkömmlichen medikamentösen Ansätzen allein keine ausreichende Symptomkontrolle erreicht haben. Wie bei jeder Behandlung der allergischen Rhinitis variiert das individuelle Ansprechen, und ein qualifizierter Arzt entscheidet über die Eignung anhand des Symptommusters, der Allergieauslöser und der bisherigen Behandlungsgeschichte.

Birgt die intranasale Phototherapie dieselben Risiken wie UV-Exposition der Haut?

Die Therapie nutzt kontrollierte, schmalbandige Wellenlängen, die lokal innerhalb der Nasenhöhle unter definierten Behandlungsparametern appliziert werden, was sich von ungeschützter Breitband-UV-Exposition der Haut unterscheidet. Etwaige Bedenken hinsichtlich einer kumulativen Lichtexposition sollten mit dem verordnenden Arzt besprochen werden, der sich hierzu an der Gebrauchsanweisung des Geräts orientieren kann.


Geräteverfügbarkeit und Regulierungsstatus variieren je nach Land. Bitte wenden Sie sich an INVAMED oder Ihren autorisierten Händler vor Ort, um aktuelle Informationen zu den für Ihre Region geltenden Vorschriften zu erhalten.

Geprüft von: INVAMED Medical Affairs

Dieser Inhalt dient der Fortbildung von medizinischem Fachpersonal und stellt keine medizinische Beratung dar. Beachten Sie stets die klinischen Leitlinien und die Gebrauchsanweisung.

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