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Digital Health & Remote MonitoringApril 2, 2024INVAMED Medical Affairs

Fernüberwachung implantierter Geräte: Frühwarnungen

Wie die Fernüberwachung implantierter Herzgeräte funktioniert, warum Übertragungswarnungen wichtig sind und wie sie persönliche Klinikbesuche reduzieren kann.

Für Patienten, die mit einem implantierten Herzgerät – einem Herzschrittmacher, einem Defibrillator oder einem ähnlichen System – leben, bedeutete das traditionelle Versorgungsmodell einst, dass alle paar Monate eine Klinik für Geräte aufgesucht werden musste, unabhängig davon, ob sich etwas geändert hatte. Die Fernüberwachung implantierter Geräte hat dieses Modell verändert, indem ein Gerät Leistungs- und Rhythmusdaten zwischen Besuchen übertragen kann, sodass das Pflegeteam ein Problem vor dem nächsten geplanten Termin erkennen kann. Dadurch entfallen Klinikbesuche nicht, aber es ändert sich, wie und wann sie stattfinden.

Wie funktioniert die Fernüberwachung eines implantierten Geräts?

Die meisten modernen implantierten Herzgeräte sind mit einer drahtlosen Übertragungsfunktion ausgestattet, gepaart mit einem bettseitigen oder tragbaren Sender, der regelmäßig Daten vom Gerät sammelt und diese, normalerweise über eine Mobilfunk- oder Heimnetzwerkverbindung, an eine sichere Überwachungsplattform sendet. Die Daten können den Batteriestatus, die Elektrodenleistung und erkannte Rhythmusereignisse umfassen. Anstatt auf eine vierteljährliche persönliche Befragung zu warten, kann das Pflegeteam diese Informationen fortlaufend überprüfen, wobei bestimmte Ergebnisse eine Benachrichtigung zur genaueren Überprüfung auslösen.

Warum sind Übertragungswarnungen klinisch wichtig?

Der Wert von Übertragungswarnungen liegt darin, dass sie die Zeitspanne zwischen der Entstehung eines Problems und der Kenntnisnahme durch den Arzt verkürzen. Eine Fehlfunktion der Elektrode, eine unerwartete Herzrhythmusstörung oder eine Batterie, die sich dem Ende ihrer Lebensdauer nähert, können grundsätzlich durch Ferndaten erkannt werden, lange bevor sie bei einer routinemäßigen Nachuntersuchung auftauchen. Dies bedeutet nicht, dass jede Warnung dringende Maßnahmen erfordert – viele werden überprüft und als niedrige Priorität eingestuft –, aber die Überwachungsstruktur ist darauf ausgelegt, die Wahrscheinlichkeit zu verringern, dass eine klinisch bedeutsame Änderung monatelang unbemerkt bleibt.

Kann die Fernüberwachung die Notwendigkeit persönlicher Besuche verringern?

Da ein Großteil der Routineüberwachung, die früher einen Besuch in der Praxis erforderte, jetzt per Fernübertragung erfolgen kann, sind viele Gerätekliniken auf ein Hybridmodell umgestiegen: Fernkontrollen übernehmen die Routineüberwachung, während persönliche Besuche für geplante umfassende Bewertungen, symptombedingte Bedenken oder durch Ferndaten gekennzeichnete Situationen reserviert sind. Dies wird im Allgemeinen als eine Möglichkeit beschrieben, die Häufigkeit reiner Routinebesuche zu reduzieren, anstatt die persönliche Betreuung ganz abzuschaffen, da bestimmte Beurteilungen immer noch eine direkte Beurteilung erfordern.

Wie hängt dies mit einer umfassenderen Überwachung des Herzrhythmus zusammen?

Die Fernüberwachung implantierter Geräte gehört zu einer breiteren Kategorie der vernetzten Herzversorgung, zu der auch tragbare und pflasterbasierte Rhythmusüberwachung für Patienten ohne Implantat gehört. Die RhythmTrack Mobile Cardiac Telemetry Monitoring-Plattform von INVAMED wendet beispielsweise ein ähnliches Konzept an – eine kontinuierliche ambulante EKG-Überwachung mit Übertragung an ein Überwachungszentrum – für Patienten, die auf Arrhythmien untersucht werden, und nicht für Patienten mit einem vorhandenen Implantat. Leser können auf invamed.com mehr über die umfassendere Kategorie der digitalen Gesundheit und Fernüberwachung erfahren.

Muss ein Patient etwas tun, um die Fernüberwachung aktiv zu halten?

Normalerweise muss der Patient den zugehörigen Sender oder das gekoppelte Gerät eingeschaltet lassen und sich in Reichweite einer Netzwerkverbindung befinden und an geplanten Einrichtungs- oder Fehlerbehebungsbesuchen teilnehmen, wenn ein Verbindungsproblem auftritt. Spezifische Anforderungen variieren je nach Gerät und werden in den Patientenmaterialien des Herstellers beschrieben.


Geräteverfügbarkeit und Regulierungsstatus variieren je nach Land. Bitte wenden Sie sich an INVAMED oder Ihren autorisierten Händler vor Ort, um aktuelle Informationen zu den für Ihre Region geltenden Vorschriften zu erhalten.

Geprüft von: INVAMED Medical Affairs

Dieser Inhalt dient der Fortbildung von medizinischem Fachpersonal und stellt keine medizinische Beratung dar. Beachten Sie stets die klinischen Leitlinien und die Gebrauchsanweisung.

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