Die LaserBLOCK-Fiberoptik bildet eine Kernkomponente des INVAMED LaserBLOCK Varicose Vein Laser Systems und ist darauf ausgelegt, Laserenergie während der endovenösen Laserablation (EVLA) gleichmäßig entlang der Länge einer insuffizienten Vene abzugeben. Das Faserdesign spielt eine bedeutende Rolle dabei, wie Energie an die Venenwand verteilt wird, weshalb INVAMED innerhalb der LaserBLOCK-Plattform mehrere Faserkonfigurationen anbietet.
Welche Faserkonfigurationen bietet LaserBLOCK?
Laut der Produktdokumentation von INVAMED bietet das LaserBLOCK-System Fasern mit blanker Spitze, Radialspitze sowie ummantelte Einwegfasern. Die Faserdurchmesser reichen im Allgemeinen von etwa 400–600 µm bei blanken Fasern bis zu etwa 600–800 µm bei Radialfasern, sodass Ärzte je nach Venenkaliber und Verfahrenspräferenz eine Wahl treffen können.
Diese Fasern sind als Einwegprodukte konzipiert, was konsistente Leistungsmerkmale unterstützen und Schwankungen reduzieren soll, die durch eine Wiederverwendung der Faser entstehen könnten.
Warum ist das Design der Faserspitze wichtig?
Das physische Design der Faserspitze bestimmt, wie Laserenergie in die Vene abgegeben wird. INVAMED beschreibt seine Fasertechnologie als „hochreines Faserdesign" mit radialen oder blanken Spitzenkonfigurationen, die eine „gleichmäßige Energieverteilung fördern und eine konsistente Schrumpfung der Venenwand sowie ein geringeres Risiko einer Perforation oder fokalen Überhitzung gewährleisten" sollen.
Radialfasern geben Energie zirkumferenziell um die Spitze herum ab, was im Vergleich zu einem rein nach vorne gerichteten Design mit blanker Spitze eine gleichmäßigere Verteilung der thermischen Energie über den Umfang der Venenwand ermöglichen soll.
Wie hängt die Faserwahl mit der Wellenlänge zusammen?
LaserBLOCK-Fasern werden in Kombination mit mehreren Wellenlängenkonfigurationen angeboten, darunter 810 nm, 940 nm, 980 nm und 1470 nm, je nach gewählter Variante. Ärzte können den Fasertyp mit einer geeigneten Wellenlänge basierend auf der individuellen Venenanatomie kombinieren, entsprechend der Gebrauchsanweisung des Geräts.
Was sollten Ärzte vor der Wahl eines Fasertyps wissen?
Die Faserwahl wird im Allgemeinen zusammen mit anderen Verfahrensvariablen berücksichtigt, darunter:
- Venendurchmesser und Schlängelung
- Verwendete Wellenlänge
- Ärztliche Ausbildung und Verfahrenspräferenz
- Vom Hersteller angegebene Kontraindikationen, etwa Venen, die zu geschlängelt oder zu groß für eine effektive Fasernavigation sind
Wie bei jeder endovenösen Gerätekomponente wird die geeignete Faserwahl vom behandelnden Arzt gemäß der Gebrauchsanweisung des Produkts und der individuellen klinischen Beurteilung festgelegt.
Häufig gestellte Fragen
Sind LaserBLOCK-Fasern wiederverwendbar?
LaserBLOCK-Fasern sind als Einwegkomponenten konzipiert, entsprechend der gängigen Praxis für endovenöse Laserfasern, die in sterilen perkutanen Eingriffen verwendet werden.
Wie groß ist der Durchmesserbereich der LaserBLOCK-Fasern?
Fasern mit blanker Spitze haben laut Produktdokumentation von INVAMED im Allgemeinen einen Durchmesser von etwa 400–600 µm, während Radialfasern bis zu etwa 600–800 µm reichen.
Können Ärzte am selben Gerät zwischen blanken und Radialfasern wählen?
Die LaserBLOCK-Plattform bietet sowohl Fasern mit blanker Spitze als auch Radialfasern über ihre verschiedenen Wellenlängenkonfigurationen hinweg an, sodass Ärzte den geeigneten Fasertyp entsprechend der Kennzeichnung des Geräts und dem klinischen Szenario auswählen können.
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