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Digital Health & Remote MonitoringJanuary 8, 2016INVAMED Medical Affairs

Digital Health & Remote Monitoring: Ein vollständiger technischer Leitfaden

Ein technischer Leitfaden zu Digital Health & Remote Monitoring von INVAMED — Funktionsweise, Optionen im Vergleich und klinische Aspekte.

Dieser Leitfaden bietet einen bildenden, technischen Überblick über Digital Health & Remote Monitoring und die in diesem Bereich eingesetzten Gerätetechnologien. Beim kardialen Fernmonitoring werden tragbare oder vernetzte Geräte verwendet, um den Herzrhythmus einer Patientin bzw. eines Patienten außerhalb des Krankenhauses aufzuzeichnen und die Daten zur Auswertung zu übermitteln. Als Hersteller von Medizinprodukten entwickelt INVAMED Technologien in diesem Bereich; die hier bereitgestellten Informationen dienen der Aufklärung und stellen keine medizinische Beratung dar.

Hintergrund: Kardiales Fern-Rhythmusmonitoring bei Arrhythmien

Es wird eingesetzt, um Arrhythmien wie Vorhofflimmern (AFib) und ventrikuläre Tachykardien zu erkennen und zu charakterisieren, die intermittierend auftreten und bei einer kurzen Untersuchung in der Praxis übersehen werden können. Das RhythmTrack Mobile Cardiac Telemetry Monitoring von INVAMED ist innerhalb dieser Kategorie des Fernmonitorings zur außerklinischen Rhythmuserkennung und -berichterstattung positioniert. Diese Systeme unterstützen die Diagnose und Nachsorge durch eine Ärztin bzw. einen Arzt, die bzw. der die Aufzeichnungen interpretiert und über etwaige nächste Schritte entscheidet.

Kerntechnologien und Optionen

Wie die mobile Herztelemetrie funktioniert. Die mobile Herztelemetrie zeichnet die elektrische Aktivität des Herzens auf, während eine Patientin bzw. ein Patient dem Alltag nachgeht, und leitet diese Daten zur klinischen Auswertung weiter. Sie ist dafür ausgelegt, Arrhythmien zu erfassen, die kommen und gehen, und verbessert so die Chance, ein Ereignis über einen längeren Zeitraum zu dokumentieren. Tragen als Pflaster und Gurt. Tragbare Rhythmusmonitore werden häufig als unauffälliges Klebepflaster auf der Brust oder, bei einigen Ausführungen, über eine am Gurt getragene Einheit getragen. Eine flache Bauform soll das verlängerte Tragen während normaler Aktivität bequemer machen. Verlängerte Tragezeiten. Längere Überwachungsfenster werden genutzt, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, seltene oder intermittierende Arrhythmien zu erfassen. Verlängertes Tragen kann Ereignisse dokumentieren, die eine kurze Aufzeichnung in der Praxis möglicherweise übersieht. Konnektivität und sicheres Cloud-Streaming. Vernetzte Monitore übertragen aufgezeichnete Rhythmusdaten über ein Netzwerk, sodass sie ausgewertet werden können, ohne dass die Patientin bzw. der Patient in die Praxis zurückkehren muss. Die sichere Übertragung soll die Patientendaten schützen, während sie vom Gerät zu einer Auswertungsplattform übertragen werden. KI-gestützte Arrhythmie-Klassifikation. Eine automatisierte Analyse kann helfen, große Mengen aufgezeichneter Rhythmusdaten zu sortieren, indem sie Abschnitte kennzeichnet, die möglicherweise Arrhythmien enthalten. Dies soll die Ärztin bzw. den Arzt, die bzw. der die Befunde überprüft und interpretiert, unterstützen und nicht ersetzen. Automatisierte Berichterstellung. Die Berichterstellung fasst aufgezeichnete Rhythmusdaten und erkannte Ereignisse zu einer Zusammenfassung für die klinische Auswertung zusammen. Die Automatisierung dieses Schritts ist dafür ausgelegt, den Arbeitsablauf von der Tragezeit bis zur ärztlichen Freigabe zu optimieren.

Vergleich der Ansätze

Mobile Herztelemetrie (MCT) vs. Holter-Monitor. Ein herkömmlicher Holter-Monitor zeichnet in der Regel kontinuierlich über ein kurzes Fenster wie 24 bis 48 Stunden auf, während die mobile Herztelemetrie für eine längere Überwachung mit Datenübertragung ausgelegt ist. RhythmTrack als MCT-Lösung unterstützt laut INVAMED typische Tragezeiten von 7 bis 14 Tagen oder mehr mit sicherem Cloud-Streaming. Holter-Monitor vs. kardialer Ereignisrekorder. Ein Holter zeichnet kontinuierlich über einen kurzen, definierten Zeitraum auf, während ein Ereignisrekorder im Allgemeinen länger getragen wird und Daten rund um bestimmte Ereignisse erfasst. Eine verlängerte, vernetzte Überwachung wie RhythmTrack zielt darauf ab, intermittierende Arrhythmien über Tage bis Wochen zu erfassen. EKG-Pflaster-Monitor vs. herkömmlicher Holter. Ein EKG-Klebepflaster ist in der Regel leicht und unauffällig, während ein herkömmlicher Holter häufig mehrere Ableitungen und eine separate Rekordereinheit verwendet. RhythmTrack bietet laut INVAMED je nach Modell unauffälliges Tragen als Pflaster oder Gurt.

INVAMED-Portfolio in diesem Bereich

Zu den zugehörigen Geräten von INVAMED gehören: RhythmTrack Mobile Cardiac Telemetry Monitoring. Detaillierte Spezifikationen für jedes einzelne finden Sie in der Produktdokumentation.

Wichtige Überlegungen

  • RhythmTrack ist für den Einsatz innerhalb eines ärztlich geleiteten Überwachungspfads sowie gemäß seiner Dokumentation und den lokalen Zulassungen vorgesehen.
  • Konnektivität und sicheres Cloud-Streaming bilden die Grundlage der Fernauswertung, und die Verfahren zum Umgang mit Daten sollten die geltenden Anforderungen erfüllen.
  • Die Überwachungsdauer und der Gerätetyp werden so gewählt, dass sie der erwarteten Häufigkeit der Symptome oder Ereignisse einer Patientin bzw. eines Patienten entsprechen, nach Einschätzung eines Arztes bzw. einer Ärztin.

Häufig gestellte Fragen

Wie heißt der Fern-Herzmonitor von INVAMED?

Die Lösung von INVAMED für die mobile Herztelemetrie ist RhythmTrack Mobile Cardiac Telemetry Monitoring, vorgesehen für die außerklinische Erkennung und Berichterstattung von Arrhythmien.

Wie wird RhythmTrack getragen?

Je nach Modell wird RhythmTrack laut INVAMED mit unauffälligem Tragen als Pflaster oder Gurt angeboten.

Diagnostiziert RhythmTrack Arrhythmien von selbst?

Es ist dafür ausgelegt, Rhythmusdaten aufzuzeichnen und bei deren Klassifikation zu helfen, um die klinische Auswertung zu unterstützen; die Interpretation und jede Diagnose verbleiben bei der auswertenden Ärztin bzw. dem auswertenden Arzt.

Über INVAMED

Geräteverfügbarkeit und Regulierungsstatus variieren je nach Land. Bitte wenden Sie sich an INVAMED oder Ihren autorisierten Händler vor Ort, um aktuelle Informationen zu den für Ihre Region geltenden Vorschriften zu erhalten.

Weiterführendes bei INVAMED

Wichtiger Haftungsausschluss

Die hier bereitgestellten Informationen dienen Bildungszwecken und der Beschreibung der Gerätetechnologie; sie sind kein Ersatz für professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Nur eine zugelassene medizinische Fachkraft kann feststellen, ob ein bestimmtes Verfahren oder Gerät für eine bestimmte Patientin bzw. einen bestimmten Patienten geeignet ist. INVAMED-Produkte sind ausschließlich zur Verwendung durch qualifizierte Fachkräfte unter Befolgung der offiziellen IFU bestimmt. Die behördliche Zulassung und Kennzeichnung unterscheiden sich je nach Region, und nicht alle Produkte oder Indikationen sind in jedem Markt verfügbar.

Geprüft vom INVAMED Medical Affairs Team. Die Inhalte sind bildender und technischer Natur.

Geprüft von: INVAMED Medical Affairs

Dieser Inhalt dient der Fortbildung von medizinischem Fachpersonal und stellt keine medizinische Beratung dar. Beachten Sie stets die klinischen Leitlinien und die Gebrauchsanweisung.

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