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Peripheral Arterial Disease (PAD)May 17, 2022INVAMED Medical Affairs

Diabetischer Fuß & PAVK: Der Zusammenhang erklärt

Diabetischer Fuß und PAVK im Zusammenhang erklärt: warum Diabetes das PAVK-Risiko erhöht und regelmäßige Fußkontrollen wichtig sind. Wann zum Arzt?

Diabetes und die periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) treten häufig gemeinsam auf, und das Verständnis dieses Zusammenhangs zwischen diabetischem Fuß und PAVK ist ein wichtiger Bestandteil der Diabetes-Selbstmanagement-Schulung. Diabetes gilt als etablierter Risikofaktor für PAVK, und wenn eine verringerte Durchblutung mit diabetischer Nervenschädigung (Neuropathie) zusammentrifft, werden die Füße besonders anfällig für langsam heilende Wunden und andere Komplikationen. Dieser Artikel bietet allgemeine Hintergrundinformationen zu Aufklärungszwecken; spezifische Hinweise zur Fußpflege sollten stets von einer qualifizierten medizinischen Fachkraft stammen.

Warum erhöht Diabetes das PAVK-Risiko?

Über einen längeren Zeitraum erhöhte Blutzuckerwerte können zu Schäden in den Wänden der Blutgefäße beitragen und den atherosklerotischen Prozess beschleunigen, der der PAVK zugrunde liegt. Bei Patientinnen und Patienten mit Diabetes ist diese arterielle Beteiligung häufig diffuser und erstreckt sich häufig auf die kleineren Arterien unterhalb des Knies — ein Muster, das sich von der PAVK bei Personen ohne Diabetes unterscheiden kann.

Warum sind die Füße besonders gefährdet?

Diabetes beeinträchtigt die Füße häufig über zwei miteinander verwandte, aber unterschiedliche Mechanismen. Erstens kann PAVK die Durchblutung der Füße verringern und dadurch den für die Gewebereparatur verfügbaren Sauerstoff- und Nährstoffgehalt einschränken. Zweitens kann die diabetische periphere Neuropathie — eine Nervenschädigung, die häufig mit langjährigem Diabetes einhergeht — das Empfinden in den Füßen verringern, sodass Verletzungen, Blasen oder Druckstellen über längere Zeiträume unbemerkt und unbehandelt bleiben können. Treten verringerte Durchblutung und vermindertes Empfinden gemeinsam auf, können selbst kleinere Fußverletzungen ohne frühzeitige Intervention zu ernsthaften Wunden fortschreiten.

Welche Warnzeichen sollten beachtet werden?

Patientinnen und Patienten mit Diabetes werden häufig dazu angehalten, ihre Füße routinemäßig auf Folgendes zu untersuchen:

  • Schnitte, Blasen oder Wunden, die langsam heilen
  • Veränderungen der Hautfarbe oder -temperatur
  • Taubheitsgefühl, Kribbeln oder vermindertes Empfinden
  • Schwellungen oder Rötungen
  • Jede Wunde, die mit Sekretion oder Geruch einhergeht

Jeder dieser Befunde sollte einen Anruf bei einer medizinischen Fachkraft veranlassen, anstatt abzuwarten, da eine frühzeitige Untersuchung ein breiteres Spektrum an Behandlungsoptionen ermöglichen kann.

Wie beeinflusst dieser Zusammenhang die Behandlungsplanung?

Geräteverfügbarkeit und Regulierungsstatus variieren je nach Land. Bitte wenden Sie sich an INVAMED oder Ihren autorisierten Händler vor Ort, um aktuelle Informationen zu den für Ihre Region geltenden Vorschriften zu erhalten.

Was können Patientinnen und Patienten mit Diabetes tun?

Präventive Fußpflege wird Patientinnen und Patienten mit Diabetes umfassend empfohlen und umfasst die tägliche Fußinspektion, gut sitzendes Schuhwerk, regelmäßige podologische oder ärztliche Kontrollen sowie die umgehende Meldung neuer Wunden oder Veränderungen. Auch die Blutzuckerkontrolle, die Blutdruckkontrolle und die Raucherentwöhnung bleiben wichtig, um das allgemeine Gefäßrisiko zu senken. Diese allgemeinen Hinweise ersetzen keinen individuellen Behandlungsplan einer medizinischen Fachkraft.

Häufig gestellte Fragen

Hat jede Person mit Diabetes eine PAVK?

Nein, nicht jede Person mit Diabetes entwickelt eine PAVK, aber Diabetes ist ein anerkannter Risikofaktor, der die Wahrscheinlichkeit erhöht. Regelmäßige Screenings und Kontrollen, wie von einem Arzt bzw. einer Ärztin empfohlen, können dazu beitragen, PAVK bei gefährdeten Patientinnen und Patienten frühzeitig zu erkennen.

Wie oft sollten bei einer Person mit Diabetes die Füße kontrolliert werden?

Die empfohlene Häufigkeit der Fußkontrollen variiert je nach individuellen Risikofaktoren, einschließlich PAVK-Status, Neuropathie und Vorgeschichte früherer Fußwunden. Eine medizinische Fachkraft kann einen geeigneten persönlichen Fußpflege- und Kontrollplan empfehlen.

Kann eine diabetische Fußwunde heilen, ohne die PAVK zu behandeln?

Wenn eine signifikante arterielle Verengung die Durchblutung des betroffenen Bereichs einschränkt, kann die Wundheilung ohne Behandlung des zugrunde liegenden Durchblutungsproblems schwieriger sein. Ärztinnen und Ärzte beurteilen in der Regel den Durchblutungsstatus als Teil eines umfassenden Wundversorgungsplans.

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Medizinischer Haftungsausschluss: Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und Aufklärung und stellt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlungsempfehlung dar. Er ersetzt nicht die Konsultation einer qualifizierten medizinischen Fachkraft. Indikationen, Verfügbarkeit und regulatorischer Status der Produkte variieren je nach Land. Beachten Sie stets die offizielle Gebrauchsanweisung (IFU) und konsultieren Sie für eine auf Ihre Situation bezogene Beratung einen zugelassenen Arzt. INVAMED-Produkte sind für die Verwendung durch geschultes medizinisches Fachpersonal bestimmt.

Geprüft von: INVAMED Medical Affairs

Dieser Inhalt dient der Fortbildung von medizinischem Fachpersonal und stellt keine medizinische Beratung dar. Beachten Sie stets die klinischen Leitlinien und die Gebrauchsanweisung.

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