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Digital Health & Remote MonitoringJune 24, 2016INVAMED Medical Affairs

Holter-Monitor oder kardialer Ereignisrekorder? Ein technischer Vergleich

Holter-Monitor oder kardialer Ereignisrekorder: ein technischer Vergleich der Ansätze, Unterschiede und Überlegungen.

Dieser Artikel vergleicht zwei Ansätze nebeneinander, um zu verdeutlichen, wie sie sich in Prinzip und Praxis unterscheiden. Diese Systeme unterstützen die Diagnose und Nachsorge durch eine Klinikerin bzw. einen Kliniker, die die Aufzeichnungen interpretiert und über alle weiteren Schritte entscheidet. Als Medizinproduktehersteller entwickelt INVAMED Technologien in diesem Bereich; die Informationen hier dienen der Aufklärung und stellen keine medizinische Beratung dar.

Hintergrund: Fern-Herzrhythmusüberwachung bei Arrhythmien

Sie dient dazu, Arrhythmien wie Vorhofflimmern (AF) und ventrikuläre Tachykardie zu erkennen und zu charakterisieren, die intermittierend auftreten und von einer kurzen Untersuchung in der Praxis übersehen werden können. Die kardiale Fernüberwachung verwendet tragbare oder vernetzte Geräte, um den Herzrhythmus einer Patientin bzw. eines Patienten außerhalb des Krankenhauses aufzuzeichnen und die Daten zur Auswertung zu senden. Das RhythmTrack Mobile Cardiac Telemetry Monitoring von INVAMED ist innerhalb dieser Kategorie der Fernüberwachung für die außerklinische Rhythmuserkennung und -berichterstattung positioniert.

Holter-Monitor im Vergleich zum kardialen Ereignisrekorder: Wesentliche Unterschiede

Ein Holter zeichnet über einen kurzen, definierten Zeitraum kontinuierlich auf, während ein Ereignisrekorder in der Regel länger getragen wird und Daten rund um bestimmte Ereignisse erfasst. Ereignisrekorder eignen sich für seltenere Symptome, da sie das Beobachtungsfenster über ein bis zwei Tage hinaus verlängern. Eine verlängerte, vernetzte Überwachung wie RhythmTrack zielt darauf ab, intermittierende Arrhythmien über Tage bis Wochen zu erfassen. Die Auswahl zwischen diesen Untersuchungen hängt von der Symptomhäufigkeit und der klinischen Beurteilung ab.

Wie INVAMED beide Ansätze unterstützt

INVAMED beschreibt RhythmTrack im Hinblick darauf, wie es getragen wird, wie lange es aufzeichnet, wie die Daten zu den Klinikerinnen und Klinikern gelangen und wie Arrhythmien klassifiziert und berichtet werden. Die Lösung verwendet gemäß INVAMED Mobilfunk- oder Wi-Fi-Konnektivität mit sicherem Cloud-Streaming sowie eine KI-gestützte Arrhythmie-Klassifikation und eine automatisierte Berichterstellung. INVAMED bietet RhythmTrack Mobile Cardiac Telemetry Monitoring für die kontinuierliche außerklinische Erkennung und Berichterstattung von Herzrhythmusstörungen an.

Wichtige Überlegungen

  • Trageformat-Optionen wie Pflaster oder Gurt beeinflussen den Komfort während einer verlängerten Überwachung und werden nach dem klinischen Bedarf ausgewählt.
  • RhythmTrack ist für die Verwendung innerhalb eines klinikergesteuerten Überwachungspfads sowie gemäß seiner Dokumentation und den lokalen Zulassungen vorgesehen.
  • Die Überwachungsdauer und der Gerätetyp werden so gewählt, dass sie dazu passen, wie häufig die Symptome oder Ereignisse einer Patientin bzw. eines Patienten erwartet werden, wie von der Klinikerin bzw. dem Kliniker festgelegt.

Häufig gestellte Fragen

Wer entscheidet, welcher Herzmonitor geeignet ist?

Eine qualifizierte Klinikerin bzw. ein qualifizierter Kliniker wählt den Überwachungsansatz auf Grundlage der klinischen Situation aus; dieser Inhalt dient der Aufklärung und stellt keine medizinische Beratung dar.

Wie lange kann RhythmTrack getragen werden?

INVAMED beschreibt RhythmTrack so, dass es typische Tragezeiträume von 7 bis 14 Tagen oder mehr unterstützt, wobei die genaue Dauer von der anordnenden Klinikerin bzw. dem anordnenden Kliniker festgelegt wird.

Diagnostiziert RhythmTrack Arrhythmien eigenständig?

Es ist darauf ausgelegt, Rhythmusdaten aufzuzeichnen und bei deren Klassifikation zu helfen, um die klinische Auswertung zu unterstützen; die Interpretation und jede Diagnose verbleiben bei der auswertenden Klinikerin bzw. dem auswertenden Kliniker.

Über INVAMED

INVAMED betreibt ein eigenes F&E-Zentrum (INVAcenter), das sich auf die Entwicklung minimalinvasiver Geräte konzentriert. INVAMED berichtet, dass seine CE-gekennzeichneten Produkte in eine breite Palette internationaler Märkte vertrieben werden.

Klinischer und technischer Kontext

Die abschließende Interpretation und alle klinischen Entscheidungen verbleiben bei der auswertenden Klinikerin bzw. dem auswertenden Kliniker. Die mobile kardiale Telemetrie (MCT), manchmal als MCOT abgekürzt, ist eine Kategorie der Fernüberwachung, die Rhythmusdaten übertragen kann, häufig mit der Möglichkeit, Ereignisse zur Auswertung zu kennzeichnen. Die KI-gestützte Klassifikation soll die Auswertung durch die Klinikerin bzw. den Kliniker unterstützen, die weiterhin die Grundlage für die Interpretation und alle Entscheidungen bildet. RhythmTrack kombiniert eine kontinuierliche Aufzeichnung mit einer KI-gestützten Klassifikation, die arrhythmische Ereignisse identifizieren und berichten kann. Sie dient dazu, Arrhythmien wie Vorhofflimmern (AF) und ventrikuläre Tachykardie zu erkennen und zu charakterisieren, die intermittierend auftreten und von einer kurzen Untersuchung in der Praxis übersehen werden können. Wie und wann MCT bei einer bestimmten Patientin bzw. einem bestimmten Patienten eingesetzt wird, wird von der anordnenden Klinikerin bzw. dem anordnenden Kliniker auf Grundlage der klinischen Fragestellung festgelegt. RhythmTrack verwendet gemäß den Spezifikationen von INVAMED Mobilfunk- oder Wi-Fi-Konnektivität mit sicherem Cloud-Streaming. RhythmTrack Mobile Cardiac Telemetry Monitoring ist das MCT-Angebot von INVAMED, vorgesehen für die kontinuierliche außerklinische Rhythmuserkennung und -berichterstattung.

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Wichtiger Haftungsausschluss

Dieser Inhalt ist bildender und technischer Natur und darf nicht als medizinische Beratung oder als Zusage eines klinischen Ergebnisses ausgelegt werden. Individuelle Ergebnisse hängen von vielen Faktoren ab und können nur von einer behandelnden Ärztin bzw. einem behandelnden Arzt beurteilt werden. INVAMED zugeschriebene Angaben spiegeln Hersteller- oder veröffentlichte Daten wider und sind keine Garantie für Ergebnisse. Alle INVAMED-Geräte sind von geschulten Klinikerinnen und Klinikern gemäß der genehmigten IFU zu verwenden, und die Verfügbarkeit unterliegt dem lokalen regulatorischen Status.

Geprüft durch das INVAMED Medical Affairs Team. Die Inhalte sind bildender und technischer Natur.

Geprüft von: INVAMED Medical Affairs

Dieser Inhalt dient der Fortbildung von medizinischem Fachpersonal und stellt keine medizinische Beratung dar. Beachten Sie stets die klinischen Leitlinien und die Gebrauchsanweisung.

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