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Venous Stents & Pulmonary EmbolismApril 4, 2021INVAMED Medical Affairs

MultiBEAM Vena-cava-Filter: Design & Indikationen

MultiBEAM Vena-cava-Filter von INVAMED: retrievierbarer Filter für die V. cava inferior zur LE-Risikoverringerung bei Antikoagulationskontraindikation.

Der MultiBEAM Vena-cava-Filter (IVC-Filter) ist ein von INVAMED hergestellter konvertierbarer bzw. retrievierbarer Filter, der thromboembolisches Material auf seinem Weg durch die V. cava inferior abfangen und das Risiko einer Lungenembolie (LE) bei entsprechend ausgewählten Patienten verringern soll. Diese Übersicht fasst Design, Wirkmechanismus und Indikationskonzepte für Kliniker zusammen, die Vena-cava-Filter-Optionen evaluieren.

Was ist der MultiBEAM Vena-cava-Filter?

MultiBEAM ist darauf ausgelegt, thromboembolische Fragmente abzufangen und zurückzuhalten, die im venösen System aus den unteren Extremitäten oder dem Becken wandern, und so die Wahrscheinlichkeit zu verringern, dass sie den Lungenkreislauf erreichen. Das Produkt verfügt über ein selbstexpandierendes Metallgerüst, das eine stabile Fixierung innerhalb der V. cava inferior bei gleichzeitigem Erhalt der Gefäßdurchgängigkeit und des venösen Rückflusses gewährleisten soll.

Geräteverfügbarkeit und Regulierungsstatus variieren je nach Land. Bitte wenden Sie sich an INVAMED oder Ihren autorisierten Händler vor Ort, um aktuelle Informationen zu den für Ihre Region geltenden Vorschriften zu erhalten.

Wie ist der MultiBEAM Filter aufgebaut?

Zu den wesentlichen Designelementen zählen:

  • Selbstexpandierende Nitinol-Streben — aus einer biokompatiblen Legierung gefertigt für eine sichere Verankerung unter variablen venösen Drücken
  • Mehrspeichige („Beam")-Konfiguration — schafft mehrere Fangzonen, die Emboli effizient abfangen sollen, ohne den Blutfluss wesentlich einzuschränken
  • Retrievierbare oder optional permanente Konfigurationen — bestimmte Modelle ermöglichen eine Entfernung innerhalb eines festgelegten Zeitraums, während andere als permanente LE-Prophylaxe vorgesehen sind, was Klinikern je nach klinischem Szenario Flexibilität bietet
  • Migrations- und Kippresistenz — die Streben sind präzise ausbalanciert konzipiert, um Filtermigration oder -kippen im Zeitverlauf zu verringern

Wie erfolgt die Freisetzung?

MultiBEAM wird mittels Over-the-Wire- oder schleusenbasierter Technik freigesetzt, in der Regel über einen femoralen oder jugulären venösen Zugang, unter Röntgendurchleuchtung. Wie bei allen endovaskulären Filterplatzierungen wird die präzise Positionierung innerhalb der V. cava inferior mittels Bildgebung bestätigt, bevor das Freisetzungssystem entfernt wird.

Welche Indikationskonzepte gelten für Vena-cava-Filter?

Vena-cava-Filter, einschließlich MultiBEAM, werden im Allgemeinen bei Patienten mit venöser Thromboembolie (VTE) in Betracht gezogen, die:

  • Eine Kontraindikation für eine Antikoagulationstherapie aufweisen (zum Beispiel eine aktive Blutung oder eine kürzliche größere Operation)
  • Trotz angemessener Therapie unzureichend auf die Antikoagulation ansprechen
  • Einen vorübergehenden, zeitlich begrenzten Bedarf an mechanischer LE-Prophylaxe haben, während davon ausgegangen wird, dass eine Antikoagulationskontraindikation sich auflöst

Zu berücksichtigende Kontraindikationen umfassen eine übermäßig enge oder geschlängelte V. cava inferior, die eine sichere Filterplatzierung verhindert, eine aktive Infektion an der vorgesehenen Einführstelle sowie andere patientenspezifische anatomische Einschränkungen. Die Patientenauswahl für die Vena-cava-Filterplatzierung wird vom behandelnden Arzt anhand einer umfassenden Risikobeurteilung festgelegt.

Warum ist die Entfernung von Bedeutung?

Bei retrievierbaren Konfigurationen ist eine rechtzeitige Entfernung nach Auflösung der Antikoagulationskontraindikation ein wichtiger Bestandteil des klinischen Behandlungspfads, da eine langfristige Verweildauer des Filters mit produktbezogenen Erwägungen verbunden ist, die Kliniker gegen das fortbestehende VTE-Risiko abwägen. Einrichtungen nutzen häufig strukturierte Nachverfolgungssysteme, um retrievierbare Filter für die Verlaufskontrolle und Entfernungsplanung zu kennzeichnen.

Häufig gestellte Fragen

Wann wird der MultiBEAM Vena-cava-Filter typischerweise in Betracht gezogen?

Er wird typischerweise bei Patienten mit VTE in Betracht gezogen, die keine Antikoagulation erhalten können, bei denen eine Antikoagulationstherapie versagt hat oder die eine vorübergehende mechanische LE-Prophylaxe benötigen. Die Entscheidung wird individuell vom behandelnden Arzt getroffen.

Was ist der Unterschied zwischen einer retrievierbaren und einer permanenten Konfiguration?

Retrievierbare Konfigurationen sind darauf ausgelegt, innerhalb eines festgelegten Zeitfensters entfernt zu werden, sobald der klinische Bedarf entfallen ist, während permanente Konfigurationen unbegrenzt als fortlaufende LE-Prophylaxe verbleiben. Die geeignete Wahl hängt von der erwarteten Dauer der Antikoagulationskontraindikation ab.

Wo finden Kliniker vollständige technische Spezifikationen?

Vollständige technische Spezifikationen, Größenangaben und die offizielle Gebrauchsanweisung (IFU) sind über INVAMED oder durch direkte Kontaktaufnahme mit INVAMED für Produktdokumentation erhältlich.

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Medizinischer Haftungsausschluss: Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und Aufklärung und stellt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlungsempfehlung dar. Er ersetzt nicht die Konsultation einer qualifizierten medizinischen Fachkraft. Indikationen, Verfügbarkeit und regulatorischer Status der Produkte variieren je nach Land. Beachten Sie stets die offizielle Gebrauchsanweisung (IFU) und konsultieren Sie für eine auf Ihre Situation bezogene Beratung einen zugelassenen Arzt. INVAMED-Produkte sind für die Verwendung durch geschultes medizinisches Fachpersonal bestimmt.

Geprüft von: INVAMED Medical Affairs

Dieser Inhalt dient der Fortbildung von medizinischem Fachpersonal und stellt keine medizinische Beratung dar. Beachten Sie stets die klinischen Leitlinien und die Gebrauchsanweisung.

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