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Digital Health & Remote MonitoringAugust 11, 2022INVAMED Medical Affairs

Fernüberwachung von Patienten: Gesundheitsversorgung über die Klinik hinaus

Ein Überblick über Plattformen zur Fernüberwachung von Patienten, wie vernetzte Pflege das Management chronischer Krankheiten unterstützt und was Patienten erwarten können.

Ein wachsender Anteil der Behandlung chronischer Krankheiten findet mittlerweile zwischen den Arztbesuchen und nicht mehr während dieser statt, und die Fernüberwachung von Patienten ist die Infrastruktur, die dies ermöglicht. Anstatt sich ausschließlich auf regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen vor Ort zu verlassen, sammeln Fernüberwachungsplattformen für Patienten physiologische Daten – Herzrhythmus, Blutdruck, Glukosespiegel oder Geräteleistung, je nach Zustand – zu Hause oder in der täglichen Umgebung eines Patienten und leiten sie an ein Pflegeteam weiter. Diese Verlagerung weitet die klinische Aufsicht auf das tägliche Leben aus, ohne dass ständige Reisen in eine Klinik erforderlich sind.

Was genau ist Fernüberwachung von Patienten?

Remote Patient Monitoring (RPM) bezieht sich auf eine Kategorie verbundener Geräte und Software, die Gesundheitsdaten außerhalb einer herkömmlichen klinischen Begegnung erfassen und diese – normalerweise über ein Mobilfunknetz, WLAN oder ein mit Bluetooth gekoppeltes Smartphone – an eine Überwachungsplattform übertragen, auf die Ärzte zugreifen können. Abhängig vom verfolgten Zustand kann es sich bei dem zugrunde liegenden Gerät um ein tragbares EKG-Pflaster, eine angeschlossene Blutdruckmanschette, einen Glukosesensor oder eine mit einem implantierten Herzgerät verbundene Telemetrie handeln. Was diese Tools vereint, ist das Ziel, intermittierende Momentaufnahmen der Gesundheit in einen kontinuierlicheren Informationsfluss umzuwandeln.

Wie verändert Connected Care das Management chronischer Krankheiten?

Chronische Erkrankungen wie Herzrhythmusstörungen, Herzinsuffizienz und Diabetes sind von Natur aus dynamisch – Symptome und physiologische Marker können sich von Tag zu Tag oder von Stunde zu Stunde auf eine Weise verändern, die ein einziger jährlicher oder vierteljährlicher Besuch nicht vollständig erfassen kann. Auf RPM basierende vernetzte Versorgungsmodelle zielen darauf ab, diese Lücke zu schließen, indem sie Ärzten Einblick in Trends und akute Veränderungen geben, sobald sie auftreten, was die frühere Erkennung einer Verschlechterung oder einer aufkommenden Arrhythmie unterstützen kann. Dies ersetzt nicht das klinische Urteil oder die persönliche Beurteilung; Es ergänzt es mit Daten, die sonst zwischen Besuchen nicht verfügbar wären.

Wie sieht ein typischer RPM-Workflow aus?

In einem typischen Arbeitsablauf erhält ein Patient ein Überwachungsgerät, das am Körper getragen, getragen oder mit einem vorhandenen Implantat verbunden werden kann. Die vom Gerät erfassten Daten werden – oft automatisch – an eine sichere Plattform übertragen, wo sie von Algorithmen und in vielen Fällen von geschulten Prüfern auf Muster untersucht werden, die Aufmerksamkeit erfordern. Wenn die Befunde einen vordefinierten Schwellenwert erreichen, wird das Pflegeteam benachrichtigt und der Arzt des Patienten bestimmt, welche Nachsorge gegebenenfalls angemessen ist. Während dieses Prozesses ist die Technologie ein Werkzeug zur Beobachtung; Es trifft keine eigenen Behandlungsentscheidungen.

Wo passt die Herztelemetrie in die Drehzahl?

Die Überwachung des Herzrhythmus ist eine der etablierteren Anwendungen der Patientenfernüberwachung, insbesondere bei Patienten mit Verdacht auf Herzrhythmusstörungen, unerklärlichem Herzklopfen oder Synkope. Die RhythmTrack Mobile Cardiac Telemetry Monitoring-Plattform von INVAMED ist ein Beispiel für ein RPM-orientiertes Herztool, das zur Erfassung ambulanter EKG-Daten und zur Unterstützung der Übertragung an ein Überwachungszentrum zur Überprüfung entwickelt wurde. Leser, die sich für die breitere Kategorie der Fernüberwachungsgeräte interessieren, können die Kategorieseite für digitale Gesundheit und Fernüberwachung von invamed.com für weiteren Kontext konsultieren.

Wie werden Patientendaten in RPM-Systemen sicher aufbewahrt?

RPM-Plattformen sind mit Datenübertragungs- und Speicherschutzmaßnahmen ausgestattet, die für Gesundheitsinformationen geeignet sind, obwohl die spezifische Sicherheitsarchitektur je nach Hersteller und Gerichtsbarkeit variiert. Patienten mit Fragen zur Datenverarbeitung für ein bestimmtes Gerät sollten die Dokumentation des Herstellers oder ihren Gesundheitsdienstleister konsultieren.


Geräteverfügbarkeit und Regulierungsstatus variieren je nach Land. Bitte wenden Sie sich an INVAMED oder Ihren autorisierten Händler vor Ort, um aktuelle Informationen zu den für Ihre Region geltenden Vorschriften zu erhalten.

Geprüft von: INVAMED Medical Affairs

Dieser Inhalt dient der Fortbildung von medizinischem Fachpersonal und stellt keine medizinische Beratung dar. Beachten Sie stets die klinischen Leitlinien und die Gebrauchsanweisung.

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