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Pain Management & Spine (Algology)December 28, 2025INVAMED Medical Affairs

Peta RFA System für Nerven: Leitfaden für Kliniker

Ein Leitfaden für Kliniker zu INVAMEDs Peta RFA System für Nervenablation: Design, Feedback-Überwachung und Indikation bei Facetten- und ISG-Schmerzen.

Das Peta RFA System ist ein Radiofrequenz-Läsionsgenerator von INVAMED, der Ärzte bei der Durchführung nervenzielgerichteter Ablationsverfahren bei chronischen Schmerzen unterstützen soll, deren Ursprung diagnostisch spezifischen Wirbelsäulenstrukturen zugeordnet wurde. Dieser für Kliniker konzipierte Überblick fasst den Verwendungszweck, das Designkonzept und die für die interventionelle Schmerztherapie relevanten Überwachungsfunktionen zusammen.

Wofür ist das Peta RFA System konzipiert?

Peta RFA ist darauf ausgelegt, kontrollierte Radiofrequenzenergie über eine spezielle Elektrode abzugeben, die in der Nähe eines schmerzverursachenden Nervs positioniert wird, um eine thermische Läsion zu erzeugen, die die Nervenleitung unterbrechen soll. Es ist für Anwendungen konzipiert, die unter anderem Folgendes umfassen:

  • Facettengelenkarthropathie im zervikalen, thorakalen und lumbalen Bereich
  • Schmerzsyndrome des Iliosakralgelenks (ISG)
  • Chronische axiale Rücken- und Nackenschmerzen, die auf konservative Therapien nicht angesprochen haben und diagnostisch bestätigt wurden
  • Selektive periphere Nervenablation, einschließlich genikulärer Nervenziele bei Knieschmerzen

Das System ist für den Einsatz nach diagnostischer Bestätigung vorgesehen, etwa nach einem positiven Ansprechen auf mediale Ast-Blockaden, im Rahmen eines individuellen, vom behandelnden Arzt festgelegten Therapieplans.

Wie funktioniert der Generator?

Das Peta RFA System überträgt Radiofrequenzenergie – für diese Geräteklasse zur Nervenablation üblicherweise im niedrigen Hundert-Kilohertz-Bereich angegeben – über eine isolierte Elektrode, die unter Bildgebungskontrolle neben dem Zielnerv platziert wird. Die daraus resultierende lokalisierte Erwärmung ist so konzipiert, dass am Nerv eine kontrollierte thermische Läsion entsteht, während die Energieausbreitung auf umliegendes Gewebe begrenzt wird.

Zu den wichtigsten Designaspekten, die Kliniker bei der Bewertung dieser Geräteklasse typischerweise berücksichtigen, gehören:

  • Echtzeitüberwachung – kontinuierliches Feedback zu Temperatur, Impedanz und geschätzten Läsionsparametern soll dem Arzt helfen, die Energieabgabe zu titrieren.
  • Sensorische/motorische Stimulationstestung – die Stimulationsfunktion vor der Läsion unterstützt die Bestätigung der Elektrodennähe zum vorgesehenen sensorischen Nerv und hilft gleichzeitig, eine Beteiligung motorischer Nerven zu vermeiden.
  • Anwendbarkeit in mehreren Regionen – die Plattform ist so konzipiert, dass sie Verfahren im zervikalen, thorakalen, lumbalen und ISG-Bereich sowie an ausgewählten peripheren Nervenzielen wie den genikulären Nerven unterstützt.

Was sollten Kliniker bei der Bewertung von RF-Generatoren berücksichtigen?

Bei der Bewertung eines RF-Läsionsgenerators für die Integration in die Praxis wägen interventionelle Schmerztherapeuten üblicherweise Faktoren ab wie die Kompatibilität mit bestehenden Elektroden-/Kanülensystemen, die Granularität des während der Läsionierung angezeigten Echtzeit-Feedbacks sowie die Arbeitsablaufeffizienz bei mehreren anatomischen Zielen innerhalb einer Sitzung. Wie bei jedem energiebasierten Gerät sollten Ärzte die Gebrauchsanweisung (IFU) des Herstellers sowie institutionelle Protokolle befolgen und sich bewusst sein, dass alle Verfahren mit thermischer Energie in der Nähe neuraler Strukturen inhärente Risiken bergen, die eine sorgfältige Technik und Patientenauswahl erfordern.

Hinweise zu Zulassung und Verfügbarkeit

Geräteverfügbarkeit und Regulierungsstatus variieren je nach Land. Bitte wenden Sie sich an INVAMED oder Ihren autorisierten Händler vor Ort, um aktuelle Informationen zu den für Ihre Region geltenden Vorschriften zu erhalten.

Häufig gestellte Fragen

Welche Patientenpopulation wird typischerweise für Peta RFA-Verfahren in Betracht gezogen?

Ärzte evaluieren typischerweise Patienten mit chronischen Schmerzen, die diagnostisch einem bestimmten Nerv oder Gelenk zugeordnet wurden – meist über mediale Ast-Blockaden bei facettenvermittelten Schmerzen – und die durch konservative Behandlung allein keine ausreichende Linderung erreicht haben.

Unterstützt das Peta RFA System sowohl spinale als auch periphere Nervenziele?

Ja, die Plattform ist darauf ausgelegt, Anwendungen an medialen Ästen der Facettengelenke, lateralen Ästen des ISG sowie ausgewählten peripheren Nervenzielen wie den mit Knieschmerzen assoziierten genikulären Nerven zu unterstützen.

Wie unterstützt das Echtzeit-Feedback das Verfahren?

Die kontinuierliche Temperatur- und Impedanzüberwachung während der Energieabgabe soll dem Arzt helfen, die Läsionsbildung zu steuern und die Wahrscheinlichkeit einer Unter- oder Übertherapie an der Elektrodenspitze zu verringern.

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Medizinischer Haftungsausschluss: Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und Aufklärung und stellt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlungsempfehlung dar. Er ersetzt nicht die Konsultation einer qualifizierten medizinischen Fachkraft. Indikationen, Verfügbarkeit und regulatorischer Status der Produkte variieren je nach Land. Beachten Sie stets die offizielle Gebrauchsanweisung (IFU) und konsultieren Sie für eine auf Ihre Situation bezogene Beratung einen zugelassenen Arzt. INVAMED-Produkte sind für die Verwendung durch geschultes medizinisches Fachpersonal bestimmt.

Geprüft von: INVAMED Medical Affairs

Dieser Inhalt dient der Fortbildung von medizinischem Fachpersonal und stellt keine medizinische Beratung dar. Beachten Sie stets die klinischen Leitlinien und die Gebrauchsanweisung.

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