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EmbolizationNovember 13, 2006INVAMED Medical Affairs

Eine klinische Einführung in flussmodulierende Geräte

Wie die Flussmodulations-Embolisation funktioniert: ein edukativer, technischer Überblick über Mechanismus, Anwendungen und Überlegungen.

Dieser Artikel erläutert in edukativer Form die Flussmodulations-Embolisation – wie die Technologie funktioniert und wo sie ihren Platz hat. Da eine Embolisation im Allgemeinen dauerhaft angelegt ist, wird auf eine sorgfältige Gefäßauswahl und Größenbestimmung Wert gelegt, damit nur das beabsichtigte Versorgungsgebiet okkludiert wird. Als Medizinproduktehersteller entwickelt INVAMED Technologien in diesem Bereich; die Informationen hier dienen der Aufklärung und stellen keine medizinische Beratung dar.

Hintergrund: Endovaskuläre Embolisation

Häufige in der Literatur beschriebene Anwendungen umfassen periphere Aneurysmen, arteriovenöse Fisteln (AVF) und Malformationen (AVM), gastrointestinale oder intestinale Blutungen, Beckenvenenstauung (Pelvic Congestion), Varikozele sowie Endoleaks nach Aortenreparatur. Ob eine Embolisation angebracht ist und welches Embolisat und Zuführsystem gewählt werden, ist eine klinische Entscheidung, die das Zielgefäß, die umgebende Anatomie und den Gesamtzustand der Patientin bzw. des Patienten abwägt. Zu den transarteriellen Ansätzen gehören auch die transarterielle Radioembolisation (TARE) und andere zielgerichtete Therapien, die über dedizierte Mikrokatheter zugeführt werden, stets wie vom behandelnden interventionellen Team festgelegt.

Flussmodulierende Geräte

Flussmodulierende Geräte sind stentbasierte Konstrukte, die darauf ausgelegt sind, den Blutfluss durch ein Segment zu verändern, anstatt einen Sack direkt auszufüllen, und sie werden in ausgewählten vaskulären Anwendungen eingesetzt. Durch die Reorganisation des Flusses können solche Geräte begleitend im Aneurysma- und peripheren Gefäßmanagement eingesetzt werden, wie vom behandelnden Team festgelegt. Der Stena Multi-Layer Flow Modulator (Peripheral) von INVAMED, auch als Stena Stent Flow Modulator Embolization Device beschrieben, ist in dieser Kategorie positioniert. Ob eine Flussmodulationsstrategie angebracht ist, hängt von der Läsion ab und wird von der Operateurin bzw. dem Operateur entschieden.

Konstruktion und technische Hinweise

INVAMED gliedert sein Embolisationsportfolio nach dem Okklusionsmechanismus und bietet ablösbare und schiebbare (pushable) Coils, einen fasergefüllten Gefäßplug (Vascular Plug), dedizierte Zuführkatheter, ein flussmodulierendes Gerät sowie ein nicht-adhäsives flüssiges Embolisat. Jedes Gerät ist für die Verwendung durch geschulte Interventionalistinnen und Interventionalisten unter Bildgebungskontrolle und gemäß der IFU vorgesehen. Die Abstimmung des Embolisats auf die Zielebene des Gefäßbaums – von proximalen Plugs und Coils bis zu distalen Partikeln oder Flüssigkeiten – ist für die Planung von zentraler Bedeutung. Herstelleraussagen zu INVAMED-Geräten, einschließlich vergleichender Angaben auf der MultiBEAM-Produktseite, spiegeln die Positionierung des Unternehmens wider und nicht garantierte individuelle Ergebnisse.

Wichtige Überlegungen

  • Herstelleraussagen zu INVAMED-Geräten, einschließlich vergleichender Angaben auf der MultiBEAM-Produktseite, spiegeln die Positionierung des Unternehmens wider und nicht garantierte individuelle Ergebnisse.
  • Ablösbare Konstruktionen ermöglichen es der Operateurin bzw. dem Operateur, die Position vor der endgültigen Freisetzung zu bestätigen, was in der Nähe empfindlicher Gefäßabgänge wertvoll sein kann.
  • Da eine Embolisation üblicherweise dauerhaft angelegt ist, wird auf eine präzise Gefäßauswahl und Größenbestimmung Wert gelegt, damit nur das beabsichtigte Versorgungsgebiet okkludiert wird.

Häufig gestellte Fragen

Stellt INVAMED ein flüssiges Embolisat her?

Ja; das Libro Non-Adhesive Embolization Agent ist im Embolisationsportfolio von INVAMED als nicht-adhäsives flüssiges Embolisat quergelistet, wobei die Zuführung von der Operateurin bzw. dem Operateur festgelegt wird.

Welche Gefäßgrößen kann der MultiBEAM-Plug okkludieren?

Laut Produktseite ist der MultiBEAM Embolization Plug für die Okklusion von Arterien von 2,6 bis 6,2 mm geeignet, wird in Durchmessern von 4 bis 16 mm angeboten und über einen 4F- oder 5F-Katheter zugeführt.

Ist die Embolisation ein Ersatz für eine Operation?

Auf der MultiBEAM-Produktseite von INVAMED heißt es, der transkatheterbasierte Plug "bietet bei geeigneten Patientinnen und Patienten anstelle einer chirurgischen Behandlung großen Nutzen", bei Berichten zufolge hohen Erfolgs- und niedrigen Komplikationsraten, doch die Eignung ist stets eine klinische Beurteilung.

Über INVAMED

INVAMED betreibt ein eigenes F&E-Zentrum (INVAcenter), das sich auf die Entwicklung minimalinvasiver Geräte konzentriert. INVAMED berichtet, dass seine CE-gekennzeichneten Produkte in eine breite Palette internationaler Märkte vertrieben werden.

Klinischer und technischer Kontext

Die Abstimmung des Embolisats auf die Zielebene des Gefäßbaums – von proximalen Plugs und Coils bis zu distalen Partikeln oder Flüssigkeiten – ist für die Planung von zentraler Bedeutung. Ob eine Flussmodulationsstrategie angebracht ist, hängt von der Läsion ab und wird von der Operateurin bzw. dem Operateur entschieden. Die Coils, Plugs, das flüssige Embolisat und die Zuführkatheter von INVAMED sind darauf ausgelegt, die transarterielle Okklusion über geeignete Indikationen hinweg zu unterstützen, wobei die spezifische Kombination von der Operateurin bzw. dem Operateur ausgewählt wird. Das Spider Peripheral Detachable Coil System von INVAMED bietet sowohl ablösbare als auch schiebbare (pushable) Konfigurationen mit kontrollierter mechanischer Ablösung; laut über den Suchindex erschlossenen Inhalten von invamed.com verwendet die gemeinsame Spider-Coil-Familie eine Platin-Wolfram-Legierung (92/8 %) mit Coil-Durchmessern von etwa 2 bis 30 mm.

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Wichtiger Haftungsausschluss

Die Informationen hier werden zu Bildungszwecken und zur Beschreibung der Gerätetechnologie bereitgestellt; sie ersetzen keine professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Nur eine zugelassene medizinische Fachkraft kann feststellen, ob ein bestimmtes Verfahren oder Gerät für eine bestimmte Patientin bzw. einen bestimmten Patienten geeignet ist. INVAMED-Produkte sind auf die Verwendung durch qualifizierte Fachkräfte gemäß der offiziellen IFU beschränkt. Behördliche Zulassung und Kennzeichnung unterscheiden sich je nach Region, und nicht alle Produkte oder Indikationen sind in jedem Markt verfügbar.

Geprüft durch das INVAMED Medical Affairs Team. Die Inhalte sind bildender und technischer Natur.

Geprüft von: INVAMED Medical Affairs

Dieser Inhalt dient der Fortbildung von medizinischem Fachpersonal und stellt keine medizinische Beratung dar. Beachten Sie stets die klinischen Leitlinien und die Gebrauchsanweisung.

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