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EmbolizationDecember 12, 2013INVAMED Medical Affairs

Embolisation bei Beckenvenenstauungssyndrom: Häufige Fragen

Embolisation bei Beckenvenenstauungssyndrom: Antworten auf häufige Patientenfragen zu dieser katheterbasierten Behandlung chronischer Beckenschmerzen.

Das Beckenvenenstauungssyndrom (Pelvic Congestion Syndrome) ist eine mit chronischen Beckenschmerzen einhergehende Erkrankung, von der angenommen wird, dass sie durch erweiterte, schlecht funktionierende Venen im Becken verursacht wird. Die Embolisation bei Beckenvenenstauungssyndrom ist ein minimalinvasives Verfahren, das für entsprechend untersuchte Patientinnen in Betracht gezogen werden kann. Dieser Artikel beantwortet häufig gestellte Fragen zur Erkrankung und zum zur Behandlung eingesetzten Embolisationsverfahren.

Was ist das Beckenvenenstauungssyndrom?

Das Beckenvenenstauungssyndrom wird im Allgemeinen als das Vorhandensein erweiterter, krampfaderähnlicher Venen im Becken beschrieben, häufig unter Beteiligung der Ovarial- und Beckenvenen, verbunden mit chronischen Beckenschmerzen, die üblicherweise sechs Monate oder länger anhalten. Es wird häufig berichtet, dass sich die Symptome bei längerem Stehen, während der Menstruation oder nach sexueller Aktivität verschlimmern, wobei das Erscheinungsbild von Patientin zu Patientin variiert. Es wird angenommen, dass die Erkrankung mit einem retrograden (rückwärtigen) Blutfluss durch Venen mit unzureichend funktionierenden Klappen zusammenhängt, ähnlich dem zugrunde liegenden Mechanismus von Krampfadern an anderen Stellen des Körpers.

Wie wird die Erkrankung diagnostiziert?

Die Diagnose des Beckenvenenstauungssyndroms umfasst typischerweise eine Kombination aus Anamnese, körperlicher Untersuchung und bildgebenden Verfahren, die eine Becken-Ultraschalluntersuchung, MR-Venographie oder CT-Venographie und mitunter eine diagnostische Katheter-Venographie umfassen können. Da chronische Beckenschmerzen mehrere mögliche Ursachen haben können, versuchen Ärzte häufig, andere Erkrankungen auszuschließen, bevor die Symptome dem Beckenvenenstauungssyndrom zugeschrieben werden.

Wie behandelt die Embolisation das Beckenvenenstauungssyndrom?

Bei der Embolisation verschafft sich ein interventioneller Radiologe Zugang zum venösen System, üblicherweise über eine Vene in der Leiste, am Hals oder am Arm, und führt einen Katheter zu den betroffenen Ovarial- oder Beckenvenen. Anschließend werden Embolisationsgeräte – wie Gefäßplugs, Embolisationscoils oder eine Kombination aus beidem – eingesetzt, um die abnormalen Venen zu verschließen, den Blutfluss über gesündere venöse Wege umzuleiten und die mit der Erkrankung verbundene venöse Stauung zu reduzieren.

Was können Patientinnen während des Eingriffs erwarten?

Der Eingriff wird im Allgemeinen mit moderater Sedierung und örtlicher Betäubung an der Zugangsstelle durchgeführt, anstatt unter Vollnarkose, wobei die konkreten Anästhesieansätze je nach Einrichtung variieren. Ärzte nutzen während des gesamten Eingriffs Durchleuchtung (Fluoroskopie), um die Katheterplatzierung zu steuern und die genaue Platzierung des Geräts zu bestätigen, bevor der Eingriff abgeschlossen wird.

Wie verläuft die Genesung im Allgemeinen?

Da es sich um ein minimalinvasives Verfahren handelt, erleben viele Patientinnen eine kürzere Genesungszeit im Vergleich zu chirurgischen Alternativen, wobei individuelle Zeitverläufe je nach Patientenfaktoren und Umfang der behandelten Venen variieren. Wie bei jedem Embolisationsverfahren ist eine Symptomverbesserung nicht für jede Patientin garantiert, und die Ergebnisse variieren. Ihr Arzt kann Ihnen für Ihre Situation spezifische Hinweise geben und realistische Erwartungen besprechen.

Häufig gestellte Fragen

Wer wird typischerweise für eine Embolisation bei Beckenvenenstauungssyndrom untersucht?

Ärzte untersuchen typischerweise Patientinnen mit chronischen Beckenschmerzen und bildgebenden Befunden, die mit einer Beckenvenenstauung vereinbar sind, nachdem andere mögliche Ursachen für Beckenschmerzen in Betracht gezogen wurden. Die Eignung wird durch eine individuelle Beurteilung durch einen qualifizierten Arzt bestimmt.

Ist die Embolisation bei Beckenvenenstauungssyndrom eine dauerhafte Behandlung?

Die embolisierten Venen sollen nach der Behandlung im Allgemeinen dauerhaft verschlossen bleiben; jedoch variieren individuelles Symptomansprechen und Langzeitergebnisse, und Ihr Arzt kann besprechen, was Sie basierend auf Ihrem konkreten Fall erwarten können.

Welche Risiken birgt dieser Eingriff?

Wie bei jedem Embolisationsverfahren können Risiken eine Gerätemigration, unvollständige Symptomlinderung oder Komplikationen an der Zugangsstelle umfassen. Alle Eingriffe bergen inhärente Risiken, und Ihr Arzt kann das für Ihren Fall relevante spezifische Risikoprofil besprechen.

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Medizinischer Haftungsausschluss: Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und Aufklärung und stellt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlungsempfehlung dar. Er ersetzt nicht die Konsultation einer qualifizierten medizinischen Fachkraft. Indikationen, Verfügbarkeit und regulatorischer Status der Produkte variieren je nach Land. Beachten Sie stets die offizielle Gebrauchsanweisung (IFU) und konsultieren Sie für eine auf Ihre Situation bezogene Beratung einen zugelassenen Arzt. INVAMED-Produkte sind für die Verwendung durch geschultes medizinisches Fachpersonal bestimmt.

Geprüft von: INVAMED Medical Affairs

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